Archiv der Kategorie: Allgemein

Mutter Erde

The Earth is our mother


The Earth – Our Mother – is in crisis!
– unter diesem Motto veröffentlicht die World Alliance for Breastfeeding Action (WABA) im Rahmen der vorgestern beendeten UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung 2012 in Rio de Janeiro ein Aktionsposter. Das Ziel ist die künstliche Säuglingsnahrung, welche auch ihren Beitrag zur Umweltschädigung dazu tut, durch die natürliche Alternative Stillen zurückzudrängen, um unserer Erde eine grüne Zukunft zu geben.

Hier die „Gegenüberstellung von Flaschennahrung und Stillen“ des Posters:

Ressourcen-verbrauch Muttermilchersatz Stillen

Energie

Braucht Strom für die industrielle Verarbeitung und Zubereitung

Spart Energie durch Energiesparung und höhere Effizienz

Metall

Blechbüchsen und Dosen aus Metall, Aluminium-Verkleidungen, die auf dem Abfallhaufen landen Keine Metallverpackung – kein Abfall

Kunststoffe Polycarbonat-Kunststoffe für Babyflaschen, die Bisphenol A enthalten und hunderte von Jahren zum Abbau in der Umwelt brauchen Attraktive Behälter – kein Kunststoff-  oder Silikon-Sauger
Kraftstoff / Gas Benzin für den Transport von Rohstoffen und Fertigprodukten

Kein Transport – kommt direkt vom Produzenten zum Verbraucher
Wasser Wird für die industrielle Verarbeitung der Nahrung und für die Bereitstellung von Flaschen benötigt (Waschen, Sterilisieren, Heizen, Kühlen) Kein Wasser, außer einem extra Glas oder zwei für Mama

Holz Wird in vielen Entwicklungs- und ärmeren Ländern zum Sterilisieren, zum Kochen von Wasser und zur Kühlung der vorbereiteten Nahrung benötigt. Nichts erforderlich – eine lästige Pflicht für Frauen weniger.

 

Lies auch hier: OT: Tag der Erde

Sommer, Sonne und Muffins

Ich freue mich auf das Treffen morgen. Das Wetter wird nicht zu warm und nicht zu kalt und keine Regenwolken in der Wettervorhersage.

Daumen drücken, dass der Sportplatz wieder ungenutzt ist, so dass die Kinder wieder riesigen Freilaufraum haben. So würde ich – sofern die Stimmung beim Kind hält – auch länger als 12 Uhr dort bleiben.

Spontanentschlossene sind auch ohne Anmeldung gerne gesehen.

… Und heute werden noch mit Tochterkind ein paar leckere Frucht-Muffins gebacken.

 

Siehe auch hier: Artgerecht-Treffen – Nachlese

Zurück! Windelfrei-Workshop! Video :)

Ihr Lieben,

wir sind zurück! Yeah! Urlaub ist großartig. Am Freitag gibt es wieder einen Windelfrei-Workshop! Am Wochenende ein Treffen. Ich bin voller Sonne und Energie und wilder Ideen. Und schau gerade eine schönes Video über eine Gemeinschaft, die sich Land in Oregon gekauft hat, um eine Naturschule aufzubauen. Großes Kino.

Back in town :), more to follow,

Eure
nic

Reminder: Artgerecht-Quartalstreffen Nr. 2/2012

23. Juni von 9 bis 12 Uhr. Achtung! Uhrzeit für dieses Treffen wegen einer Veranstaltung vorverlegt.

Toben und Krabbeln oder einfach nur Beisammensitzen und Quatschen auf der Judomatte in der SCB-Vereinsjudohalle im Sportforum Hohenschönhausen (Judohalle in der Herberge neben der Lilli-Hennoch-Halle in Fritz-Lesch-Str. 13053 Berlin) oder bei schönem Wetter draußen vor der Halle. Für ein Picknick auf der Judomatte bringt jeder eine Decke sowie Trinken und Essen für sich und seine Lieben mit.

Sonstiges: 1 EUR pro Person für die Hallennutzung als Spende an den Verein.

Ich freue mich auf alle bekannten, aber auch auf neue Gesichter!

Daumen drücken für schönstes Sommerwetter!

Anmeldung sowie andere Details in der Yahoo-Group (Abonnieren? Mail an: artgerecht-subscribe@yahoogroups.de) oder per Mail an nic@nicolaschmidt.de.

Ein Abend mit Monique Reiter

… von Tragzeit im Rosinchen in Berlin-Karow.
Recht kurzfristig hatte ich diese Veranstaltung ich bei facebook entdeckt und mich auf den Weg gemacht:

… Über Monique Reiter bin ich schon hin und wieder im www gestolpert, wenn meine Surfwelle gerade über Tragen oder Stillberatung lief. So war ich überrascht, dass sie auch Vorträge / Themenabende zum Thema Erziehung und Eltern-Kind-Bindung anbietet.

Mein Herz freute sich, dass sie „Jesper Juuls Theorien“ sehr lebendig und mit vielen bildhaften Beispielen näher brachte.
Wir waren eine schöne Runde. Es wurde viel gelacht und Steffi umsorgte alle Gäste mit leckeren Getränken, Sandwiches, Waffeln und Eis.

Wer es also nicht zu Juul schafft und sich generell viel mehr Praxisbezug und Anregungen für den eigenen Alltag mit seinen Kindern wünscht, der sollte Augen und Ohren nach Monique aus Biesenthal offen halten.

Ebenso ist natürlich auch „Das Rosinchen“ zu empfehlen – ein Eltern-Kind-Café mit leckerer kleiner Speise- und Getränkekarte und einem Spielbereich für die Kinder sowie Stillraum mit Wickelbereich.

Wildnis-Camp-Effekte

Unser Besuch im Wildnis-Camp hat bleibenden Eindruck hinterlassen.

Am Spielplatz werden Tipis gebaut.

Tipi

Mein Sohn spielt mit anderen Kindern in der Natur draußen plötzlich nicht mehr nur „DAS IST ABER MEIN STOCK!“ und „DU DARFST ABER NICHT MITSPIELEN!“, sondern sie spielen „Wir sind ein Clan“ – sie geben sich einen Clan-Namen (die Wilden Kuckucke) und einen Clan-Ruf („Kuckuck!!“) und wenn einer mitspielen will, wird der Art einberufen, der Redestab herumgegeben und beraten. Ich liebe es.

Und auch zu Hause sitzen die Playmobil-Menschen jetzt ums Feuer

Lagerfeuer

und jede Baumrinde, jede Nussschale wird zum Teller.

Playmobil-Lagerfeuer

Ui, ich freu mich so aufs Artgerecht-Camp!!!

Mehr als Babyblues?

Baby-Blues sind auch als Heultage nach der Geburt bekannt. Diese kennen bis zu 70% aller Frauen ab den 2. Tag bis 14. Tag nach der Geburt. Ausgelöst werden sie durch die Geburt in Gang gesetzte rasche hormonelle Umstellung. Es ist keine Behandlung notwendig, außer das liebevolle In-den-Arm-nehmen durch die Liebsten.

Doch was ist, wenn dieser Zustand länger anhält? Und zudem noch Fremdheit dem Kind gegenüber besteht und man glaubt sein Kind nicht zu lieben, sich antriebslos fühlt oder man Zwangsgedanken bekommt, dem Kind etwas anzutun oder jemand anderes könnte das Kind gefährden oder Selbstmordgedanken hinzukommen?

Dann spricht man von Wochenbettdepression…

Betroffen sollen bis zu 20 Prozent der frisch gebackenen Mütter sein.

Zum ersten Mal von diesem „Tabuthema“ hörte ich in einem Uni-Seminar von Frau Prof. Dr. med. Stephanie Krüger im vorletzten Winter. Sie ist deutschlandweit eine der wenigen Ärzte, die eine Spezialsprechstunde für Frauen mit seelischen Erkrankungen anbietet. Ich hätte nie gedacht, dass Depressionen in der Wochenbettzeit ein so häufiges und ernst zu nehmendes Thema ist. Eigentlich sollte jede Frau spätestens wenige Tage nach der Geburt darüber von ihrer Hebamme oder ihrem Frauenarzt informiert werden, dass es dies gibt und wo es Anlaufstellen für Hilfe zu finden sind.

Risikofaktoren sind:

Auswirkungen auf das Baby:

  • weniger Interaktion wie Blickkontakt mit der Mutter
  • körperliche Reaktionen wie Bauchschmerzen und Unruhe
  • weniger eigene Kommunikation durch Laute
  • verlangsamte neuropsychologische Entwicklung im ersten Jahr

Vorbeugend wirkt:

arte widmete im Januar 2011 der Wochenbettdepression einen Themenabend mit dem Spielfilm Das Fremde in mir und dem Dokumentarfilm Traurig nach der Geburt. Leider bin ich erst nach Ablauf der 7 Tage, in welchen arte seine Sendungen online verfügbar stellt, darauf aufmerksam geworden. Und auch heute finde ich leider keine Links zum Schauen im WWW.

Ganz aktuell hat das Magazin ZEIT WISSEN dieses Thema in der neuesten Ausgabe aufgegriffen: Baby-Unglück – Warum manche Mutter nach der Geburt depressiv wird.

Elternparanoia und Naturdefizit

… darüber handelt der bei Spiegel Online zu findende Artikel „Kindererziehung: Ein Recht auf Schrammen“ von Gehirn&Geist-Autorin Verena Ahne.

Sehr lesenswert!

Meine persönliche Take-Home-Message ist der letzte Satz:

Zum Wohl unserer Kinder lasst uns hin und wieder üben, nicht einzugreifen: einmal tief durchatmen, Augen zu – und durch.

Was gar nicht so einfach ist… einfach machen lassen, nicht kommentieren, und oft gar nicht erst beobachten – sie werden sich schon melden, wenn sie unsere Unterstützung brauchen…

Siehe auch:
Frühlingsanfang
Summertime…

Montags-Mantra: Beckenboden, bitte.

Leidiges Thema: Beckenboden-Training. Meist mit Inkontinenz in Beziehung gebracht. Aber soo wichtig! Macht euer Beckenboden-Training nach der Geburt. Am besten jeden Morgen, am besten ein Jahr lang nach der Geburt. Wenn es nur fünf Minuten sind – egal. Besser als nix! Fünf Minuten jeden Morgen machen auch etwas aus!

Ganz nebenbei stärkt ihr damit auch noch Po, unteren Rücken (den braucht ihr zum Baby-Tragen) und Bauch. Ich kann wärmstens empfehlen: Das Cantienica-Yoga von der DVD Mamas Milch. 20 Minuten, die man einfach ein Mal am Tag mitmacht und fertig. Aber egal was und wo und wie ihr es macht – tut es. Eine Freundin hat es vernachlässigt und hatte dann nach dem zweiten Kind so starke Beschwerden, dass sie eine OP brauchte – nicht schön.

Also – ran an den Beckenboden :). Jetzt!

Kindersicherheitstag 2012

Heute ist wie jedes Jahr am 10. Juni der nationale Kindersicherheitstag.

Die Kampagne 2012 der Bundesarbeitsgemeinschaft – Mehr Sicherheit für Kinder e. V. lautet:

„Achtung, giftig! Mehr Sicherheit für Kinder“

Kindersicherheit

Ich finde den Tipp „Gesundheitlich unbedenklichere Alternativen [Haushaltschemikalien] wählen“ am besten.

Dennoch sollte jeder Haushalt mit Kindern die eine Giftnotrufnummer in seiner Region kennen.

Für Berlin und Brandenburg sowie für Laien bundesweit gilt diese Telefonnummer:

030 – 19240 (Tag und Nacht)

Telefonische ärztliche Hilfe rund um die Uhr