Kinder machen Fehler – wie jeder andere auch. Aber ich habe oft den Eindruck, dass ihre Fehler besonders scharf geahndet werden. Vielleicht, weil immer noch die Idee herumschwebt, man müsse ihnen den Hobbes’schen Wolf austreiben? *seufz*.
Kinder machen Fehler. Und das ist nicht schlimmer als wenn wir sie machen. Wer würde einen Nachbarn, der zu Besuch ist und ein Glas umwirft, vor versammelter Mannschaft ausschimpfen oder gar bloßstellen?
Beim nächsten „Fehler“ eures Kindes, darf ich auf Robert Sutton verweisen, der „Good Boss, Bad Boss“ geschrieben hat. Er sagt: „Der beste Test, ob ihr ein guter Boss (in unserem Sinne: Erwachsener) seid, besteht darin, was ihr macht, wenn jemand einen Fehler macht.“
Er hat einen schönen, langen Artikel dazu geschrieben, der „Forgive and Remember“ heißt und in dem es darum geht, dass wir aus Fehlern vor allem Lernen sollten. Passieren tun sie – uns und den Kindern – nämlich sowieso :).

Ich schiebe das Entsorgen der üblichen Reinigern und das Umstellen zu den „grünen“ aus Unwissenheit/Erfahrungslosigkeit vor mir her. 
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