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Workshops in Berlin – jetzt anmelden!

Rabige, artgerecht Workshops in Berlin und ich bin als Referentin dabei Für die meisten von euch ist es wahrscheinlich nicht mehr so spannend, aber sagt es weiter – spread the news :). Infos hier:

Die etwas andere Workshop-Reihe im Baby- und Kinderladen Hug & Grow

Ab Ende August gibt es im Babyladen Hug & Grow neben dem fortlaufenden Kursprogramm ein regelmäßiges Workshop- und Vortragsangebot am Samstag.

10.9. Kinderleicht Tragen (Berliner Trageberatung, Patricia Taterra und Anna Schwindt)
17.9. Vegetarisch/Vegan mit Kindern (Antje Gulden, Gesundheitsberaterin)
24.9. Windelfrei – Babys ohne Windeln? (Nicola Schmidt, Wissenschaftsjournalistin und Windelfrei-Expertin)
8.10. „Artgerecht“ – Crashkurs Baby – Aktuelles aus Wissenschaft und Psychologie hilft Eltern, richtige Entscheidungen zu treffen (Nicola Schmidt)
15.10. Stoffwindel ABC (Patricia Taterra und Anna Virnich, Hebamme)
22.10. Babymassage (Susanne Mierau, Kleinkindpädagogin, GfG Familienbegleiterin)
29.10. Co-Sleeping – Sicheres Familienbett (Nicola Schmidt)
5.11. Wickel & Co (Susanne Mierau)

Die Kurse finden bis auf wenige Ausnahmen über einen Zeitraum von drei Stunden statt und kosten 15€ pro Person und 20€ für Paare. Anmeldung unbedingt erforderlich!

Baby- und Kinderladen Hug & Grow, Kirchstr. 20, 10557 Berlin-Tiergarten, (S-Bahn Bellevue, U-Bahn Turmstraße), Tel: 030-75569769
Email: hallo@hug-and-grow.de, Web: www.hug-and-grow.de/berlin

Windelfrei – historisch gesehen

Windelfrei ist ein schon sehr lange bekanntes Prinzip – in historischen Handbüchern findet man Informationen dazu. Es ist nicht immer das Windelfrei, wie wir es kennen und betreiben, da wir keinerlei Druck auf die Kinder ausüben und auf ihre Zeichen reagieren, dem Kind also keinen Zeitplan aufdrängen. Aber auch das wird teilweise schon erwähnt. Karin Bergstermann durfte ich auf dem letzten Kongress der AFS kennenlernen. Sie sammelt alte Erziehungsbücher und hat für mich mal nach Windelfrei geforscht. Ihre Fundstellen sind großartig. Aber die Frage bleibt – ist es windelfrei? Oder eher etwas anderes? Was meint ihr?

Fundstelle 1 ist von 1883 und ich würde sagen, das ist fast windelfrei, allerdings leider mit festen Zeitabstand, also nicht in erster Linie auf die Signale des Kindes hin:

Über Kinder, die ein Vierteljahr alt sind:
„Um das Kind an Reinlichkeit zu gewöhnen, hält man es vor dem
Einschlafen und nach dem Aufwachen über ein Geschirr, wobei man
unwillkürlich leichten Druck auf den Unterleib ausübt. Das sog.
„Abhalten“ hat im wachen Zustande alle 1/2 Stunden stattzufinden, wobei
das Kind sehr bald merkt, was es soll.“

Aus: „Das Buch von der gesunden und kranken Frau in den ersten Stadien
des ehelichen Lebens nebst Anleitung zur Pflege des Neugeborenen und des
Säuglings und zur Erziehung des Kindes bis zum Ende seines ersten
Lebensjahres und einem Anhange über Säuglingskrankheiten“, Sanitätsrath
Dr. med. Ernst Kormann, Spezialarzt für Geburtshilfe, Frauen- und
Kinderkrankheiten zu Coburg, Mitglied der Gesellschaft für Heilkunde zu
Berlin, zweite Auflage, Erlangen, Verlag von Eduard Besold, 1883, Seite
193

Fundstelle 2 von 1875 klingt schon wieder mehr nach windelfrei:

„Es ist aber auch nöthig, daß das Kind so früh als irgend möglich an
Reinlichkeit gewöhnt werde. Schon nach den ersten drei Monaten seines
Lebens muß man diese Art der Erziehung beginnen, die damit ihren Anfang
nimmt, daß man vor jedesmaligem Niederlegen zum Schlafe und nach jedem
Erwachen und in der Zeit des Wachens alle halbe Stunde das Kind
„abhält“
(ein von Müttern wohlverstandener Ausdruck) und es, ohne zu
erkälten, durch die geeigneten üblichen Ermunterungen, niemals durch
Berührung der Geschlechstheile, so lange hält und auf den Zweck
aufmerksam zu machen sucht, bis seine gewünschte und zeitgemäße
Entleerung erfolgt ist. Uebt man dies consequent, so wird es nicht
schwer, Kinder im Alter von 4-5 Monaten zu gewöhnen, nicht nur bei
dieser Gelegenheit ihre Bedürfnisse ins Geschirr zu entleeren, sondern
auch durch Geberden und anderweitige Kennzeichen zu verstehen zu geben,
daß sie in die Situation gebracht werden wollen, wo sie sich entleeren
können
, und es gewöhnen sich auch Blase und Mastdarm an diese
Regelmäßigkeit sehr leicht. Das Kind hat aber den Vortheil davon, daß es
angenehmer und ruhiger in seiner Wäsche liegt, nicht wund wird und alle
wohltätigen Einflüsse der Reinlichkeit auf seine Gesundheit genießt.“

Aus: „Die Mutter als Erzieherin ihrer Töchter und Söhne zur physischen
und sittlichen Gesundheit vom ersten Kindesalter bis zur Reife“, Dr.
med. Hermann Klencke, zweite, neu durchgearbeitete Auflage, Verlag
Eduard Kummer, Leipzig, 1875, Seite 141 f.

Fundstelle 3 ist von 1914 und klingt nach dem, was wir auch wissen/machen:

„Es ist vielmehr alles Augenmerk darauf zu lenken, zur Stelle zu sein, bevor das Kind sich schmutzig macht. Bei einiger Aufmerksamkeit wird man
an der Unruhe des Kindes lernen, selbst nachts, rechtzeitig zur Stelle
zu sein.
Eine sorgsame Mutter kann schon das Kind im 3. Monat völlig
„stubenrein“ erhalten.“

Der volle Zusammenhang ist dieser:
„In neuerer Zeit sind auch auf dem Gebiete der Säuglingskleidung
allerlei Experimente gemacht worden. Besonders verwerflich sind jene
Moden, die den Säugling wie in einen Sack hineinstecken. Denkt immer
daran, daß die freie Beweglichkeit der Glieder, die gute Blutzirkulation
nirgends gestört werden darf.
Ja, ein findiger Kopf ist selbst auf den Gedanken gekommen, statt der
Windeln eine Art wie Torfstreu und ähnlicher aufsaugender Dinge zu
nehmen, damit das Kind nicht so oft trocken gelegt zu werden braucht.
Eine Brutalität ersten Ranges, denn das ist ja gerade die Hauptsache,
daß aller Schmutz schleunigst aus dem Kinderbette kommt.
Ein anderer hat elektrische Windeln vorgeschlagen, d.h. innerhalb der
Windeln liegen feine elektrische Drähte. Sind diese naß, dann erschallt
ein elektrisches Läutewerk. Nicht übel. Aber eine Mutter, eine Wärterin,
die erst auf das Läutewerk wartet, um das Kind trocken zu legen, kann
sich das Lehrgeld wiedergeben lassen. Es ist vielmehr alles Augenmerk
darauf zu lenken, zur Stelle zu sein, bevor das Kind sich schmutzig
macht. Bei einiger Aufmerksamkeit wird man an der Unruhe des Kindes
lernen, selbst nachts, rechtzeitig zur Stelle zu sein. Eine sorgsame
Mutter kann schon das Kind im 3. Monat völlig „stubenrein“ erhalten.“

Aus: A-B-C für junge Mütter – mit Anleitung zur Ernährung und Pflege des
Kindes bis zur Schulzeit, Nach Dr. Lahmann’s Grundsätzen, bearbeitet von
Dr. Ziegelroth, Besitzer und Leiter von Dr. Ziegelroth’s Sanatorium
Krummhübel im Riesengebirge (früher Zehlendorf), Verlag Max Richter,
Leipzig, 1914, Seite 66

Insgesamt war wahrscheinlich die Trennlinie von Abhalten-auf-Signal und Sauberkeits-Dressur fließend. Windelfrei ist definitiv KEINE Sauberkeitserziehung, ich kann das nicht oft genug sagen. Aber gleichzeitig haben wir uns das zugrundeliegende Prinzip auch nicht ausgedacht…

Montags-Mama-Mantra: Erst das Wichtige

Erst das Wichtige, dann das Dringende.

Das ist aus den 7 Habits of highly Effective People, über die ich mal gestolpert bin. Und es ist (m) ein Lebensretter.

Was immer an Arbeit zu tun ist – die Zeit ist knapp. Außerdem halte ich mich gerne mit Kleinkram auf, der schnelle Erfolgserlebnisse verspricht, aber mich von den längerfristigen Projekten abhält. Das Mantra hilft mir, das Wichtige vom Dringenden und Unwichtigen zu unterscheiden.

Das geht dann so: Spülmaschine ausräumen? Dringend, aber nicht wichtig. Aufräumen? Dringend, aber nicht wichtig (es sei denn, morgen ist Besuch angekündigt o.ä.). Post erledigen? Vielleicht nicht dringend, könnte aber bald sehr wichtig sein. Buchkapitel schreiben? Wichtig! Also jetzt!

Dieses Mantra hilft mir ungemein, Dinge zu erledigen, ohne mich ständig mit Kleinkram aufzuhalten. Und wenn ich pro Tag eine oder zwei wichtige Sachen erledigt habe, dann gebe ich mich umso hemmungloser erfolgserlebnisschwangerem Kleinkram hin ;).

(Was ist das Mama-Mantra? hier
bisherige Mantras:
Sei zu einem aggressiven Kind niemals aggressiv, , Kind, Du bist nicht schuld, , Nichts ist weicher und stärker als Wasser, Diskutiere nicht mit einem müden Kind, Diskutiere nicht mit einem hungrigen Kind.)

Windelfrei-Tag – so sieht das aus

Wir sind windelfrei. Häufig die Frage: Und? Wie geht das? So – tasgüber, ganz praktisch? Ich versuche heute, das mal aufzuschreiben. Ein grober Tagesablauf an einem „normalen“ Kita-Tag. So richtig gibt’s „normal“ ja nicht. Aber es gibt Eckpunkte, die meistens mehr oder weniger so ablaufen. Also hier mal ein Tagesgerüst mit Abhalterei.
Windelfrei-Tag – so sieht das aus weiterlesen

Webtipp: We feed back – immer noch

Ich muss es nochmal erwähnen: Das World Food Programme hat immer noch diese tolle Website: We feed back. und hat mittlerweile Mahlzeiten für 230.000 Kinder zusammengesammelt. Wer für 25 Euro Essen geht, kann damit 125 Kindern eine Mahlzeit verschaffen, wenn es das Geld stattdessen spendet. Der Calculator auf der Seite ist ziemlich motivierend, finde ich. Nach wie vor einer meiner Favoriten.

OT: Beikost-Panik? Hm…keine Lust.

Heute dachte ich: Eigentlich wäre es an der Zeit, in Panik auszubrechen.

Die Kleine hat eine Woche lang täglich mehr und mehr Pastinankenbrei gegessen. Ich habe also brav neues Gemüse eingeführt: Kürbis. Dann Karotte. Jetzt Reisschleim. Aber Fakt ist: Sie isst immer weniger. Jeden Tag. Erst dachte ich, sie sei nur abgelenkt, aber nein. Essen scheint sie überhaupt nicht mehr zu interessieren.

Und plötzlich verstand ich, wie es kommen kann, dass frau auf einmal Panik hat, weil das Baby nicht isst. Sie geht auf die acht Monate zu und isst täglich vielleicht 4 halbe Teelöffel Brei. Oder weniger. Wäre mir das jetzt sehr, sehr wichtig, wäre jede Breisitzung total frustrierend: Sie spielt mit dem Brei, verteilt ihn fröhlich überall, isst zwei halbe Teelöffel, reißt mir den Löffel aus der Hand, schmiert herum, albert herum, lacht, hat eine Menge Spass, sich selbst zu „füttern“ – isst aber kaum etwas dabei. Sie spielt. Sie hat keinen Zungenreflex mehr, nein nein, sie weiß, wie das geht und hin und wieder schluckt sie auch was. Aber die „isst“ nicht mehr so wie an den ersten Tagen.

LoeffelNun, ihr ahnt es. Trotzdem keine Panik hier. Das hat mehrere Gründe. Erstens hat der Große weit, weit über die 6-Monats-Grenze hinaus jegliche Nahrung außer Muttermilch verweigert. Und ich weiß daher, dass auch so ein Kind nicht verhungert und seine Kinderärztin, die dachte, er sei schon längst beim Brei, lobte uns immer wegen der tollen Eisenwerte, das würde man ja an den Augenschleimhäuten sofort sehen, dass er gut ernährt sei…hihi, kann ich da nur sagen. Da war er noch voll gestillt…
Mittlerweile gibt es den schönen Artikel von Welt.de: Stillkinder brauchen kein Fleisch aus Gläschen. Muttermilch hat genug Eisen. Also kein Stress diesbezüglich. Zweitens zeigt die Recherche immer wieder in die Richtung, dass ein Muttermilch trinkendes Baby grundsätzlich alles hat, was es braucht. Und auf der vergangenen WAIMH-Konferenz habe ich gelernt, dass Zwangsfüttern nichts bringt – außer Essstörungen.

Aber am wichtigsten: Ich vertraue meinen Kindern. Ich versuche vehement, den Großen „wenig-Esser“ nicht zum Essen anzuhalten (auch wenn es mir schwer fällt…*zusammenreiß*) und auch das Baby….sie wird wissen, wann sie – wieder – essen will. Ich halte es mit Dr. Sears: Ich biete schmackhaftes essen an und wieviel sie davon essen, entscheiden sie selbst.

(Hier Dr. Sears‘, der acht (!) Babys gefüttert hat, hilfreiche FAQ zu Beikost, auf Englisch).

Baby spielt, statt zu schlucken. No Problem. Panik, anyone?

Das Montags-Mama-Mantra: Sei zu einem aggressiven Kind niemals aggressiv

Der Originalsatz lautet:

Never treat an aggressive child aggressively. (Behandle ein aggressives Kind niemals aggressiv).

Leichter gesagt als getan. Wenn ein Dreijähriger mich anschreit und haut, dann gibt es das, was ich insgeheim die „primäre Primatenreaktion“ nenne. Sie lautet: Zurückschreien, ebenfalls aggressiv, laut, heftig reagieren.

Das ist sinnvoll, wenn man seinem Kind beibringen will, dass Schreien und Hauen die Problemlösungs- und Konfliktbearbeitungsstrategien der Familie sind. Sind sie bei uns aber nicht. Also gilt: Schreien und Hauen is‘ nicht.

Wenn ich meinem Kind beibringen will, dass wir Konflikte und Spannungen anders lösen, dann gibt es nur einen, wenn auch manchmal mit viel Selbstdisziplin gepflasterten, Weg: Ich muss es vorleben. Ich muss ihm zeigen, wie wir einen Konflikt anders lösen können. Kulturreflexe pflegen statt Primatenego (der Begriff stammt von Michel Odent).

Und daher ist das erste, was ich mir sage, wenn mein Kind aggressiv reagiert, auch gegenüber anderen Kindern: Never treat an aggressive child aggressively. Und dann los mit der ruhigen, gewaltfreien Kommunikation, mit Klarheit, Sanftheit, mit Wasser sein etc. Uh. Klappt natürlich nicht immer perfekt, natürlich schlagen und schreien wir nicht, aber manchmal werde auch ich ungeduldig, bin genervt…das ist ja schon bekannt ;)… Ist aber nicht schlimm. Unperfekt und meistens reicht laut Mr. Juul vollkommen, in 20 Jahren weiß ich, ob er recht hat.

(Was ist das Mama-Mantra? hier

weitere Mantras: Erst das Wichtige…, Kind, Du bist nicht schuld, Nichts ist weicher und stärker als Wasser, Diskutiere nicht mit einem müden Kind, Diskutiere nicht mit einem hungrigen Kind.)

OT: Cantienica- artgerechtes Körpern

Artgerecht“ – das ist einfach das Thema der Stunde.

In einem (Anmerkung: wohl bezahlten, nicht von einer Zeitschrift durchgeführten, aber trotzdem interessanten) Interview sagt Benita Cantieni: „Inzwischen weiß ich: Wird der Körper „artgerecht“ gehalten und unterhalten, so meldet er sein Bewegungsbedürfnis so selbstverständlich, wie er Hunger, Durst, Müdigkeit signalisiert.“

Ich musste schmunzeln. Ich bin ja selbst gerade erst auf Cantienica gestoßen – und begeistert. Nie habe ich so effektive Rückbildungsgymnastik gemacht (dank der Übungen auf der Mamas-Milch-DVD). Alles andere macht mir nur Rückenschmerzen, das aber hilft wirklich gut. Es wird ja auch viel kritisiert…bin gespannt, wie sich das entwickelt. Aber für mich kann ich bisher sagen: passt zu mir, fühlt sich artgerecht an.

Essen! Krabbeln! Windelfrei :)

Unsere Kleine krabbelt. Heute wollte sie unbedingt das Fingerskateboard ihres Bruders haben, erhob sich auf alle Viere und stapfte los.

Und sie isst. Ungeahnte, beeindruckende Mengen Pastinakenbrei (keine Möhre, gemäß Empfehlung der AFS) verschwinden in dem kleinen Wesen. Wer uns kennt weiß, dass ich gar nicht böse war, als der Große weit über seinen sechsten Monat hinaus jede Beikost verweigert hat. Aber jedes Kind ist anders und dieses hier wollte ganz klar essen, hat eindeutige Beikostreifezeichen gezeigt und reißt mir seitdem mittäglich den Löffel aus der Hand, um ihn genüßlich im kleinen Mund verschwinden zu lassen. (Wir stillen parallel dazu weiter gemäß Empfehlung der WHO: zwei Jahre lang weiterstillen nach Beikosteinführung).

Und wieder bin ich so dankbar für Windelfrei. Denn mit Breizeit beginnt auch am anderen Ende des Kindes ein neues Kapitel. Und ich bin sehr froh, dass das dort landet, wo es bei uns allen landet und niemand das von einem kleinen Babypo abkratzen muss.

Windelfrei klappt seit dem Artgerecht-Camp übrigens wieder bestens. Im Zelt hatte sie ja doch auch viel eine Sicherheitswindel an, nasser Schlafsack etc. war mir zu gefährlich. Aber seitdem kommen wir mit Auto-Windel und erste-Nachtstunden-Mama-schläft-zu-tief-Windel prima aus. Oft ist sie nachts sogar komplett trocken (!) und ich halte sie dann gegen sieben Uhr morgens ab und gut ist. Ganz famos.