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Lob im Einkaufscenter

„Das ist großartig! Also, ich muss Sie wirklich loben, das ist toll!“

Die Herrin über die Toiletten des Einkaufscenters freut sich und schenkt mir ein Lächeln nach dem anderen. Noch fünf Minuten vorher hätte sie wahrscheinlich selbst nicht gedacht, dass sie die komische Frau mit dem Kind vor dem Bauch so freundlich verabschieden würde. Lob im Einkaufscenter weiterlesen

Topffit-Treffen Berlin 10/08

Eine Holzeisenbahn liegt in der Spülmaschine, lautes Kinderlachen dringt durch die Mauern, Reiswaffel-Krümel zaubern den ersten Schnee aufs Laminat…

Loko in Spülmaschine

Wir haben Besuch! Einige der Berliner Frauen aus der Topffit-Yahoo-Group treffen sich regelmäßig und dieses Mal waren sie alle bei uns. Sieben Frauen, ein Mann und acht Kinder hatten Spass mit Kuchen, Keksen, Reiswaffeln, Stilltee, Obst, jeder Menge Spielzeug – und alle ohne Windeln!
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Der Gastrokolische

Wir haben einen neuen Verbündeten: Der Gastrokolische.

Wieso muss das Kind beim Stillen oder nach dem Stillen? Warum rennen wir selber gerne mal nach dem Genuß von Obstsalat oder Müsli ins Bad? Willkommen, mein Freund, der Gastrokolische! „Gastrokolischer Reflex“ ist sein korrekter Name und Claudia hat ihn mir, dem medizinischen Laien, so erklärt:

„Wenn Du oben was reintust, plumpst unten was heraus!“

Und das ist wahr! Und es löst mein Warum-immer-diese-gehaltvollen-Winde-in-der-Hose-zu-komischen-Zeiten-Frage.

Denn mein Windelfrei-Kind kann sich den Gastrokolischen offensichtlich ein wenig verkneifen, er macht weder sofort beim noch nach dem Stillen. Aber früher oder später setzt sich Gastrokolino doch durch und ich wußte nie, woher das denn nun plötzlich kommt. Nun weiß ich es!

Das bedeutet: Wenn ich ihn stille, biete ich hinterher – oder zwischendurch, wenn er abdockt – mal den Gang zu den Delfinen an. Mache ich das nicht, dann passiert zwar nicht gleich etwas, aber ich kann in den nächsten 10 Minuten schon mal drauf warten, die Jogginghose zu wechseln. Mache ich es, kann sich Mr. Gastrokol sofort austoben und wir haben alle wieder eine saubere Hose mehr.

Das ist wunderbar! Es ist einfach toll, wenn man eine medizinische gebildete Freundin hat. Gastrokolastisch.

Vorsicht, Falle

Sind so kleine Füße…

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die aber einen ganz schön starken Rückstoß erzeugen können! Umgekehrt auf der Toilette mit Kind zu sitzen ist zwar sehr praktisch, aber ich kann nur empfehlen, sich mit den Beinen gut festzuhalten oder für rutschfesten Kontakt zu sorgen. Sonst passiert, was hier schon passiert ist: Das Kind stellt fest, dass man sich ja total super mit den Füßen vom Deckel abstoßen kann – und schleudert Mama und sich selbst mit lautem Kawumm erst gegen die Badewanne und dann auf die Erde, welche ja bekanntlich magnetisch ist. Ui, hab ich beim ersten Mal einen Schreck bekommen. Mittlerweile sitze ich fester „im Sattel“, aber manchmal schafft er es trotzdem noch. Daher haben wir jetzt ein Spielzeug von der Seite zu hängen, an dem er spielen kann. Delfine alleine sind nicht mehr spannend genug.

Windelfrei!!!

Ich kann mir nicht helfen, jedes Mal, wenn es dann wieder klappt, ist es ein Quell der Freude: 48 Stunden windelfrei – ohne Stress, einfach so :). Nachts klappt es wieder, tagsüber haben wir jetzt übergangsweise die Splitpant von Babygerecht in Benutzung mit Babylegs, das klappt ganz gut, so kalt ist es ja noch nicht. Zu Hause dann einfach ohne alles – wunderbar. Und nachts haben wir eine neue Kombi: Unterwäsche mit Slipeinlage plus Stoffwindel – das hält das meiste dann doch ab. Aber in den letzten drei Nächten war das alles bis morgens trocken. Hach…geht doch 😉

Topffit-Telepathie II

Fast vergessen! Situation im Urlaub:

Vater trägt Kind auf dem Arm.
Plötzlich sagt er:

„Ups, ich glaube er hat mich angepieschert.“

Mutter ungläubig: „Wirklich? Auf dem Arm?“

Vater: „Naja, es ist so warm hier“, er nimmt das Kind etwas weg und schaut auf sein T-Shirt in Hüfthöhe, wo das Kind saß, aber da ist nichts.

Mutter: „Super, halte ihn jetzt mal ab, ich wette 100 Rupie, dass er jetzt muss!“

Und wirklich – der Kleine muss.

Und ich muss lachen und bin begeistert, erleichtert, fasziniert, alles zugleich. Es sind also nicht nur die Topffit-Sensiblen Mütter, die spüren, wenn das Kind muss. Diese „plötzlich warme Stelle“ spüren auch andere!

Simplify your…holiday II – Tagesablauf

Lange schlafen, früh ins Bett gehen, faul sein, nichts tun, Neues entdecken, dem Ozean zuhören…Ferien :)! Abgesehen davon sahen unsere Tage – aus der windelfrei-Perspektive gesehen – so aus:

Morgens ging ich mit ihm als erstes das Morgengeschäft erledigen und zog ihm dann für ein ruhiges und garantiert unfallfreies Frühstück im Hotel eine frische Windel an. Nach dem Frühstück zog ich ihm diese wieder aus und kleidete ihn entweder in die Splitpant, ließ ihn nackt oder zog ihm eine improvisierte Mokomidi an. Sie besteht aus einem Haarband und einer Stoffwindel – danke an die berliner Topffit-Frauen für den Tipp! Es hat gegenüber dem herkömmlichen Wickeln mit Stoffwindeln den Vorteil, dass sich das Kind leicht abhalten lässt – einfach zur Seite schieben und los gehts. Sehr praktisch. Simplify… Simplify your…holiday II – Tagesablauf weiterlesen