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Trageparty bei Tragzeit

Ich will mein Wissen über den „Tragemarkt“ für mein kommendes Winterkind auffrischen. So werde ich mich am 5. November auf den Weg nach Biesenthal machen. Monique von Tragzeit lädt zur Trageparty ein:

Wann: 5. November 2012 von 10 -13 Uhr

Wo: TRAGZEIT, Bahnhofstraße 25 in 16359 Biesenthal

Was: Du hast ein Baby oder bist schwanger. Du willst tragen oder tust es bereits. Dann bist Du an diesem Tag genau richtig. Du kannst Tragehilfen und Tragetücher ausprobieren und Dich beraten lassen. Die Trageparty ist bei unseren Mamas besonders beliebt, denn die Atmosphäre ist grandios und die Kinder fühlen sich wohl. Die Teilnahme kostet nichts. Für unser Buffet bringt jede Mama etwas zum Essen mit. Etwas, dass Du selbst super gerne isst.

Anmeldung hier unbedingt erforderlich.

Monique hat unter anderem Tragehilfen von emeibaby, Frl. Hübsch, Buzzidil und viele, viele mehr parat zum Ausprobieren.

Auch ohne Auto kommt man gut zum Tragzeit – Babyladen. Ich habe mir schon eine Verbindung raus gesucht…

Wunderschöne Splitpants

Donnerstagsserie – Irgendwo zwischen Windelfrei und Wegwerfwindel

Ganz oben auf meiner Besorgungsliste stehen unter anderem Splitpants…

Was sind Splitpants?

Auf der Suche danach bin ich auf eine sehr schöne Seite gestoßen: PottyPants.

Splitpants (chinesisch Kai-Dang-Ku) sind Hosen, die im Schritt offen sind. In China haben sie meist eine feststehende Öffnung, so dass der Babypopo nackt bleibt.

Die hier angebotenen Hosen sind so geschnitten, dass der Stoff im Schritt überlappt und beim Abhalten einfach auseinandergezogen wird. Das Kind kann sich normal bewegen und bleibt trotzdem bekleidet. So unterscheiden sich PottyPants beim Strampeln, Robben, Krabbeln und Getragen-werden kaum von normalen, geschlossenen Hosen. Wenn sie merken, dass Ihr Baby „muss“ halten sie es einfach ab, ohne irgendetwas an- oder ausziehen zu müssen.

Auch Windelkinder, die grade lernen „trocken“ zu werden, sitzen mit PottyPants [/Splitpants] schneller auf dem Töpfchen, oder können unterwegs schneller und unproblematischer abgehalten werden – die heruntergezogene Hose ist nicht im Weg.

PottyPants sind DIE Möglichkeit, windelfrei unauffällig und bequem im Alltag zu praktizieren:

  • Ihr Baby bleibt warm – Sie können es jederzeit einfach abhalten.
  • Ihr Baby ist „diskret“ bekleidet.
  • Sie können zur Sicherheit eine Mullwindel einlegen, wenn es die Situation erfordert.
  • Das ganze Herumgewurschtel mit an- und ausziehen entfällt – Sie können schnell reagieren.
  • Kleinkindern fällt es leichter, selbstständig aufs Töpfchen zu gehen.

Das Shopping-Angebot für diese Hosen ist leider rar oder man ist im Selber-Nähen begabt.

Doch es gibt sie auch sehr salonfähig zu erstehen, so dass sie den mainstream-Babyhosen in nichts nach stehen…

Wunderschöne Splitpants

Dorothee Helle hat einiges an Entwicklung hinein gesteckt…

Den Anstoß dafür hat ihre Tochter gegeben, die lieber alles auf dem Wickeltisch erledigt hatte, anstatt in die Windel zu machen. Und so haben sie sich an regelmäßige Abhaltezeiten gewöhnt, so dass es dann nach und nach bei ihnen auf Teilzeit-Windelfrei hinaus lief. Beim KiTa-Einstieg zum ersten Geburtstag ihrer Kleinen, ging es leider nicht ohne Windel. Dennoch hat ihre Tochter den täglichen Wechsel zwischen mit und ohne Windel  problemlos  toleriert. In dieser Zeit entstand der Splitpantsschnitt, da Dorothee fand, dass die üblichen Splitpants nicht gut saßen. Ab dem 2. Geburtstag war ihre Tochter dann komplett windelfrei.

Ein Besuch auf PottyPants lohnt sich!

*Mir kribbelt es schon in den Fingern eine schicke Hose für eine Hochzeitsfeier, zu der wir nächstes Jahr zu Ostern eingeladen sind, zu bestellen.*

Öko-Feuchttücher

Feuchttücher – ein Must-have für alle Eltern mit Babys und Kleinkinder, oder?!

Die Drogerieregale sind mit ihnen voll gestapelt. Aber ist das ökologisch und nachhaltig sowie gut für den Babypopo? *kopfschüttel*

Wir selbst sind in unserer Babyzeit vom Tochterkind fleißig immer zum Waschbecken gewatschelt, um Waschlappen nass zu machen. Für unterwegs hatten/haben wir die Minipackungen der Wegwerf-Feuchttücher.

Isa von Liebste Windeln zeigt, wie man aus Waschlappen selber Feuchttücher zaubern kann:

Vollzeit-Windelfrei?!

Mit einem kleinen Aussetzer nun die Fortsetzung: Donnerstagsserie – Irgendwo zwischen Windelfrei und Wegwerfwindel

Komplett ohne Windeln?! Es wäre ein Traum: ein Schlüpferchen und Höschen drüber – was für ein schlanker Babypopo!

Ich glaube, das trauen wir uns nicht zu…
Auf der einen Seite, denke ich, fehlt je nach Alltagssituation neben dem großen Tochterkind die Aufmerksamkeit und auf der anderen Seite kann mein Mann kein Pipi und/oder großes Geschäft dort leiden, wo es in unserer zivilisierten Welt nicht hingehört.

Aber wer weiß, vielleicht werden wir als Familie ein top eingespieltes Windelfrei-Team, so dass wir nach kurzer Zeit die Backups auf ein Minimum reduzieren können.

Doch wie auch immer es kommen mag, auch die Teilzeit-Windelfrei-Version kann reichen, um dem Baby das Prinzip von EC näher zu bringen.

Just relax!

Lies auch hier:
Wider die Perfektion: Windelfrei ist kein „Super-Mutter“-Test
Laurie Boucke: Windelfrei – das Wichtigste auf Deutsch!

Stoffwindel versus Wegwerfwindel

Donnerstagsserie – Irgendwo zwischen Windelfrei und Wegwerfwindel

… aktuell bin ich noch dabei für uns zu recherchieren, wie die Ökobilanz für Stoffwindeln wirklich aussieht. Doch meine großen Prüfungen stehen vor der Haustür!!! Deshalb heute nur kurz:

Wegwerfwindel versus Stoffwindel

(entdeckt über facebook-Seite Merla – Natürlich gebunden) – Ist jemand von Euch künstlerisch begabt, ein Cartoon für Windelfrei zu kreieren?! Wir stellen das Bild dann gerne in Euren Namen hier im Blog online!

Noch was anderes: Explosion in Fabrik: Windel-Not befürchtet – Eine Chemiefabrik in Japan ist indirekt für ein Fünftel aller weltweit verkauften Windeln verantwortlich. Nun flog sie in die Luft. Oder auch hier bei nbcnews.com zu lesen: Chemical plant explosions in Japan kill one, may cripple global diaper output – Hat das jemand von Euch in den Nachrichten mitbekommen? An mir, die recht selten Fernsehen schaut, ist es scheinbar vorbeigegangen.

Rückblick: Unser Weg zu EC

Donnerstagsserie – Irgendwo zwischen Windelfrei und Wegwerfwindel

Manchmal blickt frau/man zurück…

Vor der Geburt unserer Kleinen – nun Großen – hatte ich mir gar nicht so viele Gedanken zu Windeln und Co gemacht. Ich wusste, es gibt Wegwerfwindeln und Stoffwindeln, aber nichts von Schattierungen dazwischen. Ich glaube, dass ich irgendwann mal zufällig im WorldWideWeb auf Windelfrei stieß, doch den Gedanken daran total abwegig fand. Meine Familie kam mal mit Windeldienstflyern und Katalogen an, in denen Stoffwindeln zu bestellen waren. Ich vertagte aber die Planung dafür auf den Zeitpunkt nach der Geburt. Doch dieser Zeitpunkt kam irgendwie nie. Unser Baby zog Zuhause ein und wir nutzten die Wegwerfwindeln vom Marktführer Pampers und Drogerie-Hausmarken.

Trotz allem war es uns schon von Anfang an wichtig, dass unsere Tochter stets eine saubere Windel trug und nicht so ein Gel-Batzen aus Urin, Kot und Chemie am Po hatte. Dadurch konnten wir schon beobachten, wann sie in etwa muss. Aber wir haben zunächst noch nichts weiter in Sachen „Elimination Communication“ unternommen, außer die Windel zu wechseln, wenn etwas frisch drin war. Dies tat zwar nicht der Umwelt gut, aber unserem Gewissen gegenüber unserer Kleinen.
Als sie knapp 4 Monate alt war, ist mir dann irgendwann bewusst aufgefallen, dass sie stets kurz vorm In-die-Windel-machen richtig ordentlich quengelte. Ich fragte mich immer: „Mensch, was hast Du denn?! Satt, trockene Windel und ich trag Dich hin- und her…“ Ich dachte oft, dass eventuell die Windel drücken könnte und öffnete sie und schwups… ein goldener Strahl und mein Kind war ruhig. Das wollte ich ausnutzen. Und ab diesen Zeitpunkt habe ich mich rund um „Windelfrei“ belesen und bin schließlich auch auf diesen tollen Blog gestoßen.
Das Prinzip „Abhalten“ war für mich nicht befremdlich (für manch andere Eltern scheint dieses Thema negativ behaftet: Toilettentrainig), weil meine Eltern uns immer wieder erzählten, dass sie uns Kinder damals im Alter von einem halben Jahr begonnen haben abzuhalten beziehungsweise, wenn wir sicher sitzen konnten, auf das Töpfchen gesetzt haben). Zwar war es nicht ganz mit Kommunikation, aber nach unserem Muster, also nach dem Schlafen, nach dem Essen, einmal nachts und wenn es ganz auffällig war, dass wir mussten. Somit hatten sie uns, laut ihren Erzählungen, zum ersten Geburtstag windelfrei.
Unsere Kleine war selten richtig windelfrei. Ich habe es am ehesten gewagt, sie komplett ohne Backup zu lassen, wenn wir unterwegs waren. Dann waren ihre Signale für mich am deutlichsten. Und ansonsten dienten uns die Wegwerfwindeln als Backup. Mit ca. 20 Monaten war sie dann tagsüber windelfrei. Ihre Meldungen und unser Timing passten dann, um häufig pannenfrei durch den Tag zu kommen. Nachts dauerte es noch etwas länger, zum einen weil sie sich lange nachts nicht abhalten ließ und zum anderen der Papa, jedes Mal gestöhnt hat, wenn es 1-2 mal pro Woche nasse Bettwäsche gab. Aber das Beste am Abhalten für uns war, dass wir ab den 6. Lebensmonat die großen Geschäfte fast an der Hand abzählen konnten, die in der Windel landeten.

Schade, dass wir „Windelfrei/TopfFit/EC“-Späteinsteiger waren. Wir hätten uns bestimmt so manche Quengelei ersparen können. Andererseits sind wir jetzt total gespannt, wie es mit unserem Winterkind wird. Etwas Übung haben wir ja schon…

Irgendwo zwischen Windelfrei und Wegwerfwindel

Ab heute möchte ich eine kleine Donnerstagsserie starten, wie wir uns für unser zweites Kind für Elimination Communication wappnen und uns rund ums kleine und große Geschäft informieren…

Seid gespannt auf kleine Interviews und informative Querverweise.

Windelfrei – Was ist das?

Für alle, die sich ganz neu mit Windelfrei und dem Ausscheidungsbedürfnis ihres Kindes beschäftigen, finden auf urbia.de einen schönen Windelfrei-Artikel von Nicola zum Einstieg in die Materie: Windelfrei: Was steckt dahinter?

Für uns selbst ist das keine neue Frage. Wir waren zwar bei unserer Tochter Spätstarter (ab Ende des vierten Lebensmonats), aber das Prinzip ist uns klar:

Abhalten nach Äußerungen/Anzeichen des Babys

Babyzeichenliste
Natürlich: Simplify!!
Windelfrei für Spätstarter

Timing

Windelfrei – so haben wir angefangen
Windelfrei mit 18 Monaten

… und jeder Menge Intuition.

Topffit-Telepathie
Topffit-Telepathie II
Voll die Intuition, oder was?

Doch dabei nicht den Spaß vergessen!!! *keep smiling*

 

Windelfrei und die Wahl zwischen den Backups

Bei unserer Tochter hatten wir die Wegwerfwindel als Backup. Vor allem aus reiner Bequemlichkeit und Unwissenheit. Das soll sich bei nächsten Kind ändern.

Meinungsfindung ist gefragt, vielleicht so wie hier: Das ist keine Pipi-Kacka-Geschichte

Zur Auswahl stehen…

  • komplette Windelfreiheit
  • Mainstream-Wegwerfwindeln
  • Öko-Wegwerfwindeln
  • Stoffwindeln und diverse Windelhöschensysteme

Meine heutige Entdeckung des Tages:
Der Landkreis Nürnberg unterstützt sogar den Verzicht auf Wegwerfwindeln (entdeckt im Hausgeburtsforum):

Zuschuss für Stoffwindeln
Die Abfallwirtschaft im Landratsamt fördert private Maßnahmen der Abfallvermeidung. Eltern erhalten einen einmaligen Zuschuss in Höhe von € 50,- pro Kind, wenn sie ihre Sprösslinge mit waschbaren Baumwollwindeln wickeln und so Abfall vermeiden.

Kennt jemand noch solche öffentliche Aktionen in anderen Städten / Landkreisen?

… noch haben unsere Überlegungen Zeit, bis die nächsten Schneeglöckchen blühen… 

Stay tuned!

Hilft Windelfrei gegen Dreimonatskoliken?

Ja, selbst beim Lernen mach ich mir Gedanken über Windelfrei / Elimination Communication…

Die Ursache der „Dreimonatskoliken“ beim Säugling ist unklar. Man findet im Magen-Darm-Trakt kein pathologisches Substrat. Man sieht häufig Blähungen als Auslöser, Besserung erfolgt durch Umhertragen oder Stuhlgang oder Gasabgang in die Windel. Bei einem kleinen Teil der Kinder kommt eine Nahrungsmittelallergie in Frage.

(Kommentar bei einer Frage aus einem alten Examen zu Dreimonatskoliken von Thieme examen online – einem Online-Prüfungsvorbereitungsprogramm)

Wir hatten beim Tochterkind damals erst mit Ende des 4. Lebensmonat mit dem Abhalten angefangen. Vorher hatte sie sich oft gequält – in Fliegerposition getragen war ihr am angenehmsten –  und die WWW teilweise fast täglich überlaufend mit Stillstuhl gefüllt. Danach ging fast gar kein großes Geschäft mehr in Windel oder Hose. Und sie war insgesamt ruhiger und ausgeglichener.

Wie seht Ihr das? Was sind Eure Erfahrungen? Oder sind die Koliken in den ersten Monaten im Leben eines Babys gar ein Mythos?

EDIT: Lies auch hier: Dreimonatskoliken – haben Windeln etwas damit zu tun?