Archiv der Kategorie: Allgemein

Geschenkidee: Stillen-ist-schön- T-Shirts

Was schenkt man zur Geburt eines Babies? Marja Barkowski hat in ihrem Shop „Stillen-ist-schön“ eine Menge Sprüche rund ums Stillen gesammelt, die man gedruckt auf Babybodies und T-Shirts aus 100% fair gehandelter Bio-Baumwolle kaufen kann.

Sie möchte durch dieses Angebot auf „lustige und kreative Art dazu beitragen, dass das Stillen in der Öffentlichkeit positiver wahrgenommen wird“. Geschenkidee: Stillen-ist-schön- T-Shirts weiterlesen

Autorinnen gesucht

Das Windelfrei-Blog sucht – DICH!

Du hast ein – windelfreies oder teilzeit-windelfreies – Baby oder möchtest es mal ausprobieren? Du beschäftigst Dich mit Themen rund um Tragen, Stillen, natürliche Geburt und Familienbett? Deine Freunde lieben Dich, weil deine E-Mails immer so informativ, lustig, treffend oder herrlich persönlich sind? Dann suche ich Dich!

Das Windelfrei-Blog soll noch größer, schöner und aktueller werden! Dafür suche ich Autorinnen, die Lust haben, über Natural Parenting zu schreiben. Dies bietet die großartige Chance, anderen Müttern den Rücken stärken, ganz neue Menschen kennenzulernen, neueste Entwicklungen im Internet aufzuspüren, auf spannende Kongresse zu gehen und natürlich von den ganz persönlichen Erfahrungen mit dem eigenen Baby zu erzählen.

Klingt das wie etwas, das Du schon immer mal machen wolltest? Kribbelt es in deinen Fingern? Oder hast Du erstmal noch ein paar Fragen? Dann melde Dich bei mir.

Ihr erreicht mich unter nic@nicolaschmidt.de :).

24 Monate Attachment Parenting – Bilanz

Zeit, mal wieder Zwischenbilanz zu ziehen – nach der Bilanz nach 14 Monaten und der Bilanz nach 18 Monaten nun meine Bilanz nach 24 Monaten Attachment Parenting im Allgemeinen und Windelfrei sowie Unerzogen im Besonderen. Wie sich AP auswirkt bei den Themen: Stillen, Tragen, Familienbett, Gleichwürdigkeit, Essen, Windelfrei, Teilen und Spielzeug. 24 Monate Attachment Parenting – Bilanz weiterlesen

"Kaiserschnitt erhöht Sterberisiko"

…der Babys (gefunden auf Sueddeutsche.de, 2009):

Geburten
Kaiserschnitt erhöht Sterberisiko
22.07.2009, 13:13

Jedes fünfte Kind wird heute per Kaiserschnitt entbunden. Nach einer Auswertung von mehr als 50.000 Geburten sehen Wissenschaftler diese Praxis mit Sorge.

Ein geplanter Kaiserschnitt verdoppelt nach einer Studie von Forschern der Universität Genf das Sterberisiko für den Säugling. Bei natürlichen Entbindungen sterbe ein Kind von 1000, bei geplanten Kaiserschnitt-Geburten seien es zwei, teilte die Universität am Mittwoch mit. Die Ursachen sehen die Forscher in vorgezogenen Geburtsterminen bei Kaiserschnitten. Die Lungen seien dann nicht so gut ausgebildet wie bei der natürlichen Geburt.

und der Mütter (Sueddeutsche.de, Kaiserschnitt – Abkürzung mit Folgen)

Auch sterben mit zunehmender Zahl von Kaiserschnitten mehr Mütter – auch dann, wenn die chirurgische Operation nicht wegen erhöhter Risiken durchgeführt wurde. Dies zeige, wie eine wirksame Maßnahme für Notfallsituationen „mehr Schlechtes als Gutes tun kann, wenn sie bei Gesunden angewandt wird“, so das WHO-Team.

Hebammen besser als Arzt

Gerade gefunden: Artikel auf taz.de von 2009

15.11.2009
GEBURTSHILFE
Besser kreißen ohne Arzt

Weniger Kaiserschnitte, zufriedenere Mütter: Eine Studie der Fachhochschule Osnabrück zeigt, dass ein von Hebammen geleiteter Kreißsaal eine Alternative zum üblichen Modell ist.

Am Donnerstag präsentierte sie in Osnabrück vor rund 180 Expertinnen aus sieben europäischen Ländern und den USA erste Ergebnisse einer Vergleichsstudie zwischen beiden Kreißsaal-Modellen. Teilgenommen haben 238 Frauen, die in der Klinik einer norddeutschen Großstadt entbunden hatten.

Hatte dabei ein Arzt das Sagen, endeten 12,3 Prozent der Geburten mit einem Kaiserschnitt. War die Hebamme verantwortlich, waren es nur 5,4 Prozent. Im Bundesdurchschnitt kommt jedes dritte bis vierte Kind per Kaiserschnitt zur Welt. Die dagegen sehr niedrige Rate in der Studie kommt dadurch zustande, dass nur die Daten von Frauen mit einem niedrigen Komplikationsrisiko verwendet werden konnten.

Außerdem zeigte sich, dass die Geburt im Hebammenkreißsaal das Stillen erleichtert: Sieben Tage nach der Geburt bekamen 87,8 Prozent der Neugeborenen ausschließlich Muttermilch, im Vergleich zu 67 Prozent in der Vergleichsgruppe. Und: 62,2 Prozent der Frauen sagten, sie hätten die Geburt als positiv erlebt, das konnten im ärztlich geleiteten Kreißsaal nur noch 47,8 Prozent behaupten.

Abwrackprämie für "Gruseltragen"

Hab sehr geschmunzelt. Aktion von Kirschbaeumchen.de:

Kassieren sie jetzt eine Abwrackprämie für ihre alte Babytrage!

Ältere Tragehilfen und die meisten Billigmodelle sind nicht mehr auf dem neuesten Stand. Meistens ermöglichen sie gerade für den Säugling keine ergonomisch korrekte Haltung, führen zu Rückenschmerzen beim Träger oder sind einfach zu kompliziert zu bedienen. Die Materialien sind oft nicht schadstoffgetestet und an der Sicherheit muss manchmal auch gezweifelt werden… (…) Haben sie eine solche „Gruseltrage“ zuhause? Egal ob ursprünglich gekauft, geschenkt oder geerbt…wenn sie wissen, dass sie diese Trage auf keinen Fall mehr für ihr Kind verwenden wollen, sonden auf den besten Tragekomfort für Träger und Kind umsteigen wollen, dann tauschen sie ihre alte Trage einfach bei uns ein!
Helfen sie, ihre alte Trage zu entsorgen und erhalten sie dafür eine „Abwrackprämie“, die sie zum Kauf eines neuen Tragetuchs oder einer neuen Tragehilfe verwenden können.

Kirschbäumchen.de

Hebammen: Haftpflicht gefährdet Existenz

Der Deutsche Hebammenverband warnt, dass hohe Haftpflichtprämien freiberufliche Hebammen aus dem Beruf drängen. Das bedeutet: Wer eine Hausgeburt will, wird vor allem in ländlichen Gebieten, Probleme kriegen, eine Hebamme dafür zu finden. Und auch in Krankenhäusern könnte es knapp werden, wenn viel mit Beleghebammen, also Freiberuflerinnen, gearbeitet wird.

Müssen Frauen ab dem 1.7.2010 auf Hebammenhilfe verzichten?
Unbezahlbare Haftpflichtprämien bedrohen die Existenz des Hebammenberufes und die flächendeckende Versorgung der Gebärenden.

Ein ausführlicher Artikel dazu hier erklärt die Zahlenwerke:

Ab dem 1. Juli müssen freiberufliche Hebammen, die Geburtshilfe anbieten, 3700 Euro pro Jahr in ihre Haftpflichtversicherung einzahlen. Zum Vergleich: Im Jahr 2003 mussten sie noch 1353 Euro einzahlen – eine Steigerung um 250 Prozent.

Grund sind nicht die häufigen Schadensfälle, sondern dass die Behandlungen, falls etwas schiefgeht, immer vielfältiger, langwieriger und teurer werden.

Am 5. Mai, dem Welttag der Hebammen, wollen die Hebammen eine Online-Peition im Bundestag zeichnen. Infos hier.

USA: Stillen könnte Leben retten – und Geld sparen

Wenn mehr Frauen in den USA stillen würden, könnte das 900 Babys jedes Jahr das Leben retten – und dem Gesundheitssystem eine Menge Geld sparen, behauptet die Autorin einer Studie zum Stillen in den USA, Dr. Melissa Bartick.

Die Studie spricht von 13 Milliarden Dollar, die den USA entgehen, allerdings basiert diese Zahl unter anderem auf den hochgerechneten, lebenslangen Löhnen der Babys. Doch es gibt aus 2001 offenbar einen Regierungsbericht, der ebenfalls davon ausgeht, dass 3,6 Miliarden Dollar eingespart werden können (im Gesundheitssystem, nehme ich an), wenn die Hälfte der Mütter ihre Babies wenigstens 6 Monate voll stillen würde:

„The findings suggest that there are hundreds of deaths and many more costly illnesses each year from health problems that breast-feeding may help prevent. These include stomach viruses, ear infections, asthma, juvenile diabetes, Sudden Infant Death Syndrome and even childhood leukemia.
The magnitude of health benefits linked to breast-feeding is vastly underappreciated, said lead author Dr. Melissa Bartick, an internist and instructor at Harvard Medical School.

Die Leute halten Stillen für eine Entscheidung des persönlichen Geschmacks, aber Bartick erklärt es zu einem Thema der öffentlichen Gesundheitssysteme.

The methods were similar to a widely cited 2001 government report that said $3.6 billion could be saved each year if 50% of mothers breast-fed their babies for six months. Medical costs have climbed since then and breast-feeding rates have increased only slightly.“

Und man erinnere: Die WHO empfiehlt 6 Monate voll stillen und mindestens zwei (!) Jahre weiter stillen, um alle medizinischen Vorteile des Stillens für Mutter und Kind auszuschöpfen.