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OT: Konformin

Kennt jemand eigentlich Konformin?

Konformin- Packung

Was ist Konformin und wie wirkt es?

Konformin ist – das geben wir ganz ungeniert zu – die weltbeste Erfindung seit Menschengedenken.
Es ist für jedes Alter vom Zeitpunkt der Geburt an geeignet.
Die Kinder werden dadurch gefügig, zahm, mucken nicht mehr auf, wollen nicht mehr ins elterliche Bett oder gar an die mütterliche Brust, schlafen von Geburt an 25 Stunden am Stück durch, tun, auch wenn sie älter werden, nur noch, was man ihnen sagt, trödeln nicht mehr herum und werden alles in allem konforme und wohlanständige Bürger.
Natürlich vollkommen nebenwirkungsfrei.

Konformin-Anzeite

Hä? Des Rätsels Lösung:

Wer das alles wie wir für überflüssig hält und der Meinung ist, dass Kinder durchaus auch Menschen mit legitimen Bedürfnissen sind, der kann die Bücher des Anahita-Verlages in rauen Mengen kaufen und weiterempfehlen.
Deswegen haben wir die Konformin-Werbung erfunden.

Eine Erfindung des Anahita-Verlages – köstlich!

Freiheit statt Angst – Geborgenheit statt Angst

Morgen ist es soweit! In Berlin startet die Groß-Demonstration gegen den Überwachungswahn unter dem Motto: Freiheit statt Angst. Das Windelfrei-Blog hat einen Flyer erstellt, den ihr unbedingt mitnehmen müsst jeder gerne dorthin mitnehmen kann.

Vorratsdatenspeicherung – was hat das bitte mit Windelfrei zu tun? Einiges.

Geborgenheit statt Angst

Eine starke Demokratie braucht starke Eltern und starke Kinder.

Aber in Bestsellern und Medien werden dank Winterhoff (EDIT: „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“)und Kast-Zahn (EDIT: „Jedes Kind kann schlafen lernen“) Kinder wieder als „Tyrannen“ dargestellt, die ihre Eltern manipulieren wollen. Diese Entwicklung macht auch vor Säuglingen nicht halt: Man lässt sie wieder schreien, füttert nach Zeitplan, lässt sie alleine schlafen. Und das alles, obwohl wissenschaftlich längst bewiesen ist, dass dies die gesunde Entwicklung der Kinder nicht fördert. Freiheit statt Angst – Geborgenheit statt Angst weiterlesen

Time to make a baby laugh

Kali Wendorf, Gründerin des Kindred-Magazin, hat ein Essay über Materialismus, Arbeitsethik und Eile verfasst und mich bewegt besonders diese Passage:

I recently read Kate Grenville’s The Secret River, an important and poignant novel, that reaches into the fraught edges between Australian colonists and the country’s first peoples. Towards the end of the book, I read something that echoed my experience with Uncle Bob. The story’s main character, Thornhill, notices the relentless struggle of his life, and recognises a confronting paradox: the Aboriginals around his land did not seem to have to work hard to be happy, free, proud and thriving.

‘They spent time every day filling their dishes and catching the creatures that hung from their belts. But afterwards they seemed to have plenty of time left for sitting by their fires talking and laughing and stroking the chubby limbs of their babies.’ He contrasted this with how hard he and his family toiled, from sun up to sun down, ‘Only when the sun slipped down behind the ridge did they take their ease, and by then no one seemed to feel much like fun and games. Certainly no one seemed to have energy to spare for making a baby laugh.’

Time to make a baby laugh. Let’s make a difference. Let’s take the time.

"Baby Bond" – Lindas neues Buch

Es ist da – Linda Palmer, die in San Diego das Windelfrei-Blog zu sich eingeladen hatte, hat das Folge-Buch zu

Baby Matters: What Your Doctor May Not Tell You about Caring for Your Baby

geschrieben: The Baby Bond: The New Science Behind What’s Really Important When Caring for Your Baby.

LindaPalmerBild 1

Was sie auch damals im Interview sagte, kann man hier im Detail nachlesen: „The greatest discovery is that the science supports natural, instinctual parenting over all else.“ – „Die größte Entdeckung ist, dass die Wissenschaft natürliches, instinktives Umgehen mit Babies unterstützt!“ Sie hat bergeweise wissenschaftliches Material zu den Themen Geburt, Stillen und Ernährung ausgewertet und schreibt ihre Ergebnisse allgemein verständlich, nachvollziehbar und spannend wie ein Krimi in ihren Büchern auf.

Ihre Thesen weiter: „What you Feed your Baby Matters. How you Treat your Baby Matters. Parents have the Power to Create and Enjoy Healthier, Happier Children with Brighter Futures.“ – „Es spielt eine Rolle, wie wir unsere Babies ernähren, es spielt eine Rolle, wie wir unsere Babies behandeln. Eltern haben die Möglichkeit, gesündere, glücklichere Kinder mit einer besseren Zukunft großzuziehen – und das Leben mit ihnen zu genießen.“

Das Buch ist auch bei uns erhältlich für 12,99 Euro bei Amazon.

Passend dazu hat Linda ein Video bei Youtube eingestellt: Sicher gebundene Babies – auf der Welt, um gehalten zu werden.

Stiftung Warentest: Kinderwagen sind giftig

Wie Focus.de berichtet, sind laut Stiftung Warentest in 10 von 14 getesteten Kinderwagen zuviele Schadstoffe.

Zitat auf der Website der Stiftung Warentest:

Die 14 getesteten Kinderwagen sind teuer. Kosten: zwischen 249 und 910 Euro. Ihr Geld wert sind sie meist nicht. Keiner ist gut. Keiner ist schadstofffrei. Keiner ist wirklich kindgerecht.

Kein einziger ist kindgerecht – wie auch: Babies sind nicht darauf eingerichtet, in Kisten auf Rädern herumgefahren zu werden. Es ist Gift für die Hüftgelenke, Gift für den Rücken, es ist Gift für die Entwicklung.

Studien zeigen, dass getragene Kinder häufiger gestillt werden, sich schneller beruhigen, besser schlafen, weniger Stress haben und körperlich gesünder sind. Mehr noch: Die Gefahr, dass die Kinder in sozial schwachen oder stark unter Druck stehenden Familien vernachlässigt werden, ist bei getragenen Kindern signifikant geringer als bei nicht getragenen Kindern.

Und eines ist sicher: Im Tragetuch oder der Tragehilfe sind sie weder Phthalat-Weichmachern noch polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen ausgesetzt.

Let’s make a difference. Carry your baby. Answer their cries.

Mein Buchtipp zum Thema: Eva Kirkilionis, Ein Baby will getragen sein: Alles über geeignete Tragehilfen und die Vorteile des Tragens

Webtipp: NeueKinder.de

Neuekinder.de

Die Website von Tobi und Kate gibt einen Überblick über Stillen, Tragen, Windelfrei und Körperkontakt.

Was ich an der Seite besonders mag: Sie gaukelt keine fertigen Rezepte vor, sondern motiviert Eltern, in sich hineinzuhören und auf ihre Kinder zu hören. So wie Kate es von sich selbst erzählt:

Ich lernte daraus,
noch mehr in mich hineinzufühlen,
wenn mich jemand nicht nur in Bezug auf mein Kind
von etwas zu überzeugen versuchte.

Lesenswert!

Sommerfest bei Sanni

Auf dem Sommerfest bei Sanni im Outdoorzentrum habe ich Kate und Tobi kennengelernt. Sie sind die Autoren der Website NeueKinder.de!

Neuekinder.de NeueKinder.de - Tobi und Kate

Sie machen nicht nur schöne Websites, sondern auch tolle Videos und hatten jede Menge Musikinstrumente mit – bis hin zu Kates elektrischem Bass inklusive batteriebetriebener Verstärkerbox. Tobi hatte seinen „Sack“ dabei – eine Tasche voller Rhythmusinstrumente, mit denen er vor allem die Kinder begeisterte. Und so saßen wir rasselnd, klampfend und singend jeden Abend ums Lagerfeuer vor unseren Tipis und das Leben war einfach nur herrlich.

Tipis im Outdoorzentrum

Auch Sanni habe wir dort endlich wieder getroffen! Sie lebt mit Manni und den Kindern im Sommer im Outdoorzentrum im Baumhaus – traumhaft. Ein idealer Ort für Kinder, an dem die Kinder in der Natur sein können, jede Menge spannende Dinge für die Großen und viele Tiere für die Kleinen (Pferde, Esel, Hühner, Pfauen, Katzen, Karnickel…). Dass die Kinder windelfrei herumlaufen durften (Sannis Kleiner ist ja mit von der Partie), ergab sich quasi von selbst, wer hat auch schon mal kleine Indianer in Windeln gesehen ;)? Wir fühlten uns ein Wochenende lang selig und ausgesprochen artgerecht gehalten!

Sanni in Deutschland

Besonders gefreut hat mich, dass Bettina sich auf den Weg zu uns gemacht hat und wir so einen nachmittag lang über alternative Betreuungsmöglichkeiten, Windelfrei-Websites und Homeschooling philosophieren konnten :).

Bücher verschenken lohnt sich doch!

Kennt Ihr das? Jemand schenkt Euch ein Buch, was er Euch ganz dick empfiehlt. Ihr stellt es in den Schrank, wo es erstmal eine Weile herumsteht und Euch vorwurfsvoll anschaut. Dann landet es irgendwann, je nachdem wie wichtig Euch Bücher sind, entweder auf dem Müll oder im Keller. Daher verschenke ich eigentlich ungern Bücher. Neulich habe ich es aber doch wieder getan und einer sehr guten Bekannten Gonzales „In Liebe wachsen“ geschenkt. Ich wollte sie einfach in ihrem Gefühl bestätigen und gleichzeitig unterhalten – und dafür eignet sich Gonzales einfach unglaublich gut. Tja, mein Geschenk blieb nicht ohne Wirkung:
Bücher verschenken lohnt sich doch! weiterlesen