Das Jahr 2013 ist gefühlt an mir vorbeigerast. Trotz vieler schöner und zauberhafter Momente mit dem Babysohn, hatte ich immer wieder den schalen Beigeschmack: Kommt meine Große (5 Jahre) zu kurz?!
Ich war und bin viel mit dem Babysohn im Dauerkörperkontakt – Stillen, Tragen und Betuddeln. Und sie? Sie stand oft einfach daneben, lief daneben her. Es tat mir weh. So entstand irgendwann im letzten Frühjahr ganz spontan unser Geheimcode für unterwegs und sonstige Gelegenheiten…
Durch das Tragen hatte und habe ich eh meistens meine Hände frei und dadurch die Große oft unterwegs an der Hand, somit ergab sich das simple Händedrücken. Wir fingen mit kleinen Zahlen an, und recht schnell hatten wir unser „Morsealphabet“ zusammen.
Hier ist eine kleine Auswahl von uns:
Einmal drücken: Langsam.
Zweimal drücken: Komm schnell!
Dreimal…
Viermal…
Fünfmal… Hab Dich sehr lieb!
…
Acht… Gute Nacht!
…
Zehn… Willst Du mit mir gehen?
Elf… Ja.
Zwölf… Nein.
…
Gerade nach stressigen oder doof gelaufenen Situationen ist mir unsere kleine Kommunikationsweise Gold wert. Ich fange an zu drücken, sie zählt mit. Und wenn dann zum Beispiel nach fünfmaligen Drücken meinerseits ein Strahlen auf ihrem Gesicht erscheint, ist es einfach unbezahlbar. Auch sie „morst“ mir hin und wieder etwas zu.
Und ganz wichtig: es ist nur ein Mama-Tochter-Ding. Es ist UNSER!
EDIT: Das JA und NEIN ist bewusst weiter hinten, damit wir Zeit zur Entscheidungsfindung haben. 😉