Heute in 2 Wochen fangen die Osterfeiertage an… 
Für Planlose im Raum Berlin / Nord-Brandenburg habe ich einen Ausflugstipp:
Heute in 2 Wochen fangen die Osterfeiertage an… 
Für Planlose im Raum Berlin / Nord-Brandenburg habe ich einen Ausflugstipp:
Ganz aktuell schreibt Charles Leadbeater für The Guardian in No, we are not selfish co-operation is at the heart of our existence über die evolutionären Fußabdrücke in unserer Gesellschaft und die Chancen, die daraus entstehen. Super spannend! 
Meine persönlichen Lieblingsstellen:
We breed babies that develop slowly and need a lot of care. According to Sarah Blaffer Hrdy, professor of anthropology at the University of California, mothers in hunter-gatherer tribes needed help, especially from older women, to cope with child-rearing and to supplement the food brought back by hunters. The babies most likely to survive would have been good at eliciting support, showing pro-social tendencies and emotions.
Wir brauchten FRÜHER „unser Dorf um Kinder groß zu ziehen“. Dann ist es HEUTE doch sicher nicht anders. Warum sollte sich eine Mutter mit ihren Kindern alleine im Alltag durchschlagen müssen?
Großfamilien, Mütterteams, Wahlfamilien/-gemeinschaften – here we go. 
Samuel Bowles and Herbert Gintis, the world’s leading researchers into reciprocity, led teams to study co-operation among 16 of the last hunter-gatherer societies in the world and found that the closer we get to a state of nature the more co-operative we become.
Faszinierend! Um so ursprünglicher wir leben, desto kooperativer werden wir. Wie schaffen wir das in unserer zivilisierten und hochtechnisierten Welt? Artgerechte Ideen? Immer (hier) her damit! 
New forms of co-operation will be needed at every level of our lives, from the global challenges of financial instability, climate change and resource depletion, to the growing recognition that most of what matters most to us love, care, friendship, respect, trust come from relationships.
Back to the roots… GEMEINSAM statt einsam! 
Körpernähe ist für alle kleinen Erdenbürger dieser Welt wichtig, egal ob gestillt oder nicht-gestillt.
… Herbert Renz-Polster gibt dazu in seinem neuesten Buch Menschenkinder – Plädoyer für eine artgerechte Erziehung einen kurzen Überblick (S. 23-24) zum großen WARUM:
- Früher Hautkontakt hilft den Babys bei der Anpassung ihres Stoffwechsels, Atmung, Kreislauf und Körpertemperatur und unterstützt das Stillen nach der Geburt.
- Frühgeborene wachsen schneller und entwickeln ein stärkeres Immunsystem.
- Regelmäßig getragene Babys sind ausgeglichener und weinen insgesamt weniger.
- Entwicklung von Urvertrauen (=Bindungssicherheit).
- Mütter leiden seltener an Wochenbett-Depressionen.
- Tragekindermütter gehen schon nach wenigen Monaten sensibler mit ihren Säuglingen um als nicht-tragende.
Körperkontakt hilft Eltern und Kinder sich früh kennenzulernen und „ohne großen Aufwand feinfühlig und niederschwellig miteinander zu kommunizieren“.
Mit Hormonen wie Oxytocin, Vasopressin und Prolaktin unterstützt uns die Natur bei der Elternliebe und dem (Ur)Vertrauen.
Hier ist ein sehr schönes Video (gefunden in der 3sat-Mediathek): Ursprung der Mutterliebe mit einem Kommentar von Sarah Blaffer Hrdy.
Wie im Video erwähnt, brauchen wir wie Elefanten und Affen die Gemeinschaft um unseren kostspieligen Nachwuchs aufzuziehen. Doch das ist ein neuer Blogeintrag wert… 😉
Wer Nicolas Newsletter Artgerecht-Projekt-Rauchzeichen 02/2012 erhalten und gelesen hat, weiß schon im Groben Bescheid.
Quartalstreffen
Ich hatte schon im vergangenen Dezember ein Weihnachtstreffen in der Judo-Halle meines Vereins in Berlin organisiert. Wir haben gepicknickt und die Kinder hatten viel Platz zum Herumtollen auf den Judomatten. So verbrachten wir ein paar schöne gesellige Stunden zum Austausch.
Da ich persönlich unter der Woche für die Treffen leider keine Zeit habe, bin ich auf die Idee der Quartalstreffen gekommen.
Die Termine stehen fest:
Ort und Anmeldung sowie andere Details in der Yahoo-Group (Abonnieren? Mail an: artgerecht-subscribe@yahoogroups.de).
Patric Heizmann – selbst ernannter Ernährungsentertainer:
… Kinder machen 10 000 Schritte am Tag, Erwachsene 2000 Schritte, Tote null! Tendenz eindeutig!!!
Deshalb nehmt die Kinder als Vorbild!
Renne, laufe, Treppen steige!!! 
Siehe auch: OT: Nutzt Eure Körper!
EDIT: Siehe auch auf die ganz „offizielle“ Seite…
Charité Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin (CHAMP) – 10 000 Schritte im Land der Ideen
Der menschliche Organismus hat sich im Laufe der Evolution auf die Bewegungserfordernisse von Jäger-, Sammler- und Ackerbaukulturen angepasst [=ARTGERECHT, oder?!]. Heute wissen wir, dass das Gehen von 10.000 Schritten am Tag ein gesundheitlich sinnvolles Maß für die täglich notwendige Ausdauerleistung darstellt.
10.000 Schritte am Tag:
- Verhindern Krankheiten, z.B. Übergewicht, Bluthochdruck, Altersdiabetes, Herzinfarkt, Osteoporose und Krebs
- Helfen, Krankheiten zu heilen oder zu lindern, z.B. Altersdiabetes, Rückenschmerzen und Depressionen
- …
ZDF-nachtstudio vom 15. Januar 2012:
Volker Panzer diskutiert die unterschiedlichen Erziehungsmethoden mit seinen Gästen: dem Biologen und Leiter der Forschungsabteilung der Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit am Universitätsklinikum Erlangen Ralph Dawirs, der Journalistin Susanne Leinemann, dem Kinderarzt Herbert Renz-Polster und dem Kinder- und Jugendpsychiater Michael Winterhoff im ZDF-nachtstudio.
Die besten Sendungen kommen, wenn sie kommen, spät in der Nacht
aber hier kann man diese interessant zusammengestellte Diskussionsrunde beliebig oft noch eine ganze Weile sehen.
Wer kann Eurer Meinung nach am besten seine Ansicht vertreten?