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Bericht von Kati: Windelfrei mit 22 Monaten

17.03.2009 – Plötzlich allein auf der Toilette…

Der Stand der windelfreien Dinge bei Kati erst mal in aller Kürze vorweg: Es läuft alles bestens, sehr entspannt und stressfrei. Und jetzt hatten sie gerade überlegt, ob sie nicht langsam einen Schritt weitergehen sollten – Töpfchen anbieten? Aber dann hatte das kompetente Kind eine viel bessere Idee…

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Boucke: Vollzeit-windelfrei? Wozu?

Ich habe gerade ein Interview mit Laurie Boucke gehört auf Border Crossings, eine Radiosendung auf Houston’s Pacifica Radio Station, KPFT 90.1. Und sie sagt:

Windelfrei macht sowieso keiner Vollzeit, auch nicht, wenn man mit dem Kind zu Hause bleibt. Man muss ja auch ein Leben haben. Man macht es einige Mal am Tag oder eben nur ein paar wenige Male, wenn das alles ist, was man schafft.“

Wow.

Sie sagt außerdem, man könne es gut Teilzeit machen, solange man es regelmäßig macht. Man macht es morgens und dann immer mal wieder tagsüber, wie es gerade passt. Sogar nur morgens und abends ist vollkommen ausreichend, um den Babies das Prinzip beizubringen.

Relax!

Perfekte Mütter – genervte Väter?

Sind Windelfrei-Mütter besonders perfektionistisch? Sind wir es alle? Perfekte Mamas – überforderte Väter? Überperfekte Mamas – genervte Väter?

Seien wir mal ehrlich: Wir halten nach Ingrid Bauer ab, wir tragen nach Jean Liedloff, wir kommunizieren nach Emmi Pikler („Ich SEHE, du hast einen BALL“), wir streiten nach Jesper Juul und Gordon, wir ernähren unsere Kinder anthroposophisch („weißer Zucker? NUR über meine Leiche!!“), wir behandeln sie homöopathisch, wir heilen sie osteopathisch und im Zweifelsfall auch mal kinesiologisch.

Und dann kommt Papi und bietet dem 11 Monate alten Sprößling eine Bratwurst mit Senf an, weil doch die Kinderärztin gesagt hat, der könne jetzt alles mitessen. Aaaargh! Da kann man als Perfekt-Mama doch nur explodieren…oder? Perfekte Mütter – genervte Väter? weiterlesen

Heureka

Eine Definition von Irrsinn ist: Immer dasselbe zu tun und jedes Mal ein anderes Ergebnis zu erwarten.

Ein wenig ist es in den letzten Wochen so mit Windelfrei gewesen: Ich habe ihn immer wieder abgehalten und erwartet, dass es wieder „funktioniert“. Tut es aber nicht. Kinder „funktionieren“ nicht.
Und da dachte ich heute: So komme ich nicht weiter. Unser Windelfrei verkommt zum morgendlichen Geschäft und ansonsten macht er in Stoffwindeln oder Pampers.

Also griff ich zu Laurie Bouckes Topffit, um mir einen Rat zu holen – ohne zu ahnen, dass die Lösung so einfach und naheliegend ist und dass es mein kompetentes Kind ist, das mir helfen wird!

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Eltern.de zu Topffit

Gerade gefunden: Eltern.de hat sich dem Thema Windelfrei im September letzten Jahres gewidmet, „Babyzeit ohne Windeln?“. Erstmal schön, dass das Thema schon so weit ins allgemeine Bewusstsein gerückt ist!

Allerdings schreibt die Autorin Benita Wintermantel in aller Kürze über das Thema. Wirklich Kurz. 1700 Zeichen, um genau zu sein. Das ist die Länge einer Pressemitteilung. Und bei einem so komplexen Thema war das vielleicht ein wenig zu kurz.

Denn schon die Einleitung zeigt, dass das Grundprinzip von Topffit nicht klar geworden ist: Eltern.de zu Topffit weiterlesen

Born in the USA!

Ein Buch!

Ein Buch soll geboren werden. Rund um Stillen-Tragen-Windelfrei. Und da man zu Hause ja zu nix kommt, werden wir drei Monate in die USA fahren – Mann und Kind an den Strand, meine eine hinter den Computer. Das Blog fährt mit.

Zusätzlich sind wir verabredet mit Meredith Small (Our Babies, Ourselves), Jim McKenna und Laurie Boucke (Topffit!).

Let’s go West.