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OT: Grüner Frühjahrsputz

Mit dem Aufruf „An Umwelt und Gesundheit denken“ werden Eltern und junge Familien im aktuellen Magazin „haut & allergie“, welches in Arzt- und Hebammenpraxen sowie in Apotheken und Kliniken ausliegt, über den bewussten und richtigen Umgang mit Haushaltsreinigern/-chemikalien durch die Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. informiert.

Gut zu wissen:

  • Die meisten Reiniger sind zu scharf und schädigen Gesundheit und Umwelt.
  • Immer Haushaltshandschuhe – idealerweise mit Baumwolle gefüttert – tragen.
  • Ausdünstungen schädigen die Atemwege.
  • Antibakterielle Mittel schaden mehr als sie nützen.

Was braucht man für den unbedenklichen Frühjahrsputz?

Wasser, Seife, Spülmittel, eventuell eine Scheuermilch, verschiedene Putzlappen oder Schwämme und Muskelkraft. Bei hartnäckigerem Schmutz muss möglicherweise richtig geschrubbt werden. Das ist zwar deutlich anstrengender, aber viel gesünder. Und es reicht aus, um mögliche Verschmutzungen zu beseitigen bzw. auf ein gesundheitlich unbedenkliches Niveau zu bringen.

Zum ähnlichen Schluss kommt auch die David Suzuki Foundation mit ihrer Aktion:
Spring Breakup – End up your toxic relationship with your household cleaner

Viele Reinigungen im Haushalt können mit Mitteln erledigt werden, die sicher ungiftig essbar (wenn auch in Maßen) sind – wie Backpulver, Olivenöl, Weißweinessig, Salz und Zitrone – und den Rest zumindest mit Reinigern mit wenig giftgen Bestandteilen.

Hier mit Anleitungen zum Herstellen eigener „grüner“ Reinigungsmitteln: Green Cleaning Recipes.


EDIT: Ja, gerne her mit den Euren persönlichen Praxistipps und Erfahrungen.  Ich schiebe das Entsorgen der üblichen Reinigern und das Umstellen zu den „grünen“ aus Unwissenheit/Erfahrungslosigkeit vor mir her.

Dankeschön „Gast“ für den WDR Hinweis! Mogelpackung Putzmittel – eine Sendung vom 20. März im WDR.

Zukunftsdialog für Deutschland

Der ein oder andere hat schon davon gelesen oder sich sogar aktiv online beteiligt, dem Dialog über Deutschlands Zukunft – einer Initiative der Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Bundesregierung. Jeder darf seit Februar 2012 Vorschläge im Bürgerdialog einreichen und für Ideen anderer abstimmen. Das Ganze ist bis zum 15. April 2012 freigeschaltet.

Kernfragen sind:
Wie wollen wir zusammenleben?
Wovon wollen wir leben?
Wie wollen wir lernen?

Fragen, die wir auch für uns in der artgerecht-Yahoo-Group gut diskutieren könnten (und zum Teil auch schon machen). *find*

Zukunftsdialog

Die Autoren der 10 meist gewählten Vorschläge werden zum Dialog ins Bundeskanzleramt eingeladen. Angela Merkel möchte dann über ihre Ideen sprechen. Ebenfalls eingeladen werden die Initiatoren der zehn Vorschläge, die von den „unabhängigen Fachleuten des Expertendialogs und den Mitarbeitern des Bundespressamtes nach fachlicher Prüfung als die erfolgversprechendsten ausgewählt wurden“.

Ziel dieser Aktion soll sein: „neue Art von Beteiligung“ und „eine neue Kultur des Zuhörens und eine neue Form des Dialogs“  zu geschaffen. Es soll ein „Experiment“ sein, „das stark auf den Prozess des gemeinsamen Arbeitens und Diskutierens setzt, Fehler bewusst zulässt und vor allem eines im Blick hat: das Hinzulernen“.

Es gibt mittlerweile wahnsinnig viele Vorschläge. Zwei – unter vielen tollen – Vorschlägen sind:

Ob diese eigentlich doch spannende Aktion wirklich etwas bringt, bleibt natürlich abzuwarten… *think positive*

Jubel in der Tragewelt

… zumindest in der deutschen.

Was Trageberater(innen) und leidenschaftliche Tragemamas und -papas schon wussten, kommt jetzt von einem hohen Fachmann für Kindergesundheit – Dr. med. Wolfram Hartmann, dem Präsidenten des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVJK) :

Babys nicht mit dem Gesicht nach vorn tragen sowie Beachtung der ausreichenden Sitzstegbreite.

Ein etwas detaillierterer Artikel als die dpa-Pressemeldung ist auf der Homepage der BVJK zu finden, aber unter dem – meiner Meinung nach – blöden irreführenden Titel „Tragetuch kann Babys Hüftgelenken schaden!“. Wichtigster Abschnitt daraus:

Wird das Kind mit dem Rücken zum Tragenden transportiert bzw. hat die Tragehilfe keinen oder einen zu kurzen Steg, werden die Beine des Kindes durch das Eigengewicht gestreckt. Die noch weichen Hüftgelenke werden geschädigt: Der Hüftkopf wird nach außen gehebelt. Es kann zu Hüftgelenksschäden kommen. Wir raten von solchen Tragehilfen nachdrücklich ab.

Sogar RTL war diese Empfehlung 20 Sekunden in der Mittagssendung Punkt 12 am 26.3.2012 wert – hier bei Minute 35:40.

Eine interessante Diskussion zu ungeeigneten Tragehilfen findet Ihr unter den Kommentaren zum Blog-Eintrag Stokke 3 in 1 – Fehlkonstruktion?

Off Topic: Wozu brauchen wir scheinbar einflussreiche Persönlichkeiten, die das schon in Fachkreisen bekannte Wissen unter die breite Masse der Menschen bringen. *wacko* Warum geht die Verbreitung von neuen sowie alten wichtigen und richtigen Infos nicht einfacher?

Jakob Augstein im Gespräch mit Jesper Juul

In der Gesprächsreihe „Freitag Salon“ sprach Jakob Augstein (selbst Vater von drei Kindern) am 4. März 2012 mit Jesper Juul über: Abenteuer Familie – Beziehung statt Erziehung! Wie schon am 29. Februar 2012 war auch diese Veranstaltung ausverkauft.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier ist das Gespräch gekürzt im „Freitag“:

Der Himmel für ein Kind

Meine persönliche Lieblingsaussage von Juul in diesem Gespräch – wenn auch nicht von Augstein schriftlich festgehalten – war:

Man kann nicht alles richtig machen. Man kann nur seine Kinder lieben. Lieben und geliebt sowie beliebt zu sein ist ein Stück zu weit.

Welt-Down-Syndrom-Tag 2012

Heute ist der internationale Welt-Down-Syndrom-Tag. Ein Grund mehr zu den Menschen mit dem besonderen Handicap in unserer Gesellschaft zu schauen.

Welt-Down-Syndrom-Tag 2012

Ein bindungs- und bedürfnisorientierter Umgang mit Kinder mit Down-Syndrom ist genauso wichtig wie für alle anderen Kinder auch. Ich denke zu diesem Bindungs-/Bedürfnispaket zählt: Stillen, Tragen, Elimination Communication (Ausscheidungskommunikation, welche man für windelfrei nutzen kann), Familienbett sowie eine gleichwürdige Eltern-Kind-Beziehung.

Welt-Down-Syndrom-Tag 2012 weiterlesen

OT: Lebensmittel für alle?

Taste the Waste

Ein Film von Valentin Thurn.

Thurn und seine Mitstreiter regen an sich Gedanken über die heutige Überflussgesellschaft zu machen, um dann zu einem verantwortlichen Konsum zu finden.

Ein aktueller ARD-Tagesschau-Beitrag vom 13. März 2012 (ab Minute 4:50): Deutsche werfen jährlich um die 82 Kilogramm Lebensmittel weg.

Im krassen Gegensatz dazu die Hungersnöte in dieser Welt.

Siehe auch OT: Wefeeback – Kinder werden satt und OT: Die Geschichte der Dinge.