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Wie verwöhnt man Kinder? – Eine Mail von Herbert Renz-Polster

Heute bekam ich eine Mail von Herbert Renz-Polster, die ich gerne einfach unkommentiert an alle Interessierten weitergeben möchte:

Noch immer schlägt so manche Welle aus den USA sofort bei uns auf. So die Diskussion um „Verwöhnung“, ausgelöst vom Time Magazine.

Der deutsche „Focus“ schiebt gleich einen Artikel hinterher: „An der Nabelschnur durchs Leben gezogen“.

Darin wird der bindungsorientierte Erziehungsstil als „Überbehütung“ beschrieben und vor „militanten Kuschelmamas“ gewarnt, die ihren Kindern den Weg in die Selbstständigkeit versperren.
In der Diskussion treten immer wieder Missverständnisse der kindlichen Entwicklung zutage. Was brauchen Kinder, um mit sich und der Welt klar zu kommen? Wie schaffen sie es, selbstständig zu werden? Ich glaube, dass die Diskussion von einem breiteren Blick profitieren wird und habe deshalb einen Artikel zusammengestellt, der das Reiz-Thema Verwöhnung aus Sicht der evolutionären Verhaltensforschung beleuchtet:

Wie verwöhnt man Kinder?

Sie können den Artikel gerne weiterleiten, auf Ihre Webseite stellen oder sonstwie verwenden.

Herzlicher Gruß, lassen Sie sich von den Sommertagen verwöhnen, Ihr

Herbert Renz-Polster

Ein Abend mit Monique Reiter

… von Tragzeit im Rosinchen in Berlin-Karow.
Recht kurzfristig hatte ich diese Veranstaltung ich bei facebook entdeckt und mich auf den Weg gemacht:

… Über Monique Reiter bin ich schon hin und wieder im www gestolpert, wenn meine Surfwelle gerade über Tragen oder Stillberatung lief. So war ich überrascht, dass sie auch Vorträge / Themenabende zum Thema Erziehung und Eltern-Kind-Bindung anbietet.

Mein Herz freute sich, dass sie „Jesper Juuls Theorien“ sehr lebendig und mit vielen bildhaften Beispielen näher brachte.
Wir waren eine schöne Runde. Es wurde viel gelacht und Steffi umsorgte alle Gäste mit leckeren Getränken, Sandwiches, Waffeln und Eis.

Wer es also nicht zu Juul schafft und sich generell viel mehr Praxisbezug und Anregungen für den eigenen Alltag mit seinen Kindern wünscht, der sollte Augen und Ohren nach Monique aus Biesenthal offen halten.

Ebenso ist natürlich auch „Das Rosinchen“ zu empfehlen – ein Eltern-Kind-Café mit leckerer kleiner Speise- und Getränkekarte und einem Spielbereich für die Kinder sowie Stillraum mit Wickelbereich.

Elternparanoia und Naturdefizit

… darüber handelt der bei Spiegel Online zu findende Artikel „Kindererziehung: Ein Recht auf Schrammen“ von Gehirn&Geist-Autorin Verena Ahne.

Sehr lesenswert!

Meine persönliche Take-Home-Message ist der letzte Satz:

Zum Wohl unserer Kinder lasst uns hin und wieder üben, nicht einzugreifen: einmal tief durchatmen, Augen zu – und durch.

Was gar nicht so einfach ist… einfach machen lassen, nicht kommentieren, und oft gar nicht erst beobachten – sie werden sich schon melden, wenn sie unsere Unterstützung brauchen…

Siehe auch:
Frühlingsanfang
Summertime…

Kindersicherheitstag 2012

Heute ist wie jedes Jahr am 10. Juni der nationale Kindersicherheitstag.

Die Kampagne 2012 der Bundesarbeitsgemeinschaft – Mehr Sicherheit für Kinder e. V. lautet:

„Achtung, giftig! Mehr Sicherheit für Kinder“

Kindersicherheit

Ich finde den Tipp „Gesundheitlich unbedenklichere Alternativen [Haushaltschemikalien] wählen“ am besten.

Dennoch sollte jeder Haushalt mit Kindern die eine Giftnotrufnummer in seiner Region kennen.

Für Berlin und Brandenburg sowie für Laien bundesweit gilt diese Telefonnummer:

030 – 19240 (Tag und Nacht)

Telefonische ärztliche Hilfe rund um die Uhr

 

Internationaler Kindertag

In meiner Kindheit wurde heute der Internationale Kindertag gefeiert. In den neuen Bundesländern wird er immer noch jeden 1. Juni gefeiert. In ganz Deutschland wird der Weltkindertag am 20. September begangen.

Egal wie man ihn nennt und wann man ihn feiert, er soll an die Kinderrechte erinnern.

Auf der Seite des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend findet man in Zusammenarbeit mit logo! die Kinderrechtskonvention, die am 20. November 1989 durch die Vereinten Nationen beschlossen wurde, einfach verständlich für jeden erklärt.

Egal welchen Tag wir im Jahr haben, welches Wetter oder welche Uhrzeit, ich finde unsere Kinder haben stets ein Recht auf Gleichwürdigkeit, Respekt und Achtung sowie ein Recht auf ihre Grundbedürfnisse.

… für mich ist jeder Tag Kindertag. Nur heute werden wir noch etwas schönes nach dem Kindergarten / Arbeiten unternehmen. Ganz so, wie es meine Eltern früher mit uns am 1. Juni taten.

Let’s enjoy the day!

Weltnichtrauchertag 2012

Heute ist Weltnichtrauchertag.

Dazu informiert das Netzwerk „Gesund ins Leben“ des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz junge Familien zum Thema Rauchen:

675.000 Geburten in Deutschland im Jahr bedeuten 675.000 Mal die Chance durch einen gesunden Lebensstil positiv auf das ungeborene Kind einzuwirken. Nichtrauchen ist ein Muss, um Mutter und Kind zu schützen. […] Dennoch: 50 Prozent der unter 25-Jährigen und ca. 20 Prozent der Schwangeren in Deutschland können der Versuchung nicht widerstehen – im Vergleich der Altersgruppen befindet sich der höchste Anteil an Rauchern in der Familiengründungsphase.

… das Bild lasse ich mal unkommentiert stehen.

Sonne, liebe Sonne! – Teil II

Klar, Vorbeugung ist die halbe Miete! Aber was ist, wenn das Kind sprichwörtlich in den Brunnen gefallen ist?! Und der Sonnenbrand ist da…

Dafür habe ich ein gut klingendes Hausmittel, welches ich noch nicht kannte (hatte bisher nur Quark gewusst), im Buch Gesundheit für Kinder: Kinderkrankheiten verhüten, erkennen, behandeln von Herbert Renz-Polster und weiteren Autoren, gefunden.

Ein Rezept für eine selbstgemachte After-Sun-Lotion:

Ein Stück Gurke fein raspeln, den Saft durch ein Tuch pressen und mit einem vollfetten Naturjoghurt gut verrühren. Die Lotion auf die gereizten Stellen auftragen und mindestens 20 Minuten trocknen lassen, danach lauwarm abduschen.

Garantiert ohne überflüssige und künstliche Zusatzstoffe.

Sonne, liebe Sonne!

Das Wetter ist nun endlich schön sommerlich und macht Lust auf „meer“. Sonne tanken…

Zu viel Sonnenbestrahlung ist ein großer Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs. Ein vermeidbares Risiko.

Die Haut vergisst nichts! Deshalb ist der Sonnenschutz auch schon im Kindesalter sehr wichtig…

Elterntipps aus dem aktuellen Infoheft „Sommer – Sonne – Schattenspiele“ der Deutschen Krebshilfe e.V.:

• Der wichtigste Sonnenschutz für Ihr Kind sind Sie. Dazu gehört auch, dass Sie mit gutem Beispiel vorangehen.
• Setzen Sie Ihr Kind bis zum Ende des 1. Lebensjahres überhaupt nicht der Sonne aus. Vermeiden Sie auch, die zarte Haut Ihres Babys unnötig mit Sonnenschutzmitteln zu belasten.
• Kaufen Sie sonnengerechte Kleidung. Dazu gehören T-Shirts oder Hemden, Hosen, Tuch, Kappe oder Hut mit Schirm und Nackenschutz, Schuhe, die den Fußrücken schützen (etwa Espadrilles), Sonnenbrille. Achten Sie auf spezielle Textilien mit UV-Schutz (UPF 30 und höher oder Prüfsiegel „UV-Standard 801”).
• Schützen Sie Ihr Kind auch beim Baden mit einem T-Shirt.
• Cremen Sie Ihr Kind mit kindgerechter Sonnencreme ab LSF 20 ein. Vermeiden Sie Gele oder Produkte auf Alkoholbasis, die die Kinderhaut zu sehr austrocknen.
• Vorsicht bei Babyöl: Das fördert die Lichtempfindlichkeit der Haut.
• Erneuern Sie den Schutz Ihres Kindes nach jedem Baden.

Weitere wichtige und wissenswerte Informationen zum Sonnebaden und UV-Schutz findet man im Infoportal für Familien KINDERGESUNDHEIT-INFO.de der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): Sonnenschutz für Kinder – ohne Wenn und Aber.

Lies auch hier: Sommertipp für Tragemamas: Soft-Mützen