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Windelfrei-Kurs in Berlin

Anne freut sich auf Euch:

Windelfrei beim Kinderarzt

Windelfrei-Coach: Anne Zietmann

Was? Windelfrei-Kurs

Wann? 17. Mai 2013 von 14:30 bis 16:30 Uhr

Wo? Kinderarztpraxis Andreas Mühmer, Rathenower Straße 52, 10559 Berlin

Kosten? 20 € pro Frau

Anmeldung? unbedingt vorher per E-Mail an trainyabrain@gmx.net

Weitere Infos zur Anmeldung stehen auf meiner Seite:  http://trainyabrain-blog.com/windelfrei-beratung/windelfrei-kurs-termine/

Artgerecht-Treffen im Mai

Der Mai ist schon einige Tage alt, aber der erste Dienstag im Monat steht noch aus:

Dienstag, 7. Mai 2013, 10:00 – 13:00 Uhr im extraVeganz – Schivelbeiner Strasse 34, 10439 Berlin

Kosten pro Erwachsener 3,00 € (Raummiete) inkl. 1 Suppe

Die offenen Artgerecht-Treffen sind eine tolle Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen und kennenzulernen. Hier kommen in einer regelmäßigen Runde Eltern zusammen, die an den Artgerecht-Themen interessiert sind. Es geht um alle Fragen rund um Tragen, Stillen, Windelfrei, Familienbett, artgerechte Betreuung und vieles mehr.
Außerdem entstehen hier auch immer wieder weitere Projekte rund ums Artgerecht-Projekt, z.B. gemeinsame Ausflüge, Camps und Tagesbetreuung.

Dreimonatskoliken?!

Donnerstagsserie – Irgendwo zwischen Windelfrei und Wegwerfwindel

Nein.
Diese sind hier überhaupt nicht in Sicht, dabei nähern wir uns langsam dem Ende des dritten Lebensmonats.

Bei unserer Großen hatten wir in den ersten Monaten das Gefühl, dass sie sich quälte. Im Fliegergriff sie durch die Wohnung zu tragen, war damals das alltägliche Bild. Windelfrei– und tragefit waren wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. … aber man lernt ja dazu.

Bei meiner jetzigen Feldstudie ist mir dennoch folgendes aufgefallen: der Stuhlgang hat sich innerhalb der letzten Wochen – insbesondere der vergangenen Woche – verändert. Von „ausgeflockter Milch“ (Stuhlflöckchen mit viel wässriger Phase) zum „Milchbrei“ (sehr viel homogener und breiiger) und nur noch ein- bis dreimal am Tag. Ist das die Darmreifung?! Die vielleicht die Dreimonatskoliken ausmacht?

Who cares? Ich bin jedenfalls mutiger geworden und Babysohn hat oft „nur“ eine Baby-Jogginghose an statt unten rum nackt oder Backup. … außer der Papa schnappt sich mal schnell eine WWW und macht ihm sie um, damit er mit ihm entspannter spielen kann.

 

Wir sind dann mal windelfrei…

Windelfrei ist sie ja seit Geburt, meine Kleine, aber durch den Umzug waren wir doch arg aus dem Takt geraten:

Sie war trocken und brauchte plötzlich doch wieder Windeln, ja, verlangte wörtlich danach (sie sprach bereits ganze Sätze) und dann wurde es trotz all meiner Entspannung zu einem richtigen Streik..

Erkenntnisse:

Die Entspannungs-Erkenntnis:

Wie in den Artikeln beschrieben, habe ich es mit Fassung getragen, mich entspannt und sie gewähren lassen. Jetzt ist sie fast zwei Jahre und sechs Monate alt und seit ein paar Wochen läuft es endlich wieder gut. Sie sagt meistens an. Sie geht teilweise – mit unterschiedlichen Effekten 😉 – alleine los. Und sie lässt sich abhalten bzw. kommt mit, wenn ich weiß, dass sie muss. Meistens. Also sind wir wieder windelfrei.

Die Müll-Erkennnis:

Endlich habe ich selbst mal erlebt, was ein Windel-Kind für den Familienmülleimer bedeutet. Wir wohnen ja jetzt in einem Haus und da sehe ich genau, wie schnell unsere eine Mülltonne voll ist: als wir in meiner Nach-Umzugs-Stress-Phase Wegwerf-Windeln benutzten war sie nach 14 Tagen randvoll, ohne Windeln hält sie 4 Wochen!!

Die Effektivitäts-Erkenntnis:

Ich wette, dass wir nicht einen Tag früher ohne Backup wären, wenn ich in irgendeiner Form Druck ausgeübt hätte. Geduld ist das Zauberwort. Natürlich habe ich sie mit meinen 7 Schritten sanft hingeführt zu dem, was ich wollte, aber ich habe immer sofort zurückgesteckt, wenn klar war, dass das jetzt nicht angesagt ist.

Insgesamt hat sich das Backup bei uns wieder ausgeschlichen und jetzt sind wir an dem Punkt, dass wir zwar hin und wieder eine nasse Hose haben, aber das ist wesentlich weniger Arbeit als die blöde Wickelei :).

Ach ja- nachts auch. Alles schick. Das Leben ist soo schön!!!

Windelfrei trotz Hüftschiene

Die Windelfrei-Erfahrungsberichte-Serie

Maria hatte keinen einfachen Windelfrei-Start. Wie sie trotzdem versucht hat auf die Bedürfnisse ihres Babys einzugehen, lest Ihr heute:

Wie bist Du zu Windelfrei gekommen?
Das Buch „Es geht auch ohne Windeln“ gelesen habe ich schon beim zweiten Kind. Doch obwohl ich meinen Sohn daraufhin eins-, zweimal erfolgreich abhielt, bin ich irgendwie wieder davon abgekommen – wir mussten mehrmals länger ins Krankenhaus und das war, zusammen mit einer auch erst zwei Jahre alten „großen“ Tochter, wohl einfach zu stressig für mich damals, da dabeizubleiben. Sieben Jahre später, während der dritten Schwangerschaft, habe ich das Buch dann wieder rausgeholt und mir auch noch „Geborgene Babies“ besorgt. Dann war klar, dass es dieses Mal auf jeden Fall die „Rundum-artgerecht-aufwachs-Packung“ gibt, also Abhalten, Familienbett, ganz viel Tragen (noch mehr als bei den beiden Großen) und richtig lange Stillen (noch länger als bei den Großen).

Wie alt war dein Kind, als Du mit Windelfrei angefangen hast?
Unsere Schlüssellaute habe ich schon an den ersten beiden Tagen im Krankenhaus gemacht. Leider hieß es bei der U2 dann „Breit wickeln wegen sehr unreifer Hüfte“. Wir haben deshalb zuhause immer noch eine Stoffwindel zusätzlich zur WWW zwischen die Beinchen gelegt, sind aber immer, wenn sich unsere Kleine gemeldet hat, mit ihr zur Toilette gegangen. Die U3 ergab dann, dass sie fast einen Hüftgips gebraucht hätte, wir haben aber erstmal „nur“ die Tübinger Hüftbeugeschiene bekommen. Doch schon nach einem Tag zuhause war klar, dass wir die Schiene niemals 23h am Tag umhaben und gleichzeitig oft genug zur Toilette gehen können, um einen wunden Po zu vermeiden. Also habe ich Wollstulpen bestellt und als Stramplerersatz über Hemdchen und Pullover noch einen Body gezogen. So konnten wir, wenn auch mit etwas Gefummel, die Windel auf der Toilette abmachen und die Schiene gleichzeitig dranlassen. Allerdings war das nur mit WWW einigermaßen händelbar. Mit viereinhalb Monaten durfte die Hüftbeugeschiene dann wieder ab und seitdem gehen wir ganz unbeschwert zur Toilette und können jetzt richtig windelfrei sein.

Wie viele Windeln hast Du vorher pro Tag verbraucht (Durchschnitt)?
Besonders in den ersten Monaten unheimlich viele, da es so oft feuchte Pupse gab, nach denen ich, genau wie nach zu spät erwischtem Pipi, immmer gleich gewechselt habe (eine Hochrechnung unseres wöchentlichen Windelverbrauchs ergab bis zu 14 Stück am Tag). Da es mit der Hüftbeugeschiene ja immer etwas länger dauerte, ist halt auch relativ oft etwas in die Windel gelaufen.

Wie viele Windeln verbrauchst Du derzeit und wie alt ist Dein Kind mittlerweile?
Unsere „Kleine“ ist jetzt sieben Monate alt. Unser Windelverbrauch hängt sehr vom Tagesgeschehen ab – sind wir viel mit dem Auto unterwegs, gibt`s auch viele Windeln. An einem ruhigen Sonntag zuhause und im Grünen machen wir gar keine Windeln um. Allerdings gibt es bei uns nachts immer eine Windel um (auch wenn sie sie bis ca. 4:00 morgens wohl nicht bräuchte), da bin ich einfach faul…

Nutzt Du auch andere Backups?
In den ersten Wochen nach der Hüftbeugeschiene habe ich meistens in die Schlüpferchen eine Slipeinlage geklebt, wegen der Pupsies. Mittlerweile lassen wir die aber weg und ziehen entweder Schlüpfer, Strumpfhose und Hose an oder eine Splitpant.

Hattet/habt ihr Probleme mit Wundsein?
Ja, sie wird sehr schnell wund, wenn zum Beispiel doch mal während einer Autofahrt etwas am Po kleben bleibt.

Welche Standardsituationen probierst Du aus?
nach dem Aufwachen –  immer
beim Stillen – ja, das An- und Abdocken war von Anfang an eines der deutlichsten Zeichen
nach dem Stillen – ja
nach dem Spielen – so lang sind unsere Spielzeiten ja noch nicht, allerdings drückt das auf dem Bauch liegen sehr auf die Blase, deshalb führt das Spielen meist zur Toilette
Andere: beim Tragen, wenn sie sich vom Körper des Tragenden wegschiebt; außerdem sagt sie, seit sie fünf Monate alt ist, oft laut und bedeutungsschwanger „Aah“ oder „Ah-ah“, wenn sie mal muss (zwar nicht immer, aber immer öfter )

Wann klappt es am besten?
Nach dem Aufwachen und sonst, wenn sie noch nicht zu müde ist.

Wie viele Minuten (circa) hast du Zeit, um dein Kind abzuhalten (wenn es z.B. gerade aufgewacht ist oder wenn es Zeichen gibt)?
Nach dem Aufwachen träumt sie oft noch ein Weilchen mit offenen Augen in der Trage vor sich hin, das kann bis 10 min dauern. Wenn sie anzeigt, dass sie muss, sollten wir innerhalb der nächsten fünf Minuten zur Toilette, sonst ist für alle Umziehen angesagt.

Was benutzt ihr als Töpfchen, wenn ihr eines benutzt?
Anfangs habe ich mich hinter ihr auf die Toilette gesetzt. Da sie aber gern in hohem Bogen pullert und oft auch mal länger braucht, haben wir jetzt in jedem Bad ein bequemes Asiatöpfchen, das ich auch unterwegs nutze (wenn ich dran denke).

Wie schätzt Du die Arbeitsbelastung ein?
Genauso viel Zeit wie beim Wickeln, weil sie oft auch länger braucht, bis vor allem das große Geschäft erscheint. Allerdings ist diese Zeit angenehmer verbracht, als wenn man vollgeschieterte Pos saubermachen und Klamotten wechseln muss. Deshalb helfen die großen Geschwister auch ganz gerne mit. Ihre große Schwester nimmt sich oft sogar was zum Lesen mit, wenn sie mit ihr aufs Töpfchen geht.

Hat sich in deiner Kindes-Wahrnehmung etwas verändert, seit ihr Windelfrei macht und was?
Ja, das ist schon eine tolle Sache, wie viel so ein kleiner Mensch sagen kann, obwohl er noch gar nicht sprechen kann… Das habe ich bei den beiden Großen nicht so stark empfunden.

Hast Du einen heißen Tipp für Windelfrei-Mütter in der gleichen Situation?
Auf keinen Fall entmutigen lassen – einfach weitermachen! Auch wenn die äußeren Umstände vielleicht nicht so günstig sind, findet sich doch fast immer eine (Kompromiss-)Lösung. Selbst wenn man weit davon entfernt ist, komplett ohne Windeln zu leben, zeigt man dem Kind doch mit jedem Mal, wenn man auf ein Zeichen hin abhält, dass man seine Bedürfnisse und seine Kommunikation wahrnimmt. Und wenn’s mal Phasen gibt, wo man irgendwie wieder ganz viel wickelt – es liegt in der Natur von Phasen, auch ein Ende zu haben!

Ein herzliches Dankeschön für Deinen Bericht.

Windelfrei auf dem BDL Stillkongress

Julia auf dem BDL-Stillkongress – man riss ihr die Babys-ohne-Windeln-Flyer aus den Händen!
Julia BDL-Kongress

Sie war hinterher total begeistert, weil Hebammen und Kinderärzte (!!) sich sehr für windelfrei und unsere Ausbildung interessierten.

Den zweiten Platz in der Aufmerksamkeitsliga hielten unsere Postkarten, die auch schon auf Facebook wild die Runde machten:
Stillen Facebook

Weinen Facebook

Mit dabei und geduldig wie immer: „Paul“, unser freundliches Vorführbaby 😉

Flyer und Paul

Windelfrei-Treffen mit den Zuckerschnuten

Von Franzi an alle Berliner:

Nur noch 4 mal schlafen

…Dann ist es wieder soweit! Unser monatlicher Windelfrei-Treff!

Wir treffen uns am Donnerstag, den 2. Mai, wieder in der  Zuckerschnute von 10-12 Uhr.

Alle sind herzlich willkommen und ihr könnt auch noch Freunde und Familie mitbringen!

Wir lassen den letzten Monat Revue passieren und erzählen, wie es bei uns und euch gelaufen ist, was es zu berichten gibt, Unfälle und Glücksfälle und so weiter…

Ich freue mich schon darauf! Das letzte Mal war schon toll.

Windelfrei auf dem AFS-Kongress

Auf dem AFS-Kongress mit dem Stand von Babysohnewindeln! Sooo viele nette Menschen und eeendlich mal wieder mit Herbert (Renz-Polster, Babys verstehen) und seiner wunderbaren Frau am Rhein entlang spaziert :).

HerbertNic

Herbert hat einen Vortrag zu „Born to be wild“ gehalten. Er hat seine These „Kinder sind bestens dafür gerüstet, Kinder zu sein“, erklärt und für Toleranz plädiert gegenüber allen, die die reine Lehre nicht „einhalten“. Er hat eindringlich gemahnt: „Es kommt auf die Beziehung an. Man kann nicht Tragen, Stillen etc. und erwarten, dass dann automatisch alles gut wird, man muss immer an der Beziehung arbeiten.“ (stimme voll zu – mehr dazu in „Vorsicht! Attachment Parenting funktioniert nicht!“).

Ich war mal wieder sehr, froh, dass Herbert bei uns im Beirat vom Artgerecht Projekt ist.

Stand

Ansonsten stand ich brav am Stand und war überwältigt, wie auch mir unsere Postkarten aus den Händen gerissen wurden (im Bild Standdienst gemeinsam mit Windelfrei-Coach Freya Donner).

„Ja, wie scheee! Du au‘ hier! Wie läufts denn so mit dere Coach-Sache‘?“ eine freundliche Stimme mit Badischem Akzent – Matthias Stulz von ohne-windeln.de stand als nächstes vor mir *freu*! Wir haben gleich Pläne geschmiedet, wie wir die Welt mit Windelfrei weiter unterwandern können und sind uns sicher, dass es in den nächsten Jahren einfach ganz normal werden wird, wie tragen und stillen auch.

Matthias

Er und Antje hatten wie immer einen beeindruckenden Stand mit Geburtspool, Windelfrei-Mode, Gadgets und allerlei Büchern dabei. Der Pool war bald der Social Club der größeren Kinder – erst spielten sie ewig darin, am zweiten Tag schlief die Tochter von Diana sogar selig darin ein :).

Und zum Abschluss in all dem Trubel wenistens noch ein paar Minuten schnacken mit Liane und Aira, die auf die wilde Idee kam, unsere Windelfrei-Materialien ins Estnische zu übersetzen *Hut zieh*!

coaches

Am Messestand auf dem Kongress zu stehen, war eine Augenweide: lauter, getragene, gestillte, zufriedene Babys – sogar die Allerkleinsten tragen hier :).

tragekind_save

War das schön! Ich freu mich schon auf nächstes Jahr!

 

Artgerecht-Quartalstreffen 2013

Ich habe nun endlich die Termine für unsere Artgerecht-Quartalstreffen festgemacht…

Bitte Kalender zücken und mitschreiben!

Wann:
29. Juni – Sommeranfang entfällt
28. September – Herbstanfang
14. Dezember – Weihnachts- und Jahresabschlusstreffen

je von 11 bis 14 Uhr.

Was: Toben und Krabbeln oder einfach nur Beisammensitzen und Quatschen auf der Judomatte oder bei schönem Wetter draußen vor der Halle mit Blick zum Sportplatz.

Wo: SCB-Vereinsjudohalle im Sportforum Hohenschönhausen (Judohalle in der Herberge neben der Lilli-Hennoch-Halle in Fritz-Lesch-Str. 13053 Berlin).

Sonstiges: 3 EUR pro Erwachsener

Was noch: Picknick auf der Judomatte. Jeder bringt eine Decke sowie Trinken und Essen für sich und seine Lieben mit.

Ich freu mich jetzt schon drauf!