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Heute!

Heute war es soweit: Windelfrei-Party im Milchbart. Wow. Es war einfach toll. So toll, dass ich überhaupt nicht eine Sekunde dazu gekommen bin, Bilder zu machen, um sie hier hochzuladen…daher schreibe ich jetzt einfach, was ich hätte fotografieren wollen:

– das 123-Windelfrei-Logo an der Wand des Milchbart-Cafes, direkt neben der Theke
– der kleine Büchertisch, der bald zusätzlich mit Hirsebrei, von Kindern bemalten Flyern und Croissant-Krümeln übersät war
– im Kreis sitzende Mütter mit in der Mitte um ein Plastiktelefon rangelnden Kindern
– jauchzende Babies auf der Mini-Rutsche
– herumgereichte Splitpants in blau und beige
– mit Schoko-Muffin verschmierte Münder und Kinderhände…

Ich hab einen neuen Flyer entworfen, der als PDF zu haben ist (wenn hier Grafiker oder Texter mitlesen, ich lasse mich sehr, sehr gerne mit guten Tipps überschütten!).

Ergebnis des Treffens: Windelfrei-Treffen sind toll, herzerwärmend, zum Lachen, spannend und sehr lehrreich. Meine Lieblings-Details: Katharina vom Milchbart sagt: „15-20 Mütter? Wir haben aber nicht ausreichend Platz für soviele Kinderwagen…“, aber das ist gar kein Problem, denn es zeigt sich, dass am Ende nur zwei Wagen draußen stehen, weil alle ihre Kinder tragen. Oder Doreen, die plötzlich „Our Babies, Ourselves“ aus der Tasche zieht, der erste Mensch, den ich treffe, er das Buch auch liest! Und wie kam sie drauf? „Das war eine Empfehlung in meiner Amazon-Liste“ – hey, so war es bei mir auch (und es hat mir die Augen für dafür geöffnet, warum es jeder besser weiß). E-Commerce rocks. Oder die zwei Frauen, die nur „ganz kurz!“ vorbeischauen wollten und dann doch ihre Kinder aus den Schneeanzügen pellten, weil sich so spannende Gespräche ergaben.

Am spannendsten fand ich, dass viele Mütter erzählten, dass unsere Großmütter Windelfrei überhaupt nicht spektakulär finden. „Meine Oma hat nur gesagt, klar haben wir das früher auch so gemacht“, so oder ähnlich erzählen es viele Mütter.

Auch großes Interesse gab es an den Mütterteams, zu denen ich morgen noch detaillierter bloggen werde.

Wunderbar, dass ihr alle da wart! Ich werde das vermissen, wenn wir jetzt unterwegs sind!

"Ich hab das Gefühl, sie mag die Windel nicht…"

Heute im Familienzelt. Ich verteile Flyer für die Info-Veranstaltung und Relaunch-Party im Milchbart.

Eine Frau liest den Flyer und sagt:

„Ich hab schon eine Weile das Gefühl, dass sie jetzt, da sie mit 8 Monaten anfängt Reiswaffeln zu essen, nicht mehr gerne in die Windel macht! Aber ich war mir nicht sicher…“

Das ist großartig – Windelfrei ist für dieses Kind möglicherweise genau das Richtige! Sie kann dann das, was sie ungern in die Windel macht, einfach woanders hin machen. Und alles andere weiter in die Windel – oder auch nicht. Das ist ja das Schöne: Plötzlich haben wir und die Kinder die Wahl.

Einfach großartig!

Streik und schon vorbei

Gerade wollte ich eine Jammerjaulweinmail and die Topffit-Liste schreiben:

„Uff, nachdem wir jetzt Herbst, Beikost und Durchfall – Noro grüßt 🙁 – erfolgreich gemeistert haben, ist hier gerade seit zwei Tagen Frust angesagt: Mein Sohn lässt sich nicht abhalten, nicht an- und ausziehen, er streikt einfach total, ist völlig genervt von mir und ich zum ersten Mal so gestresst, dass ich ihn seit drei Tagen fast nur noch in Windeln habe. Meistens fängt er schon an zu weinen, wenn ich ihn ins Bad trage, Töpfchen sind sowieso total out, Waschbecken etc. will er auch nicht mehr, draußen ist es ihm verständlicherweise zu kalt…*wein*

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Noro-Virus und Windelfrei-Baby

Uff. Uns hats erwischt – und es fühlt sich verflixt nach dem Noro-Virus an. Kurz und heftig kam sie, die Magen-Darm-Grippe und alle drei waren betroffen. Erst war ich völlig tot, kein Kreislauf, konnte kaum geradeaus schauen und das hieß: Wickeln. Dann bekam der Kleine es auch und ich dachte mir: Nee, das mit den Windeln, das geht nicht. Also Windelfrei mit Durchfall? Geht denn das? Klar geht das! Naja – also in dem Fall hieß es: Back-Up-Mokomini tragen mit Durchfall. Und das geht nicht nur, das ist wesentlich besser als Windeln, denn….

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Natürlich: Simplify!!

Ich glaub, ich habs! Nachdem ich dachte und fürchtete, zitterte und grübelte, wie es jetzt wohl weitergehen würde, da er nicht mehr signalisiert und der Rhythmus raus ist – ich glaube, jetzt weiß ich es! Und es ist wie immer: Simplify. Die Lösung ist so einfach, dass ich schon wieder Lachen musste, als es mir klar wurde, dass ich da nicht sofort drauf gekommen bin…

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Beikost… III

Und es kam der Tag, an dem wir mit dem Kleinen beim Vietnamesen waren. Und ich bestellte eine Zitronengras-Kokos-Suppe und siehe da – das Kind sperrte in eindeutiger Erwartung seinen Mund auf. Und ich bot es ihm an und er trank die Suppe vom porzellanenen Löffel und es ward geschehen: Er isst!

Mit all den Implikationen, die das nun hat…und es hat einige.

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Abhalten mit Pampers

Schon seit dem Urlaub versprochen, grübele ich seit Wochen darüber, wie ich dieses Posting bebildere ohne die Intimsphäre des Babies zu verletzen. Fazit: Ich brauche ein Babypuppe. Bis dahin also theoretisch:

Wenn man eine Pampers nimmt, die tendenziell eine Größe zu groß ist oder zumindest nicht knapp sitzt, dann kann man das Kind auch abhalten, ohne ihm selbige auszuziehen. Einfach in Abhalte-Hockstellung bringen, und dann mit dem Zeigefinger die Pampers zur Seite ziehen. Ich weiß nicht, ob das auch bei Mädchen geht, bei Jungs geht es prima! Er erledigt das Seine und ich packe ihn wieder ein und fertig. Pampers weiterhin frisch, Kind weiterhin warm, kein Kampf zum Thema An- und Ausziehen. Teilzeit-Windelfrei trotz Herbst :).

Babies ohne Windeln?!

Klar geht das! Und – nein, es ist nicht stressig, nein, es ist kein Sauberkeitstraining, ja, ich hab noch Zeit für eine Menge andere Dinge :). Und wir sind nicht alleine – Mütter auf der ganzen Welt machen es, seit Urzeiten…

Ganz ohne oder mit weniger Windeln, manchmal auch einfach mit Windeln – windelfrei heißt eigentlich: Wir halten schon Babies ab wenn sie mal müssen und sehen Windeln eher als Option und nicht als zwangsläufig. Abhalten ist der natürliche Weg und ganz einfach.

Der Vorteil: Kein Wundsein, kein Toilettentraining, ruhigere Nächte, weniger Müll, weniger Kosten, nie wieder bis zum Kragen vollge…e Babies, mehr Freiheit und eine Menge Spass für alle. Der Trick: Kinder melden sich, wenn sie mal müssen – von Anfang an. Wenn man drauf achtet, sieht man es sofort! Wir haben trotzdem Windeln daheim, wir sind sozusagen Teilzeit-Windelfrei – es ist undogmatisch, eröffnet alle Vorteile und ist ganz einfach (hier gehts zur kurzen Übersicht (pdf, 132 kB ), hier zur Literaturliste.

In diesem Blog berichten wir von unseren (Teilzeit-)Windelfrei-Experimenten, Anekdoten, Tipps&Tricks. Und allem, was das Mutterleben entspannter macht.

Herzlich Willkommen auf 123-windelfrei.de!