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Windelfreibericht nach 11 Monaten windelfrei

Ich faules Luder. Seit Monaten nichts Neues von der Windelfreifront – ist echt ’ne Schande.

Eigentlich sind wir im Urlaub, was bedeutet endlich mal 2 Wochen nicht online zu sein. Nur bei uns zu sein, nur für uns zu sein. Und dann plötzlich der Schrei meines Gatten: „Hey wir haben hier ein Netz – unverschlüsselt!“ „Oje, dachte ich, dann seh ich ihn ja doch wieder nur hinter dem Apfel, ständig am bloggen!“ Aber er ist tapfer abstinent, hat sich vorgenommen, eben nicht das zu machen, was er den ganzen Tag zu Hause macht. Nundenn – dann werde ich mich diesem Vorsatz eben anschließen und jetzt im Urlaub auch nur das machen, was ich zu Hause nicht schaffe: bloggen!

Pünktlich zum heutigen Monatsgeburtstag hier unser update nach 11 Monaten Elimination Communication

Gerade auf Reisen habe ich die Vorteile von EC zu schätzen gelernt. Was anfangs womöglich schier unmöglich erscheint, nämlich ohne Windeln einen Stadtausflug zu genießen, stellt sich als völlig unkompliziert und sogar für mich als allein selig machend heraus. Eltern von Windelkindern schleppen meist – auch weil es neuerdings solche Exemplare als Modeaccessoires gibt – Wickeltaschen mit sich herum, die in ihrem Umfang oft auch noch die Notwendigkeit eines Kinderwagens mit sich ziehen. Wären wir so nach Dubrovnik gefahren, hätten wir kaum mehr als die Hauptstrasse dieser Altstadt erleben können. Denn die Altstadt besteht fast nur aus Treppen. Ich habe viele Paare mit ihren Kinderwagen fluchen gesehen….Sie taten mir leid, während ich leichtgewichtig lächelnd mit meinem Kind in der Manduca treppauf treppab gesprungen bin – nun ja, bei 30°C im Schatten geht auch das nicht ohne Schweißperlen, aber es fühlt sich trotzdem gut an!

Die Hitze, davon sprach Nic auch schon, wirkt sich auch bei unserer Kleinen reichlich schweißtreibend aus, was wiederum wenig Pipi-treibend wirkt. Nutze Synergien!!! Ich habe festgestellt, dass unsere Tochter tagsüber ca 3-4 Mal Pipi macht, mehr nicht, ist doch sagenhaft, oder? Da ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie mitten in der Stadt pieseln muss, eh schon recht gering. Aber wenn, dann gibt es mehrere Möglichkeiten: Gullis, Grünstreifen, Hafenbecken und zur Not natürlich auch Cafés.

In unserem Fall bot sich dann so manch einem Passenten im Dubroniker Hafen folgendes Bild:

windelfrei am Hafen

Das war übrigens kurz nachdem sie sich über dem Hafenbecken abhalten ließ, was selten genug noch funktioniert. Aber bei türkisem klaren Wasser unter ihr konnte sie wohl nicht Nein sagen.

11 Monate windelfrei also – na ja, so ganz stimmt das ja nicht. Im Gegenteil, wir benutzen viele Formen von Windeln, denn ich liebe die Sicherheit, die es mir erspart, mehrere Wechselgarnituren mit zu nehmen. Da wär mir ja nun auch nicht geholfen, wenn ich zwar die Wickeltasche zu Hause liesse, aber dafür den Koffer mit drei Ersatzoutfits benötigte…

Unsere Windeloutfits hatten viele Gesichter – je nach Phase:
– Wegwerfwindel-Phase: in ihrer Reinform komplett angezogen eine Seltenheit, aber als Mokomini-Abwandlung lange Zeit die vorherrschende Alltagskluft
Mokomidi-Phase: super kurz, da letztlich zu dickes Paket, man kann keine normalen Klamotten anziehen, und auch das Abhalten durch die splitpants ist beim Mädel unpraktisch. Hat mich nicht überzeugt.
Mokomini-Phase aus Stoffwindeln: Insgesamt sehr lang, sporadisch immer wieder. Vor allem in der Zeit vorm Krabbeln und bei Krabbelbeginn in der Wohnung. Haarband und Stoffwindel mit dieser Falttechnik. Nachteil: mit zunehmendem Pipivolumen irgendwann nicht mehr dicht. Die Hose drüber und die babylegs wurden dann zunehmend auch nass. Diese Mokomini-Phase dauerte bestimmt drei Monate über den Winter, und hat ja auch zur Raumfeuchte beigetragen.
– Die Unterhosen-Phase: Größe 92 von C&A mit oder ohne Damenbinde der Merke Camelia. Da befinden wir uns jetzt und ich habe das Gefühl, endlich ein wenig angekommen zu sein. Es sieht irgendwie normal aus, kein Windelpopo, kein dickes Backup-Paket, keine Splitpants nötig, die Süße darf endlich auch mal etwas modischer aussehen. Und für die Sicherheitsbedürftigen eben das Binden-backup. Nachteil allerdings: man muss die Kinder zum pieseln ausziehen, aber irgendetwas muss man immer machen, auch bei den anderen Formen. Und wenn sich die Kinder abhalten lassen, dann ist es ja wie bei uns Großen auch.

Mein sonstiges Equipment besteht nach wie vor aus dem Asiatopf, der nachts 2 mal zum Einsatz kommt und der Toilette, in die meistens morgends das große Geschäft wandert.

Apropos Stuhlgang. Anfangs habe ich nie verstanden, warum sich alle eigentlich nur über’s pieseln auslassen. Ich brauchte Tips bezüglich des Knökens – dachte ich. Aber das regelte sich rückblickend am einfachsten. Unsere Lütte machte in der Regel morgends nach dem Aufwachen in den Asiatopf, und über den Tag hinweg meist gar nicht mehr. (In den ersten zwei Monaten noch öfter, aber dann rasch wie gesagt nur noch einmal am Tag. Wenn sie krank ist, Schnupfen hat, und der Stuhl dadurch schleimig wird, bringt sie’s auch auf mehrere Entleerungen) Allerdings kündigen sich die Stuhlladungen tatsächlich deutlich an. Da bekommt sie etwas Versonnenes, etwas In-sich-Gekehrtes, oder drückt auch schon mal, lässt Luft entweichen. Wenn ich sie dann in der Hockposition abhalte, geht’s richtig los.
Als das mit dem Abhalten nämlich nicht mehr so ihr Ding war, haben wir die Hockposition über der Toilette eingeführt: Ich setze mich ziemlich weit hinten auf die Brille, Schenkel auseinander (ruhig mit meinen Klamotten an) und setze sie zwischen die Schenkel mit ihren Füßen auf die Brille. So hat sie einen Gegendruck und kann ganz entspannt knöken. Das klappt ziemlich zuverlässig. Allerdings verschiebt sich der Tageszeitpunkt immer wieder, auch ganz plötzlich von heute auf morgen. Gestern war’s noch um Acht, morgen ist es um Zwölf. Wenn’s halt zu vermeintlicher Knökzeit nicht geht, warte ich auf ein Signal von ihr, das bezüglich des Knökens zuverlässiger ist, als bezüglich des Pieselns.

Motorisch ist die Motte inzwischen so weit, dass sie sich überall hochzieht, an allem entlang läuft, so dass ich dachte „Mensch, jetzt ist sie ja ständig in ihrer neuen Pieselposition, wenn das man gut geht“. Tatsächlich, anfangs, einige Tage, hatte sie so ein paar mehr „Unfälle“. Aber als das mit dem Stehen zunehmend Routine wurde, hörte das auf. So oft wie sie steht, kann sie ja auch nicht immer pieseln….

Neben EC praktizieren wir auch immer noch Vollzeit Stillen, denn sie nimmt zwar alles – und damit meine ich auch zB lebende Käfer und Zigarettenstummel – in den Mund, befördert es aber ebenso zuverlässing wieder heraus. Bisher war ich immer super locker, was das Essen von Unveraulichem angeht, aber jetzt zur Bienen- und Wespenzeit wird’s mir doch etwas mulmig – vor allem nach dem Käfererlebnis!

Die Manduca, abwechselnd mit dem Ergo, ist nach wie vor unser Hauptgefährt. Kurze Versuche, den Kinderwagen einzusetzen, damit ich mal wieder etwas gegen meine leider auch nach 11 Monaten voll stillen gebliebenen Pölstrchen tun kann, wurden nicht toleriert, so dass ich nun mit natürlichen Gewichten walke! Unser ach so toller Bugaboo ist bei unserer Jüngsten bisher insgesamt drei Stunden im Einsatz gewesen. Kann man eigentlich verkaufen, oder?

Windelfrei, Stillen, Tragen… fehlt nur noch das Familienbett. Das haben wir ja auch eingeführt, aber die Praxis zeigt, das wir uns meist aufteilen müssen. Mama mit jüngstem Sprössling im Schlafzimmer, Papa mit der Großen (4 Jahre)auf dem Gästebett, denn irgend einer ist immer krank, hustet, oder was auch immer, und der Rest soll dann schlafen dürfen. Aber zwischendurch sind wir auch alle zusammen, und das ist besonnders morgens sehr, sehr schön.

Ich bin noch immer total begeistert von diesem Konzept, und würde es beim dritten Kind ganz genauso machen. Nic schrieb, dass man den Aufwand eh zu irgendeiner Zeit im Leben des Kindes aufbringen muss, daher kann auch ich dieses immer wieder empfehlen. Voraussetzung ist und bleibt allerdings, dass man mit dem Kind zusammen ist. Ich kenne keinen EC-ler in unserem Kulturkreis, der sein Kind schon früh (also vor dem ersten LJ) in eine Fremdbetreuung gegeben hätte. Bei uns hat nicht einmal der Papa bisher die Zeichen unseres Kindes lesen können. Es ist aber auch einfach total auf mich fixiert, was ja auch aufgrund unserer engen Bindung logisch ist. Wir wollten diesen Urlaub nutzen, um auch diese Fixierung etwas zu lockern, aber da hat uns dann eine Woche kindliches Fieber wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht…

Motivationsschub

Vor ein paar Tagen telefonierte ich mit Bettina über die praktischen Fragen von TopfFit – wo, was, wie, was macht man im Auto, wo „traut“ man sich und wo nicht. Gleich zwei Tage später schickte sie mir diese E-Mail:

Ich hab mich gestern übrigens getraut! Ich hab mich getraut, ihn aus dem Auto abzuhalten! Ein nackter Babypopo, der sich den Passanten entgegenstreckte! Ok, es waren keine da, aber es hätten welche kommen können. Und heute bei meinem ersten (und vermutlich letzten) Besuch einer Pseudo-Piklergruppe in einem anthroposophischen Ökoprojekt hab ich den Tipp mit dem Behindertenklo beherzigt und bin tatsächlich mehrmals aufgestanden, um ihn dort abzuhalten, mit Erfolg.
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Schreibt! In! Foren!

Wenn man viel in Foren mitliest, stellt man fest: Attachment Parenting ist in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Daher hab ich eine neue Idee: Schreibt in Foren! Besser noch: Lasst es uns gemeinsam machen! Zum Beispiel in:

http://www.netmoms.de
http://www.mamiweb.de/
http://www.mamacommunity.de/
http://www.mamily.de/
http://www.gutefrage.net/ Schreibt! In! Foren! weiterlesen

Interview mit Heidi Klum

Heidi Klum erwartet möglicherweise ihr viertes Kind, so las ich heute. Und da fing ich an zu träumen…wäre es nicht wunderbar, wenn sie ein Interview in der BILD gäbe, ungefähr so:

BILD: Sag mal, Heidi, Du bist ja jetzt wieder schwanger, was sich sicher viele Deutsche fragen: wechselst Du eigentlich selbst die Windeln bei deinen Babies?

H.K. (lacht): Das muss ich ja fast gar nicht, denn meine Babies sind meistens windelfrei! Seal hat mich darauf gebracht: Wir halten sie ab, schon wenn sie ganz klein sind, insofern brauchen wir kaum Windeln und auch das Windeln wechseln ist gar nicht viel Arbeit, meistens sind die ohnehin sauber.

BILD: Manche Prominente nutzen ihre Geburt für große Marketing-Aktionen, so wie Angelina Jolie. Werden wir von Dir auch bald Stillbilder sehen?

H.K.: Eher nicht, aber ich habe alle meine Kinder gestillt – was glauben Sie, wie ich wieder so schnell auf meine Idealfigur komme? Tragen und Stillen statt Diät, das ist das Geheimnis!

BILD: Wie hält man das Krankenhaus geheim, damit man nicht die ganze Presse bei der Geburt dabei hat?

H.K.: Der Schlüssel heißt Hausgeburt. Wir haben eine tolle Hebamme, der ich sehr vertraue. Alle meine Kinder sind zu Hause zur Welt gekommen. Dort haben wir Ruhe und Zeit, nach der Geburt können wir einander in aller Ruhe kennenlernen, kuscheln, stillen – keine Krankenhausroutine, die einen stört. Das kann ich nur empfehlen!

BILD: Heidi – alles Gute für deine Schwangerschaft und vielen Dank!

Wäre das nicht fantastisch? 95% der Deutschen kennen Klum, sie könnte wirklich etwas bewegen!

I have a dream

So, da bin ich wieder.

Ich habe Shyla gestern noch von meinem Traum erzählt: Einem Ort, an den schwangere Frauen und ihre Männer kommen können, vielleicht 1-2 Wochen vor der Geburt.

Ein Ort, an dem sie sich vorher mit anderen Menschen austauschen und informieren können. An dem sie gebären können so wie sie es wollen. An dem sie nach der Geburt die Unterstützung bekommen, die sie brauchen. An dem Eltern mit „schwierigen“ Säuglingen Hilfe finden.

Eine Art Geburts- und Säuglings-Dorf. Im Warmen, mit gesundem Essen, viel Sonne, viel Hilfe und ohne Zwang. Ein Ort, an dem jede Familie ihren eigenen Weg finden kann, um dann gemeinsam diesen Fund nach Hause zu tragen. Das fände ich schön.

Und Shyla sagte: „Wenn es in deinem Kopf ist, dann existiert es schon. Sprich mit anderen darüber darüber, denke daran, schreib es auf, mach jetzt schon Flyer dafür – bring es in die Welt und es wird passieren. Und noch etwas: Du wirst das nicht alleine schaffen. Viele Frauen denken über so einen Ort nach, aber keine von uns wird das alleine schaffen. So etwas schafft man nur gemeinsam, als Gemeinschaft. Du wirst andere finden, die das mit Dir machen. Wenn es deine Vision ist, dann ist es ja schon in der Welt und wird andere anstecken, mitzumachen!“

Tragebilanz

Die Tragebilanz ist übrigens total ernüchternd.

Man sieht mehr Menschen, die ihre Hunde tragen als solche mit Kindern. Wenn, dann tragen sie die Babies im Baby-Björn, Gesicht nach vorne, Beine aus den Hüftgelenken heraushängend.

Immerhin beim Whole-Foods heute den ersten Ergo-Carrier gesichtet – als ich das Pärchen ansprach, stellte sich heraus, dass sie aus Kanada sind.

Tragen ist gesund, weil…

…schön zusammengefasst (mit Quellenangaben!) auf der Website von Sleepy Wrap:

CARRIED BABIES…

* Cry Less! (43% less overall and 54% less during the evening hours)
* Are Healthier! (gain weight faster, have better motor skills, coordination, increased muscle tone, and sense of balance)
* Get a better view of the world! (babies pushed in strollers or lugged around in car seats only get to see the adult world at knee-level)
* Become Independent Faster! (making them more confident and less clingy)
* Sleep Better! (they fall asleep quicker and sleep for longer periods of time)
* Learn More! (not overstimulated, but calm and alert, observing the world around them)
* And are just plain Happier!

🙂

Trage-Werbung in NY

Im Whole Foods-Store im Time Warner Center am Columbus Circle in New York.

Ich stehe mit dem schlafenden Kind in der Manduca vor dem Bauch völlig überfordert vor dem Regal mit Babynahrung und suche Reisschleim für meinen kleinen Schonkost-Patienten. Obwohl ich extra im Wörterbuch nach der passenden Vokabel geschaut habe („Rice-Gruel“ meint LEO), haben mich bisher alle Verkäufer nur verwirrt angesehen und mir Instant Oatmeal, eine Art Haferbrei, zu verkaufen versucht. Jetzt stehe ich also hier ganz alleine vor dem großen Regal, in dem alles großartig bio, aber irgendwie nichts Reisschleim ist.

Eine Asiatin kommt hinzu und bietet Hilfe an. Dankbar nehme ich an. Ihr Sohn ist circa neun Monate alt und sitzt im Bugaboo, während wir nun gemeinsam die Regalreihen durchgehen. Aber es ist nichts zu machen. Alles vom Butternuß-Kürbis-Gläschen bis zum Bio-Organic-Rice-Cracker, aber kein Reisschleim. Schließlich geben wir beide auf und ich will gerade weitergehen, als ihr Baby anfängt zu greinen und sie den Kleinen ohne zu Zögern auf den Arm nimmt.
Ich freue mich, lächle und kann mir den Öko-Mama-Kommentar nicht verkneifen:
„Yeah, that’s the best place!“
Sie hingegen schaut schuldbewusst, und erklärt sich sofort:
„Well, I try not to do it too often, I am always scared he might get used to be carried around.“
„But that’s what they’re designed for!“ sage ich, doch sie verzieht nur das Gesicht als wollte sie sagen, jaja, aber der Charakter, der Charakter.

Schade, denke ich, eigentlich nimmt sie ihn instinktiv auf den Arm, glaubt aber gleichzeitig, dass sie damit seiner Erziehung schadet und versucht daher, es „nicht zu oft“ zu tun. Dabei ist es ja das Beste, was sie machen kann. Aber Sätze, die beginnen mit „Es gibt Studien, die belegen…“ sind am Supermarktregal total fehl am Platze. Und wer bin ich denn schon? Eine Fremde im Whole-Foods, mehr nicht.

Aber dann denke ich mir, hey, ich bin doch nicht erst seit gestern (sondern schon seit vorgestern ;)) hier und habe meine Hausaufgaben gemacht. Das heißt: Ich habe bereits einige Blicke in Müttermagazine und Frauenzeitschriften geworfen sowie sämtliche Cover am Newsstand gescannt, und das gibt mir eine Ahnung, worauf es in den USA ankommt. Ich versuche mein Glück:
„And being carried is best for their brains, too“. Jetzt bin ich gespannt. Ist das ein zugkräftiges Argument? Frühförderung ist in den USA wahnsinnig hip und Leistung sehr wichtig.
Und siehe da: Ihr Gesicht hellt sich sofort auf, sie hebt die Augenbrauen, öffnet die Augen, öffnet den Mund und ruft:
„Really? Oh, that’s goood!“ und sie lacht ihren Sohn an und drückt ihn fest an sich, „so carrying is good for him? That’s great! That’s interesting!“
Ich lächle freudig, wir verabschieden uns und sie trägt ihren Kleinen weiter durch den Laden, den Bugaboo mit einer Hand schiebend.

☺ Selbst wenn sie ihn fünf Minuten später wieder hineingesetzt hat, ihr Lächeln und ihr erleichterter, freudiger Blick haben mich so gefreut – she made my day..

Windelfrei in NY

Wir sind in NY!

Columbus CirlceLexington Ave DSC03640

Bilanz bisher: 5 Windeln im Flieger, da Abhalten mit Turbulenzen und Diarrhoe des Kleinen über meine Kräfte ging. Aber dann…wie immer auf Reisen ist der Streik plötzlich vorbei und das „American Standard Elongated“-WC ist wie für Windelfrei-Mütter entworfen! Ich will mich hier nicht über die Details auslassen, aber kann nur empfehlen – wer die Gelegenheit hat, probiere es aus, das ist wirklich bequem.

Im Central Park liegt herrlicher, frischer Schnee, den wir gestern im Sonnenschein genießen durften.

Central ParkSchneeweg NYSchatten der BäumeSchneemann im Central Park

Tragebilanz ist hier übrigens bisher Null, kein einziges Kind in Tragetuch oder Tragehilfe, dafür der offizielle SexInTheCity-Bugaboo-Kinderwagen in jeder Variante.

Boogaboo

Jetzt aber nix wie weiter :)!

Squirrel, fliehend