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Pampers, Pos und Pannen!

Pannen sind natürlich, Pannen sind okay, Pannen gehören dazu!

Es passiert auf dem Laminat in der Küche, unterm Tisch, in der Badewanne, vor der Badewanne, nach der Badewanne, manchmal im Bett (argh), draußen auf dem Spielplatz und sowieso und natürlich immer dann, wenn ich gerade einer interessierten Mutter erzähle, wie toll windelfrei ist – genau dann passieren uns „Pannen“. Er pieselt ohne Kommentar, ich habe vergessen, ihn abzuhalten, habe ihn nicht lange genug abgehalten, will ihn gerade abhalten und bin zu spät und er pieschert in genau dem Moment auf die gerade im Herunterziehen begriffene Hose – ja, das passiert! Klar passiert das!

Ich darf einen wunderbaren Kommentar von Bettina hierzu zitieren, den sie kürzlich in der Topffit-Liste gepostet hat:

Bei jeder Panne lernt doch Dein Kind was! Es lernt doch seinen Körper kennen, dass da was raus kommt, was ihn nass macht. Das ist doch toll, das bringt ihm schon so viel!

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Weltorganisation für seelische Gesundheit von Babies

Da wir gerade bei Organisationen sind:

Es gibt eine weltweite Organisation für die seelische Gesundheit von Babies und Kleinkindern, „Wordlwide association for infant mental health“. Sie gibt auch eine Zeitschrift heraus, die ich gerade bestellt habe. Bin gespannt, womit sich die Wissenschaftler aktuell beschäftigen. Alle zwei Jahre machen sie einen Weltkongress und der nächste findet 2010 in Leipzig statt.

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Der deutschsprachige Zweig sitzt in Zürich, die Gesellschaft für die seelische Gesundheit in der frühen Kindheit. Ihre 14. Internationale Jahrestagung findet vom 24.–26. September 2009 in Fribourg (Schweiz) statt.

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Heureka.

Das Welpen-Gleichnis

Auf einer Grillparty, klassische Situation: Ich unterhalte mich mit der Mutter eines Einjährigen, krieg plötzlich dieses komische Kribbeln und entschuldige mich kurz:

„Du, ich glaube, er muss mal“,
schnappe mir meinen Sohn und bin 3 Minuten später wieder da.

„Wie? Der pinkelt?“, fragt sie.

Ich bin natürlich versucht, mit verklärtem Blick zu sagen:
„Tun wir das nicht alle?“,
aber ich erkläre dann doch lieber artig:
„Ja, er ist ein Windelfrei-Kind.“

„Davon hab ich schon gehört, sag mal…“ – und schwupps sind wir im schönsten Wie-das-funktioniert-echt?-Gespräch.

Und dann sagt sie etwas, das mich total begeistert:
„Weißt Du, ich hatte mal einen Hund…ich meine, das ist nicht dasselbe…aber da hab ich beim Welpen ja auch immer aufgepasst: Muss er jetzt? Muss er nicht? Als das Baby kam, hatte ich auch den Gedanken, warum man es da nicht eigentlich genauso macht!“

Ich war begeistert. Warum sollten Babies weniger Recht auf MussErJetztOderNicht-Aufmerksamkeit bekommen als Hunde? Und der Effekt ist derselbe: Irgendwann weiss Mama/Papa/Frauchen/Herrchen einfach, wann der Kleine mal muss.

(Darf man natürlich nur Leuten erzählen, die Hunde haben oder Hunde lieben, alle anderen halten einen für blasphemisch oder schlicht total gaga.)

Motivationsschub

Vor ein paar Tagen telefonierte ich mit Bettina über die praktischen Fragen von TopfFit – wo, was, wie, was macht man im Auto, wo „traut“ man sich und wo nicht. Gleich zwei Tage später schickte sie mir diese E-Mail:

Ich hab mich gestern übrigens getraut! Ich hab mich getraut, ihn aus dem Auto abzuhalten! Ein nackter Babypopo, der sich den Passanten entgegenstreckte! Ok, es waren keine da, aber es hätten welche kommen können. Und heute bei meinem ersten (und vermutlich letzten) Besuch einer Pseudo-Piklergruppe in einem anthroposophischen Ökoprojekt hab ich den Tipp mit dem Behindertenklo beherzigt und bin tatsächlich mehrmals aufgestanden, um ihn dort abzuhalten, mit Erfolg.
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Eltern.de zu Schlaf

Eltern.de zu Thema Kinderschlaf:

Eltern.de zu Schlaf

Und ich frage mich: Ist eine Eltern-Website denn gleichzeitig eine Website gegen Kinder? Warum sind Kinder, die nicht durchschlafen „lästig“? Hat in der Redaktion mal jemand die Studien gelesen, die sagen, dass das Empfinden „lästiges Nichtdurchschlafkind“ kulturspezifisch ist? Dass Kinder weltweit nicht durchschlafen, weil das biologisch nicht vorgesehen ist? Dass vor allem westliche Kulturen und Nicht-Co-Sleeping-Eltern das als belastend empfinden?

Ich kann nur empfehlen: Familienbett. Man hört allenthalben: Schwups – schon schlafen alle besser.