Archiv der Kategorie: Allgemein

OT: Kinderkonferenz

Der Arbeitskreis Neue Erziehung lädt zu einer Konferenz über demokratische Erziehung nach Berlin:

Demokratische Erziehung im Neuen Europa:
Herausforderungen für Eltern und Familien
Datum: 02.-03.03.2009
Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Markgrafenstr. 38, 10117 Berlin

Das Programm der Konferenz finden Sie auf: www.conference.ane.de.

OT: Kinderkonferenz weiterlesen

Tragebilanz

Die Tragebilanz ist übrigens total ernüchternd.

Man sieht mehr Menschen, die ihre Hunde tragen als solche mit Kindern. Wenn, dann tragen sie die Babies im Baby-Björn, Gesicht nach vorne, Beine aus den Hüftgelenken heraushängend.

Immerhin beim Whole-Foods heute den ersten Ergo-Carrier gesichtet – als ich das Pärchen ansprach, stellte sich heraus, dass sie aus Kanada sind.

OT: Beziehung statt Erziehung

Disziplin! Kinder sind Tyrannen! Eltern, wehrt euch, setzt Grenzen! so
raunt es durch den Blätterwald. Dabei geht es auch ganz anders. In der
Süddeutschen erklärt Wolfgang Bergmann, warum Disziplin derzeit das
Allheilmittel sein soll – und es doch nicht ist:

Und damit spricht mir mal wieder einer aus der Seele:
http://www.sueddeutsche.de/leben/368/459014/text/

„SZ: Was stört Sie denn inhaltlich an Bueb und Winterhoff?
Bergmann: Dass sie in ihren Büchern viel zu einseitig auf Gehorsam
abzielen. Gehorsam behindert die Intelligenz, Entfaltung und die
Freiheit eines Kindes. Ich plädiere für mehr Gelassenheit, Geduld und
Liebe im Umgang mit Kindern.“

und weiter

„SZ: Aber wieso haben diese drei (Disziplin-Verfechter, Anm. d. A.)
einen so großen Erfolg? Hat das nicht vor allem damit zu tun, dass die
Kinder von 68 nun selber Kinder haben und die Libertinage ihrer Eltern
satt sind und sich nach klaren Regeln sehnen?
Bergmann: Ach, das ist doch ein Mythos! Die aggressivsten Jugendlichen
gibt es in Ostdeutschland, und dort hat es nie eine 68er Bewegung
gegeben. Ich selbst habe einst den dritten antiautoritären
Kindergarten in Deutschland mitbegründet. Dort gab es
selbstverständlich auch Regeln. Und es gab auch ein Mitfühlen mit den
Schwächeren. Wenn einer den anderen gequält hat, dann wurde auch in
einem antiautoritären Kindergarten der Erzieher zornig.“

Interesse? Hier gibt es mehr Infos – das Wie, das Warum, das Wer:
http://www.voluntarist.de/antipaedagogik/
Letzteres finde ich ziemlich interessant. Endlich hat das Kind einen Namen… Voluntaristen, das klingt doch irgendwie gut…

Splitpants!!!

Juchuh, manchmal hat frau einfach Tomaten auf den Augen…nicht eine, nicht zwei, nein, mindestens ein halbes Kilo – auf jedem Auge.

Da liegen sie doch im Schrank! Ich hatte sie doch sogar von Berlin über New York bis nach San Diego geschleppt! Die Splitpants! So einfach ist das. Heute hatte er Splitpants an. Und eine Pampers drunter. Und die Pampers – blieb trocken, bis nachmittags. Bis wir im Museum zu sehr in die neue Ausstellung vertieft waren und das Abhalten vergessen haben.

Mit Splitpants kein Ausgeziehe. Kein Meckern, und sofort ist alles easy. Zu meiner Entschuldigung kann ich nur das Wetter anführen. Bisher war es einfach zu kalt. Aber jetzt ist es endlich warm genug für ohne-Strumpfhose. Er hat nur Wollsocken, Lederschuhe und knallig-coole orange-farbene Babylegs drunter (Danke, Kati :)) und so gehts prima. Pampers zur Seite schieben, Kind gegen einen Baum halten oder hinstellen, was er halt gerade mag und ab gehts.

Wunderbar. Ich nehm jetzt mal das Kilo Tomaten und mach der ganzen Familie einen leckeren Salat.

What a day

Es fängt damit an, dass am Ende der Punkt fehlt.

Heute morgen war ich so müde und dachte, hey, ich lass ihn einfach mal länger spielen nach dem Aufwachen und bleib noch ein bisschen eingekuschelt und dann hab ich selbst nicht mehr dran gedacht und dann… ich weiß, dass das eigentlich das Normale ist, aber eine vollgemachte Windel bringt mich in der Tat völlig aus dem Konzept.

Ich konnte richtiggehend meinen Partner dabei beobachten wie er mich dabei beobachtete, wie ich völlig aus der Fassung geriet. Man stelle sich das so vor:
What a day weiterlesen

Tragen ist gesund, weil…

…schön zusammengefasst (mit Quellenangaben!) auf der Website von Sleepy Wrap:

CARRIED BABIES…

* Cry Less! (43% less overall and 54% less during the evening hours)
* Are Healthier! (gain weight faster, have better motor skills, coordination, increased muscle tone, and sense of balance)
* Get a better view of the world! (babies pushed in strollers or lugged around in car seats only get to see the adult world at knee-level)
* Become Independent Faster! (making them more confident and less clingy)
* Sleep Better! (they fall asleep quicker and sleep for longer periods of time)
* Learn More! (not overstimulated, but calm and alert, observing the world around them)
* And are just plain Happier!

🙂

WHO zum Stillen

Was die WHO genau sagt: 6 Monate ausschließlich stillen, auf jeden Fall nach Bedarf stillen so oft wie das Kind tags oder nachts möchte, keine Schnuller, stillen bis zu zwei Jahren oder mehr.

WHO strongly recommends exclusive breastfeeding for the first six months of life. At six months, other foods should complement breastfeeding for up to two years or more. In addition:

* breastfeeding should begin within an hour of birth;
* breastfeeding should be „on demand“, as often as the child wants day and night; and
* bottles or pacifiers should be avoided.

Wer nach 6 Monaten zufüttert soll trotzdem nicht weniger stillen:

breastfeeding should not be decreased when starting complementary feeding;

Sie erwähnen zudem, dass gestillte Menschen später weniger Krankenheiten und möglicherweise sogar einen höheren IQ haben (hey – das ist nicht von den Rabeneltern, das ist die WHO!)

Long-term benefits for children

Beyond the immediate benefits for children, breastfeeding contributes to a lifetime of good health. Adults who were breastfed as babies often have lower blood pressure and lower cholesterol, as well as lower rates of overweight, obesity and type-2 diabetes. There is evidence that people who were breastfed perform better in intelligence tests.

Heureka

Eine Definition von Irrsinn ist: Immer dasselbe zu tun und jedes Mal ein anderes Ergebnis zu erwarten.

Ein wenig ist es in den letzten Wochen so mit Windelfrei gewesen: Ich habe ihn immer wieder abgehalten und erwartet, dass es wieder „funktioniert“. Tut es aber nicht. Kinder „funktionieren“ nicht.
Und da dachte ich heute: So komme ich nicht weiter. Unser Windelfrei verkommt zum morgendlichen Geschäft und ansonsten macht er in Stoffwindeln oder Pampers.

Also griff ich zu Laurie Bouckes Topffit, um mir einen Rat zu holen – ohne zu ahnen, dass die Lösung so einfach und naheliegend ist und dass es mein kompetentes Kind ist, das mir helfen wird!

Heureka weiterlesen