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"Baby Bond" – Lindas neues Buch

Es ist da – Linda Palmer, die in San Diego das Windelfrei-Blog zu sich eingeladen hatte, hat das Folge-Buch zu

Baby Matters: What Your Doctor May Not Tell You about Caring for Your Baby

geschrieben: The Baby Bond: The New Science Behind What’s Really Important When Caring for Your Baby.

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Was sie auch damals im Interview sagte, kann man hier im Detail nachlesen: „The greatest discovery is that the science supports natural, instinctual parenting over all else.“ – „Die größte Entdeckung ist, dass die Wissenschaft natürliches, instinktives Umgehen mit Babies unterstützt!“ Sie hat bergeweise wissenschaftliches Material zu den Themen Geburt, Stillen und Ernährung ausgewertet und schreibt ihre Ergebnisse allgemein verständlich, nachvollziehbar und spannend wie ein Krimi in ihren Büchern auf.

Ihre Thesen weiter: „What you Feed your Baby Matters. How you Treat your Baby Matters. Parents have the Power to Create and Enjoy Healthier, Happier Children with Brighter Futures.“ – „Es spielt eine Rolle, wie wir unsere Babies ernähren, es spielt eine Rolle, wie wir unsere Babies behandeln. Eltern haben die Möglichkeit, gesündere, glücklichere Kinder mit einer besseren Zukunft großzuziehen – und das Leben mit ihnen zu genießen.“

Das Buch ist auch bei uns erhältlich für 12,99 Euro bei Amazon.

Passend dazu hat Linda ein Video bei Youtube eingestellt: Sicher gebundene Babies – auf der Welt, um gehalten zu werden.

Stiftung Warentest: Kinderwagen sind giftig

Wie Focus.de berichtet, sind laut Stiftung Warentest in 10 von 14 getesteten Kinderwagen zuviele Schadstoffe.

Zitat auf der Website der Stiftung Warentest:

Die 14 getesteten Kinderwagen sind teuer. Kosten: zwischen 249 und 910 Euro. Ihr Geld wert sind sie meist nicht. Keiner ist gut. Keiner ist schadstofffrei. Keiner ist wirklich kindgerecht.

Kein einziger ist kindgerecht – wie auch: Babies sind nicht darauf eingerichtet, in Kisten auf Rädern herumgefahren zu werden. Es ist Gift für die Hüftgelenke, Gift für den Rücken, es ist Gift für die Entwicklung.

Studien zeigen, dass getragene Kinder häufiger gestillt werden, sich schneller beruhigen, besser schlafen, weniger Stress haben und körperlich gesünder sind. Mehr noch: Die Gefahr, dass die Kinder in sozial schwachen oder stark unter Druck stehenden Familien vernachlässigt werden, ist bei getragenen Kindern signifikant geringer als bei nicht getragenen Kindern.

Und eines ist sicher: Im Tragetuch oder der Tragehilfe sind sie weder Phthalat-Weichmachern noch polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen ausgesetzt.

Let’s make a difference. Carry your baby. Answer their cries.

Mein Buchtipp zum Thema: Eva Kirkilionis, Ein Baby will getragen sein: Alles über geeignete Tragehilfen und die Vorteile des Tragens

Windelfrei bei Wetten, dass…

Vielleicht könnte ich zu Wetten, dass gehen und wetten, dass ich an der Reaktion der Mutter das Alter ihres Kindes erkennen kann

Wenn nämlich der kleine Windelfrei-Junge eine nicht zu weite Hose anhat, kommen auf dem Spielplatz immer mal andere Mütter auf mich zu und es ergibt sich folgender Dialog:

„Das sieht so komisch aus – trägt er keine Windeln?“
„Nee, ich halte ihn ab.“
„Wie? Und dann macht er?“
„Naja, wir haben das von klein auf so gemacht…“
„Wie denn das?“

Nun wir es spannend. Ich erkläre Windelfrei kurz und je nachdem, wie alt das Kind der Mutter ist, sagt sie dann
„Dass das funktioniert! Unglaublich!“ (Kind unter 12 Monate),
„Das wäre mir ja viel zu anstrengend“ (Kind zwischen 12 und 24 Monaten) oder
„Wenn ich das nur früher gewusst hätte!!“ (Kind über 24 Monate).

Ich wollte ja eh schon immer mal wetten, dass ich Tragekinder von Nicht-Tragekindern nur vom Blick her unterscheiden kann, solange sie ca. 5-10 Monate alt sind. Ob Gottschalk das als Wette akzeptieren würde?

Windelfrei – Magie

Es ist magisch. Einen Tag nach dem Blogeintrag war alles wieder wie vorher. Windelfrei.

Nochmal für’s Protokoll: Mein Sohn ist jetzt 19 Monate alt. Wir gehen morgens ins Bad, erledigen seine Geschäfte und er trägt jetzt – im Sommer – tagsüber nicht mal ein Backup, sondern einfach nur eine Hose. Ich halte ihn ca. 1x pro Stunde ab und wenn ich das nicht verschwitze dann sind wir den ganzen Tag „trocken“ oder „unfallfrei“. Sind wir das nicht, wechsele ich die Hose und wische eine kleine Pfütze auf. Große Geschäfte passieren nämlich tagsüber eigentlich eher nicht und wenn, dann zuverlässig nach dem Mittagsschlaf oder einer „Ankündigung“.

Webtipp: "Nachhaltige Mutterschaft"

Hm, ich brauche ein bessere Übersetzung, „nachhaltig“ im Sinne von „langanhaltend“ ist Mutterschaft im Idealfall ja per se. Also hier ein Blog darüber, wie man als Mutter Nachhaltigkeit leben kann. Oder Nachhaltiges Bemuttern. Mutterei mit Nachhaltigkeit. Halt!Mutter!Denk! Nach! …mir fällt nix deutsches ein…. Uh, sometimes English is just so much more elegant:

Sustainable Mothering! As a blog. Great.
http://www.SustainableMothering.com/

Jake Marcus ist Anwälting, Still-Befürworterin, schreibt für das Mothering Magazin und twittert unter twitter.com/JakeAryehMarcus

Warum auf dem Windelfrei-Blog? Weil Windelfrei sehr nachhaltig ist: Umweltfreundlich, Klimaneutral und Babyfreundlich. Und weil Attachment Parenting meiner Ansicht nach Babies zu empathischen, selbsständigen Menschen heranwachsen lässt, die dann vielleicht auch mehr Sinn für Nachhaltigkeit haben werden, weil sie ihre Bindungsfähigkeit auch eine Bindung an diesen Planeten ermöglicht *träum* *sehn*.

OT: Papier statt Plastik

Windelfrei-Kinder sparen hunderte von Windeln und sind auf diese Weise gut für die Umwelt. Utopia hat ein kleines Video online gestellt, dass erklärt, dass auch der simple Verzicht auf Plastiktüten der Welt – und besonders den Ozeanen – einen großen Dienst erweisen wird – und uns Menschen damit gleich mit.

Hat jemand das nötige Wissen und Lust, ein ähnliche einfaches, vielleicht etwas kürzeres Video für Windel (-müll) zu machen? Meldet euch!

Vorbei…

…was soll ich sagen? Langsam werde ich abergläubisch. Wenn ich blogge „es läuft nix“, geht es am nächsten Tag wieder. Wenn ich blogge „alles bestens!“ ist es am nächsten Tag vorbei. So auch jetzt. Er trägt seit gestern wieder Windeln. Es geht einfach nicht anders. Er macht morgens nämlich nichts mehr im Bad, dafür aber über den Tag verteilt sein großes Geschäft in kleinen Portionen wo er gerade geht und steht. Hm. Keine Ahnung, wie das kommt. Da wir zudem gerade bei Freunden zu Besuch sind (nein, es hat schon zu Hause angefangen, also nix mit der Fahrt zu tun), können wir hier nicht einfach alles laufenlassen. Also Windeln. Ich liebe Windeln! Sie machen in solchen Situationen einfach alles viel einfacher ;).

Wobei mir gerade etwas auffällt. Bisher ist kein einziges Köddelchen in der Windel gelandet. Er macht immer noch, wenn er gerade zwei Minuten ohne ist oder eben ein bisschen was beim Abhalten. Nur eben nicht mehr wie vorher verläßlich alles morgens und dann nix mehr.

Nu – es bleibt spannend! 18 Monate ist er jetzt alt, also noch mindestens 6 Monate to go bis er „sauber“ ist.

Bleiben Sie bei uns :).

Windelfrei!

Wir sind derzeit sowohl Windel- als auch Back-Up-Frei. Und wie der Kindsvater gerade so schön formulierte „wir haben wahrscheinlich nicht mehr nasse Hosen als jemand, der Windeln benutzt, die auch mal auslaufen“. Und das stimmt. Wir halten ihn ab, es ist Sommer, er hat aber wirklich fast immer was an, wir lassen also nicht einfach laufen.

Yeah. Windelfrei rocks!

Stillberatung! Und es hilft tatsächlich!

Vor ein paar Wochen lernte ich auf der Strasse eine Nachbarin kennen, die kürzlich entbunden hatte. Sie klagte über Stillprobleme, es hakte hier und da: Wunde Brustwarzen, Kind trank nicht genung, Stillen im Liegen ging nicht, dadurch waren die Nächte sehr anstrengend etc.

Ihr Bericht erinnerte mich daran, wie es mir gewesen war und viele Probleme kamen mir sehr bekannt vor. Jetzt aber hatte ich Informationen, die ich damals nicht hatte! Sie wollten verbreitet werden. Also ging ich am nächsten Tag nochmal vorbei, klingelte mich im Haus durch und warf ihr einen kleinen Zettel in den Briefkasten:

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