Windelfrei ist sie ja seit Geburt, meine Kleine, aber durch den Umzug waren wir doch arg aus dem Takt geraten:
Sie war trocken und brauchte plötzlich doch wieder Windeln, ja, verlangte wörtlich danach (sie sprach bereits ganze Sätze) und dann wurde es trotz all meiner Entspannung zu einem richtigen Streik..
Erkenntnisse:
Die Entspannungs-Erkenntnis:
Wie in den Artikeln beschrieben, habe ich es mit Fassung getragen, mich entspannt und sie gewähren lassen. Jetzt ist sie fast zwei Jahre und sechs Monate alt und seit ein paar Wochen läuft es endlich wieder gut. Sie sagt meistens an. Sie geht teilweise – mit unterschiedlichen Effekten 😉 – alleine los. Und sie lässt sich abhalten bzw. kommt mit, wenn ich weiß, dass sie muss. Meistens. Also sind wir wieder windelfrei.
Die Müll-Erkennnis:
Endlich habe ich selbst mal erlebt, was ein Windel-Kind für den Familienmülleimer bedeutet. Wir wohnen ja jetzt in einem Haus und da sehe ich genau, wie schnell unsere eine Mülltonne voll ist: als wir in meiner Nach-Umzugs-Stress-Phase Wegwerf-Windeln benutzten war sie nach 14 Tagen randvoll, ohne Windeln hält sie 4 Wochen!!
Die Effektivitäts-Erkenntnis:
Ich wette, dass wir nicht einen Tag früher ohne Backup wären, wenn ich in irgendeiner Form Druck ausgeübt hätte. Geduld ist das Zauberwort. Natürlich habe ich sie mit meinen 7 Schritten sanft hingeführt zu dem, was ich wollte, aber ich habe immer sofort zurückgesteckt, wenn klar war, dass das jetzt nicht angesagt ist.
Insgesamt hat sich das Backup bei uns wieder ausgeschlichen und jetzt sind wir an dem Punkt, dass wir zwar hin und wieder eine nasse Hose haben, aber das ist wesentlich weniger Arbeit als die blöde Wickelei :).
Ach ja- nachts auch. Alles schick. Das Leben ist soo schön!!!