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Mit dem Baby im Kontakt bleiben!

Die Windelfrei-Erfahrungsberichte-Serie

Franziska erwischte eine Windelfrei-begeisterte Hebamme und konnte somit ab Geburt ihres Kind mit dem Abhalten starten:

Wie bist Du zu Windelfrei gekommen?
Auf der Homepage des Geburtshauses, in dem ich entbinden wollte, war eine Linkliste zum Thema. So bin ich auch zu eurem Blog gekommen. Das aber erst nach der Geburt. Ich hab im Internet ein wenig drüber gelesen und war sofort begeistert. Auch war ich überzeugt, dass das klappen kann. Das Argument, dass die meisten Kinder auf dieser Welt so aufwachsen, fand ich so überzeugend. Ich konnte mir zwar nicht vorstellen, WIE das klappt. Aber, DASS es klappt, davon war ich überzeugt.
Ich habe dann in einem Vorsorgegespräch mit der Hebamme das Thema „Wickeln und Windelfrei“ angesprochen. Und zwar zufällig genau bei der Hebamme, die sich sehr für Windelfrei engagiert und die auch eine Windelfrei-Gruppe im Geburtshaus anbietet. Sie hat uns Windelfrei nochmal ausführlich erklärt. Und ich glaube, vor allem für meinen Freund war das hilfreich, von einer „kompetenten“ Person alles erklärt zu kriegen und nicht nur von der verrückten Freundin. Ich besuchte vor der Geburt schon mal die Windelfrei-Gruppe und hab mir das angehört. Seitdem bin ich fast immer dort. Mit dem Baby im Kontakt bleiben! weiterlesen

Gestrickte Windelfreihose

Jessica hat sich im letzten Artgerecht-Camp vom Windelfreifieber anstecken lassen. Nun ist ihr zweiter Sohn ist seit seiner 3. Lebenswoche windelfrei. Weil es ihr an passender Windelfrei-Winter-Kleidung mangelte und sie keine Zeit zum Nähen hatte, bat sie die Uroma ihrer Söhne sich etwas auszudenken. Und das kam dabei heraus…

Klappenmodell nur für das „kleine Geschäft“

Windelfrei-HoseWindelfrei-Hose

Gestrickte Splitpants

Windelfrei-HoseWindelfrei-Hose

Jessica sagt: „Danke an Oma Anita“.

Ich finde, die Hosen sehen wirklich toll aus! *ganz neidisch bin*

Windelfrei-Treffen Bonn

Windelfrei-Coach Freya organisiert in Bonn das Windelfrei-Treffen:

Unser nächstes Treffen findet am 6. Juni 2013 im Café Apfel-Kind (Argelanderstr. 48, 53115 Bonn) von 15.30 – 17.00 Uhr statt.

Hier gibt es Zeit, um sich auszutauschen, andere Windelfrei-Eltern kennenzulernen und Fragen zu stellen.

„Special Guest“ ist Doris Ludwig, die Stoffwindeln zeigen wird. Wer also Alternativen zu Wegwerfwindeln sucht, der kann hier fündig werden. Doris zeigt auch, wie man Stoffwindeln in der Minimalversion als Back-Up einsetzen kann.

(Selbstverständlich dürfen die Babys Windeln tragen!)

Berliner Windelfrei-Treffen im Juni

Es ist fast wieder soweit…

Am Donnerstag, dem 6. Juni 2013, findet wieder von 10:00 bis 12:00 Uhr das monatliche Windelfrei-Treffen statt. Seit Anfang des Jahres hat sich durch Initiative von Windelfrei-Coach Franzi nun eine schöne Runde zusammengefunden.

Wir treffen uns erstmalig in den tollen Räumlichkeiten von Baba Kindersport, im Neubau am S- und U-Bahnhof Pankow. Eingang direkt rechts neben der BerlinApotheke. Im 3. OG (Fahrstuhl vorhanden). – Garbatyplatz 1, 13187 Berlin.

Was? Austausch über Erfahrungen und Fragen rund um Windelfrei/Babys ohne Windeln begleitet von erfahrenen Windelfrei-Coaches.

Kosten: 5 EUR / Erwachsener.

Was noch? Wasser und Tee für den kleinen Durst vorhanden.

Wir freuen uns auf Euch!

Es ist nur Babypipi!

Die Windelfrei-Erfahrungsberichte-Serie

Der heutige Erfahrungsbericht kommt von Windelfrei-Coach Franziska:

Wie bist Du zu Windelfrei gekommen?
Im Geburtsvorbereitungskurs meiner tollen Hebamme Judith Meyer lag ein Buch, „Es geht auch ohne Windeln“ von Ingrid Bauer. Hahaha dachte ich, na klar.  Dann las ich den Klappentext und habe in den Kurspausen fast das halbe Buch verschlungen. Es war wie eine Erleuchtung! NATÜRLICH können die Babys das. NATÜRLICH brauchen sie keine Windeln. Und… Ach sooo machen die das überall sonst, wo es keine Windeln gibt! (Das habe ich mich früher immer gefragt…)

Wie alt war dein Kind, als Du mit Windelfrei angefangen hast?
Erster Versuch mit erstem Kind gleich nach der Geburt, sie fand es aber doof und hat immer geweint, und wir waren noch so unsicher mit diesem kleinen Würmchen. Nach drei Monaten dachte ich, jetzt könnten wir es noch mal probieren und haben sie nach dem Mittagschlaf abgehalten und zack! Im hohen Bogen fröhlich ins Waschbecken gepieselt.

Wie viele Windeln hast Du vorher pro Tag verbraucht (Durchschnitt)?
Schwer zu sagen. Mal 8 und mal gar keine, je nach Alter des Kindes und Tagesform und was an dem Tag los war.  Zu Hause und in bekannten Umgebungen waren wir gut eingespielt und haben fast immer nur sehr wenig bis keine Windeln gebraucht, unterwegs oder auf dem Spielplatz hatte sie eine an, weil es zu aufregend war und sie nicht Bescheid gesagt hat.

Wie viele Windeln verbrauchst Du derzeit und wie alt ist Dein Kind mittlerweile?
Sie ist jetzt 27 Monate und wir brauchen noch eine Windel in der Nacht. Tagsüber gar nichts mehr seit sie ca. 20 Monate alt war, und seitdem vielleicht 10 Pipi-Unfälle insgesamt.

Nutzt Du auch andere Backups?
Wir haben WWW genutzt oder auch WWW mit einer Stoffeinlage drin, später dann Unterhosen mit Stück Mullwindel drin.

Hattet/habt ihr Probleme mit Wundsein?
Nein, NIE! Beim Zahnen nicht, bei Fieber nicht, bei Durchfall nicht.

Welche Standardsituationen probierst Du aus?
nach dem Aufwachen – Ja
beim Stillen – die ersten drei Monate, Ja
nach dem Stillen – Ja
nach dem Spielen – Ja
Andere: wenn wir nach Hause kommen; beim Herausnehmen aus der Trage

Wann klappt es am besten?
Unterwegs in Tuch oder Trage. IMMER geklappt, sie hat immer Bescheid „gesagt“.

Wie viele Minuten (circa) hast du Zeit, um dein Kind abzuhalten (wenn es z.B. gerade aufgewacht ist oder wenn es Zeichen gibt)?
Manchmal nach dem Aufwachen nur ein paar Sekunden, da hat sie schon gepieselt, kaum dass ich die Windel geöffnet hatte. Manchmal auch eine halbe Stunde, wenn sie in der Trage wach wurde und wir erst noch ein Klo gesucht haben.

Was benutzt ihr als Töpfchen, wenn ihr eines benutzt?
Den Hoppop Donut Topf

Wie schätzt Du die Arbeitsbelastung ein: eher mehr Arbeit – eher weniger Arbeit – genauso viel Arbeit wie beim Wickeln?
Eher eine ANDERE Form der Arbeit. Ich hatte das eben immer mit im Hinterkopf, ob sie evtl. mal müssen könnte, wenn sie quengelte, oder wann sie zuletzt war. Wenn wir irgendwo ankamen, sind wir zuerst aufs Klo, bevor ich mich entspannt niederlassen konnte. Wenn wir unterwegs waren, musste ich eben ein Klo oder einen Baum suchen und habe nicht unbedingt immer bis zu Hause gewartet. Weniger Arbeit ist es definitiv auf lange Sicht, denn die großen Geschäfte gingen seit sie ca. 12 Monate war, zuverlässig (95%) ins Klo. Ich musste also nie einem mobilen Kleinkind mit den Feuchttüchern hinterherrennen oder das Kind auf dem Boden festhalten, um es neu zu wickeln. Ich habe in den Monaten 6 bis 12 vielleicht maximal 10 Windeln mit großem Geschäft gewechselt, der Rest ging direkt ins Klo. DAS nenne ich doch mal weniger Arbeit und vor allem ANGENEHMERE Arbeit. 

Hat sich in deiner Kindes-Wahrnehmung etwas verändert, seit ihr Windelfrei macht und was?
Ich weiß, dass die Babys es können und sich mitteilen und nicht einfach nur schreien ohne Grund. Sie kommunizieren mit uns und wenn wir genau hinhören, können wir sie verstehen. Ich sehe die Babys jetzt mehr als Menschen, die Bedürfnisse haben, die wir nicht ignorieren sollten. Nur weil sie sich nicht mehr beschweren ab einem bestimmten Zeitpunkt, heißt das nicht, dass sie es gut finden, vier bis sechs Stunden lang (so lautet die Wickel-Häufigkeits-Empfehlung in einigen Ratgebern) in den vollen Windeln zu stecken. Ich finde es ganz erstaunlich, wie schon diese winzigen, sonst so hilflosen Geschöpfe in der Lage sind zu sagen, „Mama! Hilf mir, da ist irgendwas komisch. Mach, dass es aufhört!“ Und ich finde es unglaublich, dass noch so viele Leute – Ärzte eingeschlossen – behaupten, das sei nur Zufall oder gute Gene. Ich sehe es jeden Tag bei so vielen Babys, die von Geburt an Kontrolle über ihre Schließmuskeln haben. Das kann einfach kein Zufall sein.

Hast Du einen heißen Tipp für Windelfrei-Mütter in der gleichen Situation?
Informiert euch. Sucht euch Gleichgesinnte. Stellt Fragen. Geht zu (Windelfrei-)Treffen. Tauscht euch aus. Überzeugt die FreundInnen. Gemeinsam macht es viiiel mehr Spaß!  Und: Cool bleiben. Wenn was daneben geht, entspannen. Es ist nur Babypipi!

Vielen lieben Dank!

Windelfrei-Kurs in Bonn

Deutschlandweit geht es nun Schlag auf Schlag. Ein Windelfrei-Kurs folgt dem nächsten.

Diesmal mit Windelfrei-Coach Freya Donner.

Windelfrei-Kurs in Bonn

Der nächste Kurs findet statt am 2. Juni 2013, 14.00-17.00 Uhr im Yogastudio, Lennéstr. 52, 53113 Bonn.

Anmeldungen und weitere Informationen über 0228-28 61 53 31 oder info@windelfrei-bonn.de

BABYS DÜRFEN MIT!

In den Kursen zeige ich euch, wie ihr mit Windelfrei anfangt, was es zu beachten gibt, wie ihr euer Kind dabei haltet und was wichtig und weniger wichtig ist. In 2-3 Stunden gibt es einen Rundum-Einblick, so dass ihr sofort loslegen könnt.

Der Kurs kostet 20€ pro Person, Paare zahlen 35€. Wenn du nach dem Kurs sagst, dass Windelfrei ganz sicher nichts für dich ist, erstatte ich dir die Kursgebühr!

Windelfrei-Workshop in Hamburg-Eimsbüttel

Windelfrei-Coach Jessica Dzubilla gibt einen Workshop in Hamburg:

Windelfrei – so funktioniert es! Ein Einstieg in Theorie und Praxis in gemütlicher Atmosphäre, so dass Du danach gleich loslegen kannst. 

Wo? Lappenbergsallee 39, 20257 Hamburg 
Wann? Samstag, 29. Juni 2013 von 14 – 16.30 Uhr 
Kosten: 20 € pro Person

Bitte melde Dich vorher an unter 040-238 410 77 oder jessica.dzubilla AT alice.de

Ich freue mich auf Euch!

Wir sind aus dem Takt.

Donnerstagsserie – Irgendwo zwischen Windelfrei und Wegwerfwindel

Nun schrieb ich erst, wie super es bei uns mit Windelfrei läuft. Und zack ist es auf einmal anders. Nicht schlecht, aber unrund. Wir sind nicht im Gleichtakt. Er muss. Ich gehe zu spät darauf ein. Erleichterungsweinen bei ihm. Ich denke, er könnte wieder. Er mag sich nicht so recht abhalten lassen oder muss einfach noch nicht. …

Wie kam’s? Großes Tochterkind hat sich eine ordentliche Platzwunde zugezogen, die genäht werden musste. Sie braucht(e) mich sehr viel mehr. Auch hatte es mich mental aus der Bahn geworfen. Zudem ist das Wetter genau der Stimmung angepasst. Grau in grau und Regen. Doch wozu gibt es Wegwerfwindeln? Circa 3-4 Stück am Tag verbrauchen wir aktuell. Irgendwie ist mir gerade nicht nach Stoffwindeln, außer nachts.

Wir warten auf Sonnenschein und darauf, dass die Fäden gezogen werden.

Babys sind kompetent

Die Windelfrei-Erfahrungsberichte-Serie

Anne ist die Autorin von trainyabrainund Absolventin der ersten Windelfrei-Coach-Ausbildung. Heute darf ich heute ihre Windelfrei-Erfahrungen bloggen:

Wie bist Du zu Windelfrei gekommen?
Ich habe mich aufgrund meiner Beratertätigkeit für Natürliche Familienplanung (NFP) unter anderem viel mit dem Thema Menstruation beschäftigt. Dadurch bin ich dann auf das Buch über die freie Menstruation (= ohne Menstruationshygiene) von Caroline Oblasser gestoßen. Fand das sehr interessant und habe gesehen, dass die Autorin auch über windelfreie Babys ein Buch geschrieben hat. Zu dem damaligen Zeitpunkt war bei mir noch kein Kind in Aussicht. Dennoch habe ich mir damals fest vorgenommen Windelfrei unbedingt mal auszuprobieren, wenn ich mal ein Kind bekomme. Tja und letztes Jahr war es dann soweit.  Als mein Baby 3 ½ Wochen alt war, habe ich dann die Ausbildung zum Windelfrei-Coach in Berlin mitgemacht…

Wie alt war dein Kind, als Du mit Windelfrei angefangen hast?
Eigentlich wollte ich gleich nach der Geburt anfangen, aber ich habe es mich erst getraut anzufangen als mein Baby „schon“ zwei Wochen alt war. Es war doch eine ziemliche Überwindung für mich am Anfang, da ich mich insgesamt doch noch sehr unerfahren fand was den Umgang mit Babys betrifft.

Wie viele Windeln hast Du vorher pro Tag verbraucht (Durchschnitt)?
Sehr viele, habe nicht gezählt, aber mein Baby brauchte so ca. 8-12 Windeln am Tag.

Wie viele Windeln verbrauchst Du derzeit und wie alt ist Dein Kind mittlerweile?
Mit Einführung von Windelfrei habe ich „nur” noch ca. 3-8 Windeln pro Tag gebraucht. Aktuell ist mein Kind 6 Monate + 1 Woche alt und verbraucht derzeit ca. 0-3 Windeln am Tag. Oft braucht mein Baby tagsüber gar keine Windel mehr und nachts dann noch eine. Nachts wären sonst noch zu viele Unfälle und ich brauche auch immer viel Schlaf. 

Nutzt Du auch andere Backups?
Benutze eigentlich immer ein Backup bei meinem Baby – zumindest bis jetzt. In Stress- oder Sondersituationen nehme ich Wegwerf-Windeln als Backup und sonst eine Minimalwindel (= Windelgürtel mit Wollstoffbahn + eine kleine Mullwindel drin).

Hattet/habt ihr Probleme mit Wundsein?
Gleich am Anfang ja und sogar kleine Pickelchen im Windelbereich, aber ist zum Glück durch Windelfrei gleich wieder weg gegangen. Wenn ich mal aus unterschiedlichsten Gründen für ein paar Tage kein Windelfrei machen kann, ist es meistens gleich leicht wund oder rot geworden.

Welche Standardsituationen probierst Du aus?
nach dem Aufwachen: JA
beim Stillen: JA (aber nur vom 1.-3. Lebensmonat)
nach dem Stillen: JA
nach dem Spielen: unterschiedlich
Andere:
nach dem Tragen und beim Quengeln in der Trage

Wann klappt es am besten?
Tagsüber klappt es im Moment insgesamt am besten und vor allem auch wenn ich mit meinem Baby alleine bin und so wenig wie möglich Ablenkung habe. Aber es wird langsam besser und klappt nun auch schon ziemlich gut, wenn andere Leute dabei sind.

Wie viele Minuten (circa) hast du Zeit, um dein Kind abzuhalten (wenn es z.B. gerade aufgewacht ist oder wenn es Zeichen gibt)?
Unterschiedlich, kommt darauf an, wie dringend es muss  – meistens ein paar Minuten, manchmal nur ½ Minute, manchmal zum Beispiel wenn er in der Trage schläft und dann aufwacht hält er 10-15 Minuten durch.

Was benutzt ihr als Töpfchen, wenn ihr eines benutzt?
Den Einsatz vom Hoppop Donut Topf und beim Abhalten im Liegen einen Plastikbecher. Unterwegs und anderen Orten auch mal die Toilette.

Wie schätzt Du die Arbeitsbelastung ein: eher mehr Arbeit – eher weniger Arbeit – genauso viel Arbeit wie beim Wickeln?
In den ersten Monaten eher mehr. Später dann eher genauso viel bis weniger Arbeit. Kommt glaube ich viel auf das Kind an.

Hat sich in deiner Kindes-Wahrnehmung etwas verändert, seit ihr Windelfrei macht und was?
Bei meinem eigenem Kind kann ich das gar nicht sagen, weil wir ja fast von Anfang an Windelfrei gemacht haben. Ich kann aber definitiv sagen, dass mein Baby ziemlich oft quengelt oder sogar schreit, wenn es muss (BEVOR es macht). Ich finde es total schön und beruhigend, dann zu sehen, wie es sich nach dem Abhalten meistens wieder völlig beruhigt. Das heißt, ich sehe, seitdem ich Windelfrei mache, alle Babys mit anderen Augen als vorher. Ich sehe Babys nun als absolut kompetent an, was ihre eigenen Bedürfnisse angeht und nehme diese Bedürfnisse auch sehr ernst. Ich frage mich jetzt oft, wenn ich zum Beispiel in der S-Bahn ein quengelndes Baby sehe, ob es vielleicht einfach nur mal muss?!

Hast Du einen heißen Tipp für Windelfrei-Mütter in der gleichen Situation?
Wenn dein Baby sich manchmal nicht gut genug entspannen kann und sozusagen nicht „loslassen“ kann, hilft es zumindest bei meinem Baby, dass ich es auf dem Beißring rumkauen lasse. Dann lösen sich meist die Verspannungen besser. Außerdem fangen Babys mit ca. 6 Monaten an, sehr auf Spielzeuge fixiert zu sein. Wenn das Baby weiter spielen will, aber dringend mal muss, ist es oft besser das Spielzeug einfach mit zur Toilette oder mit auf den Topf zu nehmen. Man muss nur aufpassen, dass das Spielzeug dann nicht ins Klo oder in den Topf fällt.

Vielen Dank, liebe Anne!

… und den ganzen Erfahrungsbericht aus Babysicht, findet Ihr hier ( – hatte mir Dir Mama gar nicht erzählt, dass ihr Baby sogar bloggen kann!)

3 Monate, 3 Rollen Toilettenpapier, 3 Packungen Wegwerfwindeln…

… und ungezählte Waschmaschinenladungen. Das ist unsere Bilanz nach 3 Monaten Windelfrei.

3 Monate Windelfrei. Ich hätte nie gedacht, dass wir – Babysohn und ich – uns so klasse einspielen. Die „Pannen“ sind jetzt pro Tag locker an einer Hand abzählbar. Und Stuhlgang geht überhaupt nicht mehr daneben. Wozu dann noch Windeln?!

3 Rollen Toilettenpapier. Ungeahnt war für mich, dass mein kleiner Mann derart viele „große Geschäfte“ erledigt. Stuhlgangrückstände werden mit Toilettenpapier oder Papiertaschentuch entledigt, sofern es nicht ins Waschbecken ging – dort wird der Babypo mit Wasser schnell gereinigt. Pipitropfen tupfe ich, wenn überhaupt, schnell mal mit der oft dabeihabenden Spuckwindel ab.

3 Packungen Wegwerfwindeln. Somit lag der Windelverbrauch in etwa bei 126 Windeln. Die gingen für Unterwegs, Besuche bei Familie und Freunden und als Backup in Spielzeiten mit Papa drauf. Das ist gar nichts, wenn ich es mit dem ersten Vierteljahr vom Tochterkind vergleiche.

Ungezählte Waschmaschinenladungen. Das ein oder andere Mal kam ein Stöhnen von mir, ein Stöhnen von meinem Mann. Waschmaschine beladen, Stoffwindeln aufhängen und wieder zusammenlegen. Und das nur für den kleinen Mann. *puh* Doch so langsam pendelt sich wieder ein normaler Wäschewaschalltag ein. Die Waschmaschine kann durchschnaufen und der (Stoff-)Windeleimer hat ausgedient.

Auf der Skala „Irgendwo zwischen Windelfrei und Wegwerfwindel“ befinden wir uns somit aktuell ganz nah bei komplett Windelfrei.

Ich bin mutig geworden. Keine WWW und keine sonstigen Backups am Tage. Wenn mal die WWW, dann schnell als Toilette im Bus oder in der Bahn. In der Nacht die gewohnte mit Snappi-fixierte Mullwindel und Wollüberhose drüber. Selbst die bleibt in den meisten Fällen trocken. Er hält teilweise sage und schreibe bis zu 8-10 Stunden in der Nacht ohne Pinkeln durch. Trotz ein- bis zweimal Stillen. Wenn es dann aber aller höchste Eisenbahn ist, quietscht er wie angestochen. Danach muss er sich erstmal eine Stunde in kurzen Abständen auspinkeln.

Was trägt er? Zuhause unten herum oft nichts, außer ein Paar Söckchen. Danke an den sommerlichen Frühling! Ansonsten Splitpants, simple Babyjogginghose oder ähnliches. Die Babydecke oder das Bett werden einfach durch eine ausgebreitete Stoffwindel gesichert. Und zur Nacht gibt es als Kleidung ein Baby-Nachthemd.

Das war unser Dreimonats-Update!