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Lieblingsbücher für den Leserpreis 2013

LovelyBooks sucht das beste Buch 2013!

Nominierung zum Leserpreis

Bitte nominiere bis zum 20. November pro Kategorie jeweils ein Buch, das innerhalb der letzten 12 Monate erstmalig als Hardcover, Taschenbuch oder E-Book erschienen ist (1.12.2012 bis 30.11.2013).
ACHTUNG: Bitte nominiere das Buch auch wenn es schon in der Liste ist, da jede Nominierung zählt! Falls du in einer Kategorie mehr als ein Buch einreichst, zählt immer nur die letzte Einreichung.

Abstimmung zum Leserpreis

Aus den Vorschlägen wird eine Liste mit den meistgenannten Büchern erstellt. Pro Kategorie kommen 35 Bücher in das Finale.
Am Donnerstag, dem 21. November, startet die Abstimmung! Alle Leser können dann bis zum 28. November darüber abstimmen, welche Bücher den „Leserpreis – Die besten Bücher 2013“ erhalten.

Macht mit und nominiert eines der wunderbaren Sachbücher, die dieses Jahr im Bereich FAMILIE herauskamen.

Meine persönlichen Lieblinge sind:

Ein kreatives Kind

Julia Dibbern hatte vor gar nicht langer Zeit einen kleinen Aufruf für ihren Sohn auf facebook gestartet, den ich Euch nicht vorenthalten mag:

Nachdem mehrere Lieblingspullis meines Sohnes definitiv zu klein geworden sind, mussten wir eine Lösung finden, sie nochmal zu bekommen. „Mama, die können wir doch bei diesem Laden da im Internet reinstellen“, hat er gesagt. Genau das haben wir dann auch gemacht (nach und nach machen wir den Shop dann noch richtig schick.) Guckt mal rein! Es sind tolle Sachen dabei, von der fröhlichen Umhüllung des Babybauches bis zum Teenie-Shirt. Mit jedem Kleidungsstück, das Ihr kauft, unterstützt Ihr einen kleinen Unternehmer, der sich damit die Ausrüstung für seine Feuershow zusammensparen will.

freefrog.spreadshirt.de

Das sind doch echt richtig coole T-Shirts, die Julias Sohn gestaltet hat. An denen kann man sehen, wie wunderbar kreativ halbwegs artgerecht gehaltene Kinder werden können.

Wochenbett… die wichtigste Zeit!

Als Still- und Elternberaterin ist Frau Tragzeit aka Monique Reiter hinsichtlich dem Wochenbett knallhart:

Mama und Baby gehören nach der Geburt 10 Tage ins Bett, 10 Tage vor das Bett und noch weitere 10 Tage daheim, bevor sie gemeinsam die weite Welt erobern.

Was das Wochenbett genau bedeutet und warum Monique dieser Ansicht ist, erklärt sie in einem ihrer neuesten Videos.

Ich teile ihre Meinung. Zum einen kann man die Wochenbettzeit nicht genug wertschätzen – ist es doch die wichtigste Kuschel- und Kennenlernzeit für die Familie mit ihrem neuen Mitglied, die nie wiederholbar ist – und zum anderen aus biologischer und medizinischer Sicht. Der weibliche Körper braucht seine „Ruhezeit“ um sich von der Schwangerschaft zurückzubilden und die Milchbildung in die Gänge zu bekommen. Aber auch für das Neugeborene ist die Zeit nach der Geburt enorm entscheidend. Es muss erst in der Welt außerhalb des Mutterbauches an- und zurechtkommen. Nicht umsonst nennt man das Baby in den ersten vier Lebenswochen Neugeborenes. Es ist ein Baby, welches noch sehr zart und sehr sensibel für äußere Reize, aber auch anfällig für Erkrankungen ist. Deshalb ist eine Wochenbetthöhle gar nicht so verkehrt.

Wie seht Ihr das?

Lies auch hier:
Lass Dir helfen!
Warum Körperkontakt so wichtig ist und wie die Natur uns hilft…

Und was tust Du für Dich?

ACHTUNG: Windefrei-Treffen in Berlin

Nächste Woche ist es wieder soweit: Das erste Windelfrei-Treffen im November.

ACHTUNG: Diesmal am DIENSTAG, 12.11. von 11-13 Uhr.

Wie gehabt, im Pikapé, Mühlenstraße 42 in Pankow, direkt am U-Bahnhof Vinetastraße.

Ich beantworte euch alle Fragen rund um Windelfrei, Stoffwindeln und Co. Bringt gerne wieder Stoffwindeln, die ihr tauschen oder verkaufen wollt mit, dann wirds wieder schön bunt.

Wir werden dieses Mal auf ein paar Schwerpunkte eingehen, die der Herbst so mit sich bringt, zum Beispiel wie ziehe ich mein Baby an, wie mache ich ‘Windelfrei‘ bei dem Wetter draußen und unterwegs, was muss ich beachten und so weiter.

Kommt vorbei, macht es euch mit mir bei einer Tasse Tee gemütlich und lasst uns den Herbst genießen…

Ich freu mich auf euch!

Windelfrei-Coach Franzi

Das zweite Windelfrei-Treffen im November findet planmäßig am 29.11.2013 von 14:30 bis 16:30 Uhr im Hug&Grow mit Windelfrei-Coach Anne statt.

Windelfreie Babys in Indonesien

Die Windelfrei-Erfahrungsberichte-Serie…

Der heutige spannende Bericht kommt von Anne:

Wie bist Du zu Windelfrei gekommen?
Ich habe mir viele Gedanken gemacht, weil ich Wegwerfwindeln mit der Zeit ziemlich widerlich fand. Dann habe ich irgendwann eine Freundin aus Indonesien gefragt, wie sie das so handhabt, weil man ja doch öfter gehört hat, dass Babys in diesem Teil der Erde zufriedener seien. Sie erzählte mir, dass Babys keine Windeln brauchen, dass man in Indonesien auch keine Windeln verwendet. Ich stolperte dann im Buch Geborgene Babys von Julia Dibbern tatsächlich darüber. Daraufhin habe ich viel im Internet gelesen, sowie dieser Blog haben mich vollends überzeugt. Schon gleich nach der Lektüre des Buches, das ich mir zu Weihnachten geschenkt hatte, habe ich einfach angefangen. Erster Versuch war gleich ein Volltreffer. Baby und ich haben uns beide gleichermaßen über den ersten lauten Pups in die Schüssel erschreckt. Danach hat mich das Thema nicht mehr los gelassen.

Wie alt war dein Kind, als Du mit Windelfrei angefangen hast?
Ca. 2,5 Monate

Wie viele Windeln hast Du vorher pro Tag verbraucht (Durchschnitt)?
Anfangs recht wenige, da ich mir da gar keine Gedanken drüber gemacht hatte. Je mehr ich darüber nachgedacht habe, desto ekliger wurde mir allerdings der Gedanke, dass mein Baby in seinen Ausscheidungen liegt und dass er dieses Plastik am Popo tragen muss. Also fing ich an exzessiv zu wickeln und kam auf 10 bis 12 Windeln am Tag. Das ging ins Geld und widerstrebte meinem ökologischen Gewissen.

Wie viele Windeln verbrauchst Du derzeit und wie alt ist Dein Kind mittlerweile?
Bis vor einem Monat 1 bis 3 Wegwerfwindeln. Zur Zeit gar keine, lediglich hin und wieder eine Stoffwindel. Wenn das Kind bei Oma und Opa ist, ziehe ich ihm meist eine Windel oder ein anderes Backup wie die Mokomidi (weil schön dicht) an. Er ist jetzt 11 Monate alt.

Nutzt Du auch andere Backups?
Wenn ich am Computer arbeiten muss, nutzen wir manchmal Stoffwindeln oder Wegwerfwindeln, Flockenwindeln in Strumpfhose oder Mokomidi mit Einlage. Als er kleiner war, habe ich Unterhöschen mit Damenbinden benutzt. Unterwegs und nachts gar nichts. Beim Autofahren auf längeren Strecken nehmen wir meist Wegwerfwindeln, denn alles andere würde der Vater und Besitzer des Autos nicht gut finden.

Hattet/habt ihr Probleme mit Wundsein?
Seit ein paar Tagen leider – er isst momentan Unmengen unserer eigenen Weintrauben, davor noch nie.

Welche Standardsituationen probierst Du aus?
nach dem Aufwachen: ja
beim Stillen: neuerdings nachts – habe aber noch Schwierigkeiten, den Topf auch wirklich zu treffen.
nach dem Stillen: nein, da schläft er meist
nach dem Spielen: manchmal
andere: nach den Tragen, nach dem Essen, vorm Rausgehen, zwischendurch, wenn er quakig wird.

Wann klappt es am besten?
Nachts, nach dem Aufwachen, unterwegs und nach dem Tragen

Wie viele Minuten (circa) hast du Zeit, um dein Kind abzuhalten (wenn es z.B. gerade aufgewacht ist oder wenn es Zeichen gibt)?
1 bis 10 Minuten, ganz unterschiedlich.

Was benutzt ihr als Töpfchen, wenn ihr eines benutzt?
Verschiedene Rührschüsseln, Waschbecken, Dusche, Badewanne, Toilette (eher schwierig), seit er sitzen, kann einen Topf, draußen, wo es geht.

Wie schätzt Du die Arbeitsbelastung ein: eher mehr Arbeit – eher weniger Arbeit – genauso viel Arbeit wie beim Wickeln?
Weniger Arbeit: Ich kann mich zumBeispiel nicht erinnern, wann der kleine Mann das letzte Mal in die Windel gekackt hat. Und ich bin froh, dass ich keinen verkrusteten Popo reinigen muss. Seit er rollen konnte, wurde Wickeln immer stressiger. Jetzt als Krabbel- und Aufstehkind mag er gar nicht mehr liegen bleiben oder still halten, um Windeln anzuziehen. Er hat also quasi inzwischen selbst entschieden, dass wir besser keine Windeln mehr benutzen. Wickeln ist Stress für beide Seiten: Er will nicht, hält nicht still, ich werde ungeduldig, er schreit und schimpft, ich bekomme Schweißausbrüche… Wickeln macht uns beide unzufrieden.

Hat sich in deiner Kindes-Wahrnehmung etwas verändert, seid ihr Windelfrei macht und was?
Definitiv. Ich habe jetzt noch ein schlechtes Gewissen, dass ich ihn als Neugeborenen so lange in den Windeln habe stecken lassen. Für das nächste Kind nehme ich mir das anders vor. Ich habe erst durch das Weglassen der Windeln gelernt, dass er ein kompetentes Baby ist. Ich verstehe ihn viel besser und führe scheinbar unerklärbar schlechte Stimmungen nicht einfach auf „den nächsten Entwicklungsschub“ zurück. Auch im Nachhinein betrachtet, würde ich behaupten, dass einiges an Weinen in den ersten zwei Monaten tatsächlich „Pipigebrüll“ war, dem ich aus Unwissenheit nicht nachgekommen bin. Wir haben eine sehr starke Bindung, die sicherlich auch durch unsere Ausscheidungskommunikation unterstützt wurde/wird. Ich nehme ihn als viel kompetenter in ganz vielen Belangen wahr, als es andere tun würden. Ich vertraue seinen Fähigkeiten. Dadurch ist er ein sehr frei agierendes Kind. Ich lasse ihn machen. Wenn er bei seinen Großeltern ist, die extrem ängstlich sind, darf er gar nichts alleine tun, sie vertrauen ihm nicht. Ich weiß, dass er nicht einfach so auf den Boden pinkelt, genauso wenig wie er sich immerzu den Kopf rammt oder hinfällt. Und wenn es dann doch passiert, dann passiert es halt. So ein Babypipi ist ja nichts ekliges und eine kleine Beule ist kein Weltuntergang.

Hast Du einen heißen Tipp für Windelfrei-Mütter in der gleichen Situation?
Einfach ausprobieren, dem Baby vertrauen, ihm zuhören und wenn es stressig wird, lieber wieder auf Wegwerfwindeln ausweichen, keinen Druck aufbauen, entspannen und Babys Fähigkeiten sowie die Unabhängigkeit genießen. Es ist einfach toll, dass man keine Wickelsachen mitschleppen (außer Taschentüchern und evtl. einer Ersatzhose) und samstags nicht checken muss, ob die Windeln noch fürs Wochenende reichen.

Vielen herzlichen Dank!

Windelfrei-Kurs Hamburg

Windelfrei-Kurs in Hamburg- Wandsbek!

Ich gebe einen Kurs in den Räumlichkeiten der Hebammenpraxis Wandsbek.

Wann: 9. November 2013 14 – 16 Uhr

Wo: Hebammenpraxis Wandsbek, Bandwirkerstraße 33, 22041 Hamburg

Weitere infos unter http://www.hebammenpraxis-hamburg.de/windelfreie-babyzeit/

Anmeldung unter Jessica@kinder-der-liebe.de oder 040-23841077.

Ich freue mich auf Euch!
Windelfrei-Coach Jessica

Windelfrei-Kurs in Lüneburg

Windelfrei-Kurs jetzt endlich auch Lüneburg!

Ich gebe einen Kurs in den wunderschönen Räumlichkeiten des Geburtshauses.

Wann: 16. November 2013 Beginn 14 Uhr

Wo: Geburtshaus Lüneburg, Stendaler Straße 14, 21339 Lüneburg

Weitere infos unter http://www.kinder-der-liebe.de/kurstermine.html

Anmeldung unter Jessica@kinder-der-liebe.de oder 040-23841077.

Ich freue mich auf Euch!
Windelfrei-Coach Jessica