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Bambinex – Testbericht

Wir haben also die Bambinex getestet. Es ist eine Mehrwegwindel aus Bambus, die wir auf der Babywelt-Messe erstanden haben. Sie hat 12,50 gekostet und ist das „einfache“ Modell:
Eine Bambuswindel aus Naturfaser mit Einlage, die hier „Booster“ heißt.

Bambinex und Booster

Anlegen: Die Windel legt sich sehr einfach an, wie eine Wegwerfwindel mit Klettverschlüssen am oberen Bündchen, einem sanften Gummizug und ausreichend Platz für die Beinchen. Sie kneift nicht, rutscht nicht und hat vor allem nachts einen riesigen Vorteil: Sie knistert nicht!

Baminex Klettverschluss

Aufsaugen: Ohne Booster ist sie meinem Kleinen nicht gewachsen, aber mit Booster hält sie eine Ladung nachts gut aus.

Trocknen: Naturfaser trocknet naturgemäß langsamer als Kunstfaser und so ist es auch hier. Unsere Bambinex braucht bei Zimmertemperatur (ca. 21 Grad) bis zu 48 Stunden, um nach der Wäsche zu trocknen. Auf die warme Heizung gelegt, geht es innerhalb von 12 Stunden.

Komfort: Die Windel ist weich, wirklich superweich, ergibt aber mit Booster auch ein ähnliches Paket am Babypo wie eine Pampers. Sie hält schön warm – die negative Seite davon ist, dass es nachts weit mehr als handwarm in ihr werden kann, was bei Jungs ja nicht so gut ist.

Bambinex

Fazit: Tagsüber nehme ich lieber die Stoffwindel (als Mokomini genutzt) oder einfach gar nichts, aber nachts ist die Baminex super. Sie rutscht nicht, lässt sich leicht an- und ausziehen, macht dabei keine Geräusche und hält schön dicht. Als nächtliches Backup für die ersten Stunden (in denen statistisch bei uns die meisten Unfälle passieren) tut sie einen guten Dienst.

Wann anfangen?

Immer wieder stellt sich die Frage:

„Ist es nicht schon zu spät? Mein Kind ist 4 Monate/8 Monate/ 1,5 Jahre alt…“

Die Antwort ist m.E.: Nein, es ist nie „zu spät“.

Ich habe schon alles gesehen: Säuglinge, die vom ersten Tag an windelfrei waren, Babies, die mit 7 Wochen anfingen, Babies, die mit 4 Monaten anfingen und Kinder, bei denen die Mama erst mit 14 Monaten anfing. Der Ablauf ändert sich ein wenig, aber das ist auch alles.

Es gibt die Phase 0-4 Monate, da signalisieren sie sehr deutlich.
4-9 Monate klappt – bei uns – Timing sehr gut.
Ab 10 Monaten kam die Beikost und ich hab jetzt das Hingucken entdeckt.

Das ist bei jedem Mutter-Kind-Team individuell. Aber auf einem der drei Wege – Timing, Intuition, Signale – klappt es immer. Da spielt das Alter überhaupt keine Rolle.

Wickelkinder-Windelfreikinder

Noch ein Gedanke zum Einfach-Hingucken:

Bei einem Wickelkind, das das Abhalten nicht gewohnt ist, würde es wahrscheinlich erstmal nicht funktionieren. Selbst wenn die Mutter sieht, dass das Kind gleich macht, würde die Aktion Hinlaufen-Ausziehen-Abhalten das Kind möglicherweise so stören, dass es sich verspannt und dann nicht mehr macht.

Ein Windelfrei-Kind aber ist das ja gewöhnt. Statt sich zu verspannen, reagieren sie auf ein vertrautes Ritual, einen bekannten Ablauf. Sie reagieren auf eine vertraute Körperhaltung und entspannen sich. Denn das kennen sie ja schon wochen-, schon monatelang.

Natürlich: Simplify!!

Ich glaub, ich habs! Nachdem ich dachte und fürchtete, zitterte und grübelte, wie es jetzt wohl weitergehen würde, da er nicht mehr signalisiert und der Rhythmus raus ist – ich glaube, jetzt weiß ich es! Und es ist wie immer: Simplify. Die Lösung ist so einfach, dass ich schon wieder Lachen musste, als es mir klar wurde, dass ich da nicht sofort drauf gekommen bin…

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Mütter-Teams II

Kurzes Update zu den Mütterteams: Es funktioniert bisher hervorragend! In Alt-Treptow und Prenzlberg gibt es jetzt schon zwei Teams, die sich treffen, in Kreuzberg ebenfalls. „Mein“ Team hat sich jetzt 3 Mal getroffen und langsam merkt man, wie die Kinder sich an die anderen Mütter gewöhnen. Und heute sagte sogar eine Mama, ihre Kleine sei viel entspannter nach den Treffen und eindeutig weniger gelangweilt, wenn sie dann hinterher daheim sind. Eine andere schrieb mir, dass es einfach so toll sei, regelmäßig andere Mütter für länger als einen Pekip-Kurs zu treffen, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen, einfach zu ratschen. Und ich selbst hatte gestern das Glück, dass ich mit meinem um acht Uhr abends noch quietschfidelem Kind nicht alleine spazierengehen musste, sondern dank der Teamliste und der geografischen Nähe auch ganz fix eine andere Mutter hatte, deren Kind genauso schlaflos war und die mit uns ging. Nach etwas mehr als einer Stunde, frischer Luft und einer kleinen Toberei schliefen die beiden Engel tief und fest!

Im Dezember werden wir ein Treffen für alle Teams zum Erfahrungsaustausch machen und für weitere Mütter, die interessiert sind.

Beikost… III

Und es kam der Tag, an dem wir mit dem Kleinen beim Vietnamesen waren. Und ich bestellte eine Zitronengras-Kokos-Suppe und siehe da – das Kind sperrte in eindeutiger Erwartung seinen Mund auf. Und ich bot es ihm an und er trank die Suppe vom porzellanenen Löffel und es ward geschehen: Er isst!

Mit all den Implikationen, die das nun hat…und es hat einige.

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Janine Pietsch: Brustkrebs

Brustkrebs ist durch den Fall der Schwimmerin Janine Pietsch derzeit in aller Munde. Bei meiner Recherche habe ich nicht nur gefunden, dass offenbar „Spontanheilungen“ von Brustkrebs sogar von Ärzten als möglich angesehen wird, wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet:

Spontanremissionen von invasiven Mammakarzinomen galten bisher als extrem seltene Ausnahme. Nach den Ergebnissen einer Studie in den Archives of Internal Medicine (2008; 168: 2311-2316) könnte jedoch jeder fünfte bei der Mammografie entdeckte Tumor nicht zur klinischen Krebserkrankung fortschreiten.

und der Focus sekundiert. Sondern es wird auch immer wieder darauf hingewiesen und so will ich es auch an dieser Stelle tun, dass Stillen das Brustkrebsrisiko verringert (Brustkrebs-Web, Lancet). Wer Probleme mit dem Stillen hat, sogar Angst oder einfach einen Rat braucht, findet ihn bei der LaLecheLiga und den Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen (AFS). Und alles alles Gute von dieser Stelle für Frau Pietsch – und alle Frauen, die mit der gleichen Diagnose kämpfen.

Was tun bei Husten? Zwiebeln!

Off Topic, es hat einfach so gut geklappt: Was tun bei Husten bei einem Säugling oder Baby? Was tun gegen Schnupfen und verstopfte Nase? Das ist beides so ziemlich das Lästigste, was wir bisher hatten. Husten lässt ihn nicht schlafen, Schnupfen lässt ihn nicht trinken. Claudia, Homöopathin und Mutter meines Vertrauens, hat uns den entscheidenden Hausmittel-Tipp gegeben: Eine Tasse mit Zwiebeln ins Bett!

Zwiebeltasse
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