Schlagwort-Archive: gesundheit

Gedanken – Geburt und Starbucks

Beobachten Sie mal eine Frau, die einen Latte macchiato bestellt. Wenn sie in einem normalen Café ist, wird sie sagen: „Einen Latte, bitte.“ Dann wird sie, mehr oder weniger begeistert, trinken, was sie bekommt.
Hat sie aber die Wahl, dann wird sie einen „mittelgroßen Latte macchiato, mit Halbfettmilch, zwei Schuß entkoffeinierten Espresso, etwas Zimtsirup, fettarme, geschlagene Sahne und Kakaopulver“ bestellen. Eine große Kaffee-Kette aus den USA macht mit diesem Bedürfnis nach dem perfekten Getränk Millionenumsätze.

Und mir geht dabei gerade durch den Kopf: Das Bedürfnis nach einer perfekten Geburt ist kein Stück weniger legitim. Gedanken – Geburt und Starbucks weiterlesen

Boucke: Vollzeit-windelfrei? Wozu?

Ich habe gerade ein Interview mit Laurie Boucke gehört auf Border Crossings, eine Radiosendung auf Houston’s Pacifica Radio Station, KPFT 90.1. Und sie sagt:

Windelfrei macht sowieso keiner Vollzeit, auch nicht, wenn man mit dem Kind zu Hause bleibt. Man muss ja auch ein Leben haben. Man macht es einige Mal am Tag oder eben nur ein paar wenige Male, wenn das alles ist, was man schafft.“

Wow.

Sie sagt außerdem, man könne es gut Teilzeit machen, solange man es regelmäßig macht. Man macht es morgens und dann immer mal wieder tagsüber, wie es gerade passt. Sogar nur morgens und abends ist vollkommen ausreichend, um den Babies das Prinzip beizubringen.

Relax!

Interview mit Jan Hunt vom NaturalChildProject

Wer ist eigentlich Jan Hunt? Was ist das Natural Child Project, das so dringend Spenden braucht? Ich habe ein Interview mit ihr geführt, in dem sie vom Projekt erzählt, von der derzeitigen Notlage und warum sie trotzdem weitermachen wird. Derzeit sind die Spendeneingänge wieder fast auf Null, daher rufe ich an dieser Stelle noch einmal dazu auf:

Verändert die Welt! Rettet das Naturalchildprojekt!

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Linda Palmer: "Wissenschaftler unterstützen AP!"

Vorgestern habe ich Linda Palmer, Autorin von Baby Matters zu einem Interview getroffen! Linda ist Expertin für Baby-Ernährung, hat mehr wissenschaftliche Artikel über Babypflege gelesen, archiviert und analysiert als irgendwer, den ich kenne, und hat ihr Wissen zu einem Buch verarbeitet, das demnächst in der dritten Auflage erscheint und in den USA bereits ein Standardwerk zum Thema Attachment Parenting ist.

LindaPalmer

Sie sagt nach mehreren Jahren Recherche: „Meine größte Entdeckung war, dass die Wissenschaft das „Natural Parenting“ unterstützt!“

Außerdem sprachen wir über ihr Spezialthema: Kuhmilch und die Folgen, außerdem um die Frage, ob man Milchersatznahrung auch selbst herstellen kann, Stress durch Schreienlassen und Tipps und Tricks rund ums Attachment Parenting.

Wo? Hier – sobald ich die Kamera den Mac angeschlossen kriege!

Weinen lassen II

Die Australische Vereinigung für die psychische Verfassung von Babies hat in einem Positionspapier erklärt, dass sie „kontrolliertes Schreienlassen“ für ungeeignet hält. „Es ist nicht konform mit dem, was Babies für ihre optimale emotionale und psychologische Gesundheit brauchen und kann unbeabsichtigte negative Konsequenzen haben“:

AAIMHI is concerned that the widely practiced technique of controlled crying is not consistent with what infants need for their optimal emotional and psychological health, and may have unintended
negative consequences.

Sie raten daher vollkommen von dieser Technik ab, da sie es als normal ansehen, dass Babies nicht durchschlafen und viele „Schlafprobleme“ andere Ursachen haben oder einfach der normale, unterbrochene Schlafrhythmus von Kleinkindern sind.

Das Paper ist hier zum Download online.

OT: Eltern.de zu Hausgeburt

Braucht Eltern.de mal wieder Klicks? In der neuen Rundmail heißt es:

In Ruhe zu Hause gebären – ist das für Dich eine schöne Vorstellung? Oder unverantwortlicher Wahnsinn? Im Krankenhaus sind Ärzte, die sich im Notfall sofort um Dich oder Dein Kleines kümmern können. Aber: Klinik-Kreißsäle sind niemals so intim wie das eigene Schlafzimmer. Andererseits: Wer räumt die Sauerei auf? Wer beruhigt die Nachbarn, wenn sie Euch die Polizei schicken, weil Du in den Wehen ziemlich laut wurdest? Viel Wert: Zu Hause bestimmst Du den Rhythmus der Geburt. Die Hebamme ist ganz für Dich ja, Du musst sie nicht mit anderen Frauen teilen. Was aber, wenn Du unter der Geburt doch medizinische Hilfe brauchst? Mit Wahnsinns-Wehen und Tatütata ins Krankenhaus? Ein Hin und Her von Für und Wider zur Hausgeburt. Sagt uns im Forum Eure Meinung!

Im Forum wird derzeit aber nicht über die Frage Hausgeburt Ja/Nein gestritten, sondern die Frauen äußern sich äußerst ungehalten darüber, dass ein Pro/Kontra derart reißerisch daherkommt und einseitig aufgemacht wird.

Und zurecht – es wird keinerlei journalistische Information geboten, sondern einfach nur auf die Vorurteilsklaviatur gehauen, um möglichst viel „Diskussion“ – und ich mein ergo: Klicks – entstehen zu lassen. Schade – eigentlich ist es ja ein tolles Thema.

Wer sich wirklich dafür interessiert, sollte lieber bei den Rabeneltern reinschauen – da gibts Infos zur Geburt und ein Forum, in dem das Thema kompetent, sachlich und offen diskutiert werden kann.

Informativ, aber leider nur auf englisch verfügbar ist außerdem die ChoicesinChildbirth-Initiative.

BoBB – live

Auf dem Spielplatz am Petco-Stadium habe ich heute live erlebt, dass der BoBB-Film kein Kino ist, sondern wahre Geschichten erzählt. Diese junge Frau, nennen wir sie Athena, ist eine davon. Sie spielt im Sand mit ihrer 15 Monate alten Tochter. Mein Sohn krabbelt dazu und so kommen wir ins Gespräch. Sie ist in der 25. Woche mit dem zweiten Kind schwanger.

Ich frage, nicht ohne Hintergedanken, wo sie denn entbunden hat und wie das hier in San Diego so sei.

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Splitpants!!!

Juchuh, manchmal hat frau einfach Tomaten auf den Augen…nicht eine, nicht zwei, nein, mindestens ein halbes Kilo – auf jedem Auge.

Da liegen sie doch im Schrank! Ich hatte sie doch sogar von Berlin über New York bis nach San Diego geschleppt! Die Splitpants! So einfach ist das. Heute hatte er Splitpants an. Und eine Pampers drunter. Und die Pampers – blieb trocken, bis nachmittags. Bis wir im Museum zu sehr in die neue Ausstellung vertieft waren und das Abhalten vergessen haben.

Mit Splitpants kein Ausgeziehe. Kein Meckern, und sofort ist alles easy. Zu meiner Entschuldigung kann ich nur das Wetter anführen. Bisher war es einfach zu kalt. Aber jetzt ist es endlich warm genug für ohne-Strumpfhose. Er hat nur Wollsocken, Lederschuhe und knallig-coole orange-farbene Babylegs drunter (Danke, Kati :)) und so gehts prima. Pampers zur Seite schieben, Kind gegen einen Baum halten oder hinstellen, was er halt gerade mag und ab gehts.

Wunderbar. Ich nehm jetzt mal das Kilo Tomaten und mach der ganzen Familie einen leckeren Salat.