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Camp-Vorbereitungen

Hier noch letzte Camp-Vorbereitungen:

eine neue Manduca für den Trageworkshop ist gestern gekommen – juchuh!

Testmanduca

Sie darf die alte ersetzen, die uns jetzt wieder fast zwei Jahre gute Dienste geleistet hat, aber mit der ich mich schon fast nicht mehr in die Kurse getraut habe, so zerfetzt ist sie…

alte Manduca

Und meine Henkersmahlzeit heute, Reste aus dem Kühlschrank verarbeitet zu einem Mittagessen aus Shake (2 alte Bananen, ein Rest Aprikose, von der Kleinen zermatschte TK-Früchte, Sojamilch, ein wenig überschüssiges Müsli, ein Rest Joghurt) und Avokado-Mus-Traum (eine Avokado, die letzte Tomate, Sesam, Sonnenblumenkerne, Salz), hmmmm, ich bin ja eigentlich nur veggie, aber das war heute mal ausnahmsweise vegan, roh und sehr lecker! :).

Veganes Mittagessen

CU!

Schreibaby?!

Heute zitiere ich mal einen kurzen Artikel aus der MMW – Fortschritte der Medizin 2012/2:

Satt und frisch gewickelt – Warum brüllt das Baby stundenlang?

(MMW – Fortschritte der Medizin 2012/2: 26-27)

Dieser Artikel basiert auf einer Veröffentlichung aus dem British Medical Journal (Douglas P., Hill P. Managing infants who cry excessively in the first few months of life. BMJ 2011;343:1265–1269).

Wie viel Gebrüll ist normal?

Eine Metaanalyse ergab: Gesunde Säuglinge schreien in den ersten sechs Lebenswochen täglich durchschnittlich 110–118 Minuten. Im Alter von zehn bis zwölf Wochen reduziert sich das Konzert auf 72 Minuten. Mit der neuronalen Reifung kehrt bis zum Alter von fünf Monaten zunehmend Beruhigung ein. 5% der Kinder behalten die Familienbeschallung allerdings noch länger bei.

Was kann man dagegen tun?

Zehn Schritte zur Entspannung für Eltern und Kind
1. Anamnese einschließlich Ernährung und perinatalem Verlauf; gründliche körperliche Untersuchung.
2. Aufklärung: Die Eltern sind nicht schuld, die Situation ist nur vorübergehend, Hilfe ist möglich.
3. Fütterprobleme evaluieren, ggf. einen Ernährungsexperten hinzuziehen.
4. Psychosoziale Risikofaktoren abschätzen: Mütterliche Depression? Gefahr für das Kind durch impulsiv reagierende Eltern? Ggf. Überweisung an Experten.
5. Ermutigung: Baby nach Bedarf füttern, mit im Elternschlafzimmer schlafen lassen, viel Körper- bzw. Hautkontakt, verschiedene altersgerechte Sinnesreize.
6. Bei Hinweisen auf Kuhmilchallergie oder Wirkungslosigkeit o. g. Strategien: Verzicht der Mutter über zwei Wochen auf Milchprodukte, um Vermutung zu bestätigen, stark hydrolysierte Milchnahrung für Flaschenkinder.
7. Mit Eltern, die leicht die Beherrschung verlieren, „kindersichere“ Strategie besprechen.
8. Manchmal helfen Babymassage oder Wrapping.
9. Auf Hilfsangebote und Informationsmöglichkeiten hinweisen.
10. Engmaschig kontrollieren.

… und das Beste aus dem Artikel…

Studien haben die Vorteile des Stillens nach den Bedürfnissen des Kindes belegt. Im Vergleich zu Kindern, die nach Plan gestillt wurden, reduzierte sich beim individuellen Füttern die Schreizeit auf die Hälfte, wenn die Kinder zusätzlich ca. zehn von 24 Stunden Körperkontakt hatten.

Happy Cuddling! (… doch denk auch an Dich und lass Dir helfen!!!)

Artgerecht-Treffen – Nachlese II

Nun sind schon wieder einige eher verregnete Sommertage und -wochen seit dem letzten Artgerecht-Quartalstreffen und dem Artgerecht-Treffen im Veganz vergangen hier eine kleine Zusammenfassung:

… ich fange mal mit der letzten Woche, dem Treffen im Veganz an (ist noch frischer in Erinnerung)…

Mein erstes Mal im Veganz. Kartenkauf an der Kasse direkt im Veganz, dann in den Innenhof mitten im Prenzl’berg. 10 Familien (Mamas mit Kind(ern) im Alter von 8 Wochen bis fast 4 Jahre und zwei mitgebrachte Väter) und Juliane.

Juliane leitete sehr herzlich und allen offen zugewandt in Abwesenheit von Nicola die Runde…
Zum „Aufwärmen“ gab sie ein paar Fragen/Infos von Nicola weiter:
1. Wann nächstes Jahr das Camp? Hier war es den meisten egal, da sich noch keiner nach den Schulferien richten muss.
2. Medienaufmerksamkeit – wie seht ihr das? Es fragen mehr und mehr Journalisten an, aber wollen wir das? Wäre jemand von euch zu Interviews bereit? Thematik wurde zu Kenntnis genommen. Es meldete sich erstmal niemand, der sich sofort dafür bereit erklären würde. Es folgte eine kleine Diskussion über die Darstellung von Attachement Parenting in der Öffentlichkeit.
3. Mitarbeit: Das Projekt braucht Helfer, Flyer verteilen, Hebammenkontakte, Texte für die neue Homepage. Wer hat Lust? Die aktuellen artgerecht-Flyer wurden verteilt. Einige nahmen zusätzlich ein paar Flyer für Freunde und Hebammen mit.
4. Abhaltepetition von Rita – was haltet ihr davon? Gehört windelfrei in die Politik? Hier waren wir recht einstimmig der Meinung, dass windelfrei nicht auf die politische Bühne gehört. Sondern windelfrei sollte als Grundwissen seinen Platz in der Säuglingspflege finden. Somit können Eltern für sich und ihr Kind frei entscheiden, ob es zu ihrer Familie passt.
5. Erinnerung an die Windelfrei-Trainer-Ausbildung: ab Herbst.

Wenn sich jemand von Euch Lesern zu den Fragen und Infos von Nicola angesprochen fühlt, dann Mail an sie: nic@nicolaschmidt.de

… danach ging es reihum und jeder stellte sich vor und brachte seinen Gedanken zu artgerecht ein. Themen waren unter anderem:
Stillprobleme, Beenden einer Langzeitstillbeziehung, Campingerlebnisse in kleiner artgerecht-Gemeinschaft, vegane Lebensweise, vegane Kinderbetreuung, Unschooling/Homeschooling, Überforderung der Mutter, Trageladen im Prenzl’berg und natürlich windelfrei.

Während dessen spielten die Laufkinder im Buddelkasten, fuhren mit einem Gefährt durch die Gegend oder schaukelten um die Wette. Die Kleineren weilten in unserer Mitte. Zur Stärkung gab es eine leckere vegane Currysuppe(?) mit Brot und stilles Wasser zum Trinken.

Das war der 3. Juli 2012. So, noch ein Stück weiter in der Erinnerung kramen – Artgerecht-Treffen am 23. Juni 2012…

Puuuh, war das früh (nächstes Mal auf jeden Fall wieder später!!!). Tochterkind musste ich wie zur Kindergartenaufstehzeit wecken. Pünktlich um 9 Uhr waren wir in der Judohalle. Leider noch keiner da. Das hatte ich mir auch fast gedacht. Doch zum Glück trudelten die ersten um 9:45 ein. Nicola brachte Liane Emmersberger mit. Wir plauschten zunächst auf der Judomatte, aber die größeren Kinder zog es nach draußen in den Sonnenschein. Also Umzug mit samt Picknickdecke und Leckereien (auch nicht veganes) nach draußen in den Schatten eines Baumes. Unsere Themen drehten sich quer um windelfrei und artgerecht – insbesondere die Frage „Wie bringt man artgerecht unter die Menschen?“. Verteilung der total druckfrischen artgerecht-Flyer. Gegen 12 Uhr löste sich unser Beisammensein auf. Doch überraschender Weise kamen noch drei Familien mit denen ich noch bis ca. 14:30 auf der Wiese verweilte. Sehr spannend und toll fand ich das Pärchen, welches erst im August Eltern wird (wenn Ihr das hier lest – liebe Grüße an dieser Stelle!) und sich schon vorab über windelfrei und artgerecht informieren. Wäre ich doch damals schon soweit gewesen… Naja, beim nächsten Kind weiß ich’s von Anfang besser und höre gleich auf mein Bauchgefühl. Aber auch Geburtserlebnisse wurden ausgetauscht.

So, das war meine Nachlese.

Nächste Treffen sind geplant:
7.8.2012 12 Uhr im Veganz (monatliches Treffen)
22.9.2012 11 Uhr im Sportforum Hohenschönhausen (Quartalstreffen)

Ich wünsche allen Teilnehmern der artgerecht-Camps 2012, die nächste Woche starten, eine wundervolle Zeit in Buckow und bringt einen riesen Erfahrungsschatz mit nach Hause!!! Ich muss mich leider intensiv hinter die Bücher setzen, Prüfungen rufen…

Windelfrei im Urlaub mit 1,5 Jahre-Kind

Windelfrei im Urlaub – Chance oder Katastrophe? Ich bin mit meinen Windelfrei-Kindern viel unterwegs. Diesmal ins Warme, vier selige Wochen mit Freunden in Elternzeit. Warmes Wetter ist immer von Vorteil.

DorfSo haben wir es für uns genutzt:

Anreise:
Wir reisen wie schon damals in Indien mit minimalem Gepäck: Matratzenschoner, Stoffwindeln, Stilltuch sind dabei. Während der Anreise trug die Kleine Windeln, basta. Ich halte sie ab, wenn es geht (oder verlangt wird), aber ich gehe kein Risiko ein. Sie trägt dm- Öko-Wegwerfwindeln. Wir hatten diesmal eine Anreise von 48 Stunden mit einer Übernachtung, da trage ich definitiv keine nassen Stoffwindeln umher.

Ich habe mittlerweile ziemlich viel Übung darin, Hotelzimmereinrichtungen zum sicheren Familienbett mit Windelfrei-Option umzubauen. Das heißt:

– große Kissen aus dem Bett nehmen (Gefahr!!) und lieber vors Bett auf den Fußboden, falls einer rausfällt
– Stühle an beiden Seiten ans Bett, damit keiner rausfällt
– in alle Schränke gucken – wenn extra-Decken angeboten werden, rolle ich diese zu dicken Rollen und baue so Begrenzungen an den Betträndern vor die an die Bettseiten gelehnten Stuhllehnen, damit die Kids nachts nicht hart dagegenkullern
– die Tagesdecke des Hotelbettes kommt ebenfalls neben das Bett und zwar an der Seite des Kindes, bei dem ich nicht liege, falls es rausfällt
– wenn das Bett sehr hoch ist (und sich nicht an die Wand schieben lässt), lege ich den Koffer zusätzlich neben das Bett – den Großen habe ich auf selbigem schlafend auch schon vorgefunden
– ich suche einen guten Mülleimer (unterm Schreibtisch oder aus dem Bad) und nutze ihn als Schüssel fürs nächtliche Abhalten. Wenn es keinen gibt (oder es so ein netter Gitter-Mülleimer ist), trage ich sie auch schonmal nachts in Bad und lasse sie in die Wanne…bei uns lohnt sich das, sie schläft dann einfach ruhiger.

Für die Reise schreibe ich meinen Kindern Vornamen, meine Handynummer und ggf. Sitzplatznummern (auf einer Fähre z.B.) oder wie in Indien den Hotelnamen mit Kuli auf die Arme. Bisher haben wir es nie gebraucht, aber es macht mich ruhiger.

Telefonnummer auf Arm

Erste Tage:
DSC00550
In den ersten Tagen bin ich total abhalte-unfähig. Daher nutze ich hier je nach Ort und Planung Öko-Windeln oder Stoffwindelsysteme. Für mich hat sich das bewährt, weil ich so besser und entspannter in der neuen Umgebung ankommen kann – und das Kind auch. Ist es ein Strandurlaub, dann ist sie am Strand natürlich ohne Windel (aber mit UV-Shirt).

StrandUrlaub

Alltag:

Je länger wir da waren, desto mutiger wurde ich. Bei Ausflügen erst Wegwerfwindeln, dann BumGenius, dann Kabea-Trainerslips, am Ende manchmal gar nix mehr am Po (es war auch einfach zu heiß…)

Hausgeburt

Da wir dieses Mal im Haus von Freunden wohnen konnten, waren die Kleinen (15 und 18 Monate) zu Hause ohnehin bald unten ohne und basta. Überall war Steinboden und eine Pfütze war kein Problem. Leider haben beide das zum Anlass genommen, um alsbald auch große Geschäfte fröhlich ins Haus zu machen. Doof. Meine Lösung: Jedes Mal, wenn sie etwas im Haus gemacht haben, haben wir sie genommen, rausgetragen und sie an einen Ort im Garten gestellt, an dem sie machen durften: „Guck mal, mach das bitte hier….“.
Es hat nicht lange gedauert, bis zumindest die Größere das verinnerlicht hatte.

Allerdings ließ sie sich nach wenigen Tagen „Freilaufs“ so gut wie gar nicht mehr abhalten. Es war ja viel spannender, das alleine im Garten zu erledigen. Ich war genervt – denn es wurde jedes Mal eine große, mehrteilige Aktion, wenn ihr wisst, was ich meine….

Gegen Ende des Urlaubs ließ sie sich nicht mal mehr zu den Standardzeiten abhalten, nur noch nachts. Ich war etwas in Sorge, wie das zu Hause werden würde, beschloß aber, mich zu entspannen. Und siehe da – zwei Tage vor Abfahrt ging es wieder. Und zu Hause war es dann überhaupt keine Diskussion mehr, alles wie gehabt – uff.

Tja und dann – dann war alles schon wieder viel zu schnell vorbei. Noch einmal die Badesachen trocknen, packen, ab nach Hause. Aber schön war es. Wirklich schön. Und seit wir wieder hier sind, ist sie 90% windelfrei. sie sagt an. Draußen klappt es super. Alle 2-3 Tage eine nasse Hose – da kann man nicht meckern. Aber dazu die Tage mehr!

Badesachen

PS: Wir haben in 4 Wochen knapp 1,5 Pakete Windeln verbraucht, ca. 45 Stück, für vier Kinder, die theoretisch alle noch Windeln hätten tragen können (die Großen in der Kita des Großen tragen sie alle noch nachts). Hätten wir Vollzeit gewickelt, hätten wir (30 Tage * 4 Windeln * 2 Babys + 30 Tage * 1 Windeln * 2 Kleinkinder = 300 Windeln) 8-10 Pakete Windeln verbraucht (je nachdem, wieviele im Paket sind).

Montags-Mantra: Sei einen Schritt voraus

Sodele, ihr Lieben, es geht hier wieder weiter und zwar heute mit einem neuen, sehr wichtigen Montags-Mantra:
Sei den Kindern immer einen Schritt voraus.

Heißt bei uns z.B.:

Nicht erst kochen, wenn die Kids Hunger haben – wissen, dass sie in einer Stunde essen müssen.
Nicht erst rausgehen, wenn die Kids schon am Rad drehen – wissen, dass sie nochmal raus müssen.
Nicht erst Zähne putzen, wenn die Kids schon total müde sind – wissen, dass wir das lieber jetzt erledigen und danach noch ein bisschen spielen.
etc.

Für Windelfrei heißt das zum Beispiel:

Nicht erst abhalten, wenn die Hose nass ist.
Nicht erst nach einem Tuch suchen, wenn das Kind schon in Abhalteposition ist, sondern vorher sehen, dass man was zum Abwischen hinterher hat :).
Nicht erst wickeln, wenn alle vom Abhalten schon total genervt sind, sondern vorher merken, dass jetzt mal ne Windelfrei-Pause angesagt ist.
Nicht erst Trainerhosen/Splitpants/Mokomidis kaufen, wenn schon alles andere nass und nervig ist, sondern vorher in Equipment investieren.
Nicht erst denken: Windelfrei ist zu anstrengend und dann nach 3 Jahren wundern, dass man immer noch wickelt ;).

Großartiges Mantra. Hat uns im Urlaub viel Stress erspart – und wenn wir es nicht beachtet haben (mit vier Kindern in einem Haus), haben wir regelmäßig die Quittung bekommen. Und es ist eine großartige Achtsamkeitsübung, das Jetzt wahrzunehmen und nach vorne zu denken, was als nächstes notwendig werden wird. Go for it!

(Dank an Andra und Oma Otti, die mir diese Mantra gebracht haben!)

Kollektive Erziehung

Dazu fragt sich Cathrin Kahlweit in ihrem Artikel „Hör mal Freundchen!“ aus dem Süddeutsche Zeitung Magazin: Als Ausstehender Grenzen setzen. Darf man das?

Bis zur Entstehung der bürgerlichen Familie war ein Kind selten einzig einer Mutter, einem Vater, einer Kindergartentante ausgesetzt, sondern im Zweifel einer Großfamilie oder gleich dem ganzen Dorf. Im 19. und 20. Jahrhundert delegierte, wer es sich leisten konnte, die Erziehung an mehr oder minder gut ausgebildetes Personal.

… Und heute…

Was wäre, wenn das eigene Kind sich schlecht benimmt und von einem Fremden zurechtgewiesen wird? »Kritik an meinen Kindern ist immer auch Kritik an mir. Da dringt jemand in mein Terrain ein und will mir im Zweifel mitteilen, dass ich versagt habe. Denn wenn sich mein Kind schlecht benimmt, bin doch letztlich ich verantwortlich«, sagt Simone, 60, Mutter von zwei erwachsenen Töchtern. Susanne, 45, Mutter eines Sohnes, ergänzt: »Wer meine Kinder zurechtweist, weiß oft gar nicht, warum sie sich so verhalten. Vielleicht sind sie überfordert? Gestresst? Müde?« Und Eva, 48, Mutter einer Tochter, wendet ein: »Wenn meine Mutter meine Kinder erziehen will, gibt sie mir zu verstehen, dass ich eine schlechte Mutter bin. Wenn meine Freunde das tun, dann greifen sie meine Kompetenz an; das verunsichert mich. Und wenn Fremde sich einmischen, im Supermarkt oder auf der Straße, dann bekommen sie es mit mir zu tun: Was bilden die sich ein?« Übereinstimmendes Nicken. Wie die dazugehörigen Väter das sähen, fragt eine in die Runde. Genauso: mein Haus, mein Auto, mein Kind, mein Stolz.

Was meint Ihr? Dürfen sich andere einmischen und ihre Meinung kundtun?

Ich bin gespannt, was Ihr darüber denkt.

Wie verwöhnt man Kinder? – Eine Mail von Herbert Renz-Polster

Heute bekam ich eine Mail von Herbert Renz-Polster, die ich gerne einfach unkommentiert an alle Interessierten weitergeben möchte:

Noch immer schlägt so manche Welle aus den USA sofort bei uns auf. So die Diskussion um „Verwöhnung“, ausgelöst vom Time Magazine.

Der deutsche „Focus“ schiebt gleich einen Artikel hinterher: „An der Nabelschnur durchs Leben gezogen“.

Darin wird der bindungsorientierte Erziehungsstil als „Überbehütung“ beschrieben und vor „militanten Kuschelmamas“ gewarnt, die ihren Kindern den Weg in die Selbstständigkeit versperren.
In der Diskussion treten immer wieder Missverständnisse der kindlichen Entwicklung zutage. Was brauchen Kinder, um mit sich und der Welt klar zu kommen? Wie schaffen sie es, selbstständig zu werden? Ich glaube, dass die Diskussion von einem breiteren Blick profitieren wird und habe deshalb einen Artikel zusammengestellt, der das Reiz-Thema Verwöhnung aus Sicht der evolutionären Verhaltensforschung beleuchtet:

Wie verwöhnt man Kinder?

Sie können den Artikel gerne weiterleiten, auf Ihre Webseite stellen oder sonstwie verwenden.

Herzlicher Gruß, lassen Sie sich von den Sommertagen verwöhnen, Ihr

Herbert Renz-Polster