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Morgen: Mahnwache Hebammen in Berlin!

Morgen findet eine Mahnwache der Hebammen in Berlin statt, wie Krähenmutter berichtet:

Die Mahnwache findet am 30.11.2011 von 12.00 bis 15.00 Uhr statt.
Treffpunkt: Hackesche Markt – von dort gehen wir gemeinsam zum Ort der Verhandlungen: AOK Bundesverband, Rosenthaler Str. 31, 10178 Berlin.

Die Krankenkassen bieten den Hebammen knapp 2% mehr Geld an „die Krankenkassen bieten uns lediglich eine Steigerung um 1,98% an“ – das ist absolut lächerlich. Das ist gerade mal 1 Prozent mehr als die Inflationsrate voriges Jahr. Krähenmutter rechnet vor: „für eine stunde rückbildungsgymnastik bekommt eine hebamme 5,71€. nach dem großzügigen angebot der krankenkassen wäre es jedoch ganze – 5,82€!“ Ich finde den ersten Teil schon total indiskutabel – selbst bei 10 Frauen im Kurs sind das 50 Euro pro Stunde – nicht gerade viel.

Ich werde also versuchen, dort zu sein. Kommt jemand mit? Die Krähenmutter trifft man auf jeden Fall, hat sie gesagt, da freu ich mich schon!

🙂

Artgerecht-Treffen heute – Zusammenfassung und Ideen

Wow! Es war voll, es war toll, es war voll toll ;). Wir haben uns im Familienzelt getroffen und ich war mal wieder baff, wieviele wunderbare Menschen da waren. Wir haben eine spannende Vorstellungsrunde gemacht und mal wieder festgestellt, dass sich die Wege der Artgerechten immer wieder kreuzen – der oder die eine oder andere kennen einander aus Online-Foren, Pikler-Kursen, veganen Restaurants… Klasse. Anschließend hab ich den Stand vom Artgerecht-Projekt zum Besten gegeben, das neue Logo mal rumgereicht und das Buch vorgestellt, dass ich gerade lese (Parenting for Social Change, ausgeliehen von der wunderbar belesenen Julia). Kristina hat ihren neuen Abhalte-Overall vorgestellt – Windelfrei-Retter für den Winter, großes Kino.

Großes Dank in die Runde fürs Feedback zum Artgerecht-Logo-Entwurf und zu den Schwangerencamps (ja, es war sogar ein Pärchen mit Baby im Bauch da, allerliebst!!).

Etwas untergegangen sind die Wohnideen und ich frage auch hier mal in die Runde, ob Bedarf ist nach einem Wohnidee-Treffen am nächsten Montag? Dann schickt mir ne Mail. Denn Jakob sagte es unverblümt, was immer wieder viele denken: „Wir suchen Leute, mit denen man zusammenziehen kann, am besten aufs Land, und artgerecht zusammen leben kann.“ Wir könnten in großer Runde Erfahrungen und Ideen dazu sammeln.

Ebenfalls viiiiel zu kurz gekommen sind bei all der gemeinsamen Begeisterung die Windelfrei-Fragen. Es wurde mehrmals nach einem reinen Windelfrei-Treffen gefragt. Grundsätzlich ist das natürlich überfällig. Eine Möglichkeit wäre, im Wrangelkiez in Kreuzberg freitags einen Windelfrei-Treff zu machen, wenn sich dafür Interessenten finden. Schickt mir ne Motivationsmail :), dann klemm ich mich dahinter.

Sabine gebührt größter Dank dafür, dass Sie den Schlüssel abgeholt, die Pikler-Welt aufgebaut und mich freundlich daran erinnert hat, dass wir ja noch die Raummiete einsammeln müssen! Mein Kopf! Danke an Clara für denn leckeren Kuchen! Danke an Dana für die Wohnidee-Erinnerung. Danke an die „großen“ Kinder, die völlig entspannt zwischen uns spielten, während wir versuchten, klare Gedanken zu fassen. Die artgerechte Schwarmintelligenz war auch beim Aufräumen wieder nicht zu schlagen. Ein Traum. Ohne euch wäre das Projekt nichts.

Ich freu mich aufs nächste Treffen und gebe rechtzeitig hier Termine bekannt. Mailt mir, wenn ihr an einem der „Spezialtreffen“ interessiert seid. Sodele, jetzt muss ich die kreative Frau hinter dem Ecobabe-Blog anrufen, damit die Artgerecht-Website voran kommt :). Gute Nacht allseits!

Montags-Mantra: Essen? Schlafen? Hippiek***e

Vorsicht – das heutige Mantra ist ein eigenartiges, verrücktes, wahnsinniges, zynisches Mantra. Es ist überhaupt nicht buddhistisch, kein bisschen achtsam, nicht besonders positiv, nicht psychologisch sinnvoll. Und? Es hilft enorm! Es lautet:

„Schlafen und Essen ist Hippiek*cke.“

Will sagen: Es hilft nix, wir machen weiter. Und wir machen weiter. Wir alle. All die Mütter, die um mich sind, all die Väter, alle die, die in einer nicht artgerechten Umgebung das Wunder vollbringen, ihr Familienleben einigermaßen achtsam, liebevoll und sinnvoll zu gestalten.

Heute hatten wir Freunde zum Plätzchenbacken hier. Ich weiß gar nicht mehr, wieviele Kinder es waren – sieben? Acht? Neun? Es war aber auch völlig egal, denn es waren genug Erwachsene da, damit jedes Kind immer jemanden hatte, den es ansprechen konnte. Es waren immer zwei freudige Hände da, die gerne ein Baby auf den Arm nehmen wollten. Es war immer ein Spielkamerad da, immer jemand zum Vorlesen. DAS ist artgerecht. SO sollte es sein. Aber wie ist es?

Freundin 1 hat einen krank daniederliegenden Mann und keine Schwiegereltern oder Eltern als Hilfe, dafür einen alten Hund, ein kleines Baby, eine 35-Stunden-Woche und eine Menge ehrenamtliches Engagement (u.a. im Artgerecht-Projekt). Und was sagt sie? Sie lacht und sagt: Egal! „Schlafen und Essen ist Hippiek*acke!“ und weiter gehts.

Freundin 2 hat eine Homöopathie-Praxis, ein krankes Kind, einen Säugling, eine eifersüchtige, durchdrehende Katze und einen Mann, der seinen Job hinschmeißen will. Aber hey – „Schlafen und Essen ist …“ und weiter geht’s!

Eltern haben keinen Schlaf, sondern Husten, kranke Kinder, zahnende Säuglinge, überarbeitete Väter, die Klimakatastrophe und zu wenig Nutella im Haus? Egal! Weiter gehts, lachen und: „Schlafen und….“.

Manchmal hilft mir das. Und an Tagen, an denen es mir nicht hilft, träume ich von einer Lobby, die dafür kämpft, damit wir Menschen aus der Käfighaltung endlich in die Freilandhaltung kommen.

Und dann geht’s weiter. Irgendjemand muss ja war gegen die Klimakatastrophe und für den Regenwald tun. Es lebe das Artgerecht-Projekt. Schlafen können wir….ein andermal ;).


(Was ist das Mama-Mantra? hier

weitere Mantras: Habe ein Fertigessen, Tue es jetzt!, Dannistdashaltso.de, Routine ehren, Schau nicht auf den Baum!, Reffe! Jetzt!, Prioritäten-Liste, Erst das Wichtige…, Kind, Du bist nicht schuld, , Nichts ist weicher und stärker als Wasser, Diskutiere nicht mit einem müden Kind, Diskutiere nicht mit einem hungrigen Kind.)

Windelfrei mit Windeln :)

Der Stand:

Wir sind derzeit Windelfrei mit Windeln. Das klappt gut.

Klamotten draußen: Sie trägt draußen richtig warme Klamotten, Wollanzug, Westchen, warme Schuhe etc. sowie Pampers oder Öko-Windeln. Je nachdem, wie es mir geht, brauchen wir 1-4 Windeln pro Tag.

Grund: Die Wickelei liegt vor allem daran, dass ich im Moment ziemlich runter bin mit der Energie. Wir haben unsere persönliche Vorweihnachts-Dreiheit mit Husten, Zahnen und Magen-Darm-Grippe hier gefeiert und ich muss sagen, das hängt mir noch nach. Und dann bin ich einfach nicht so windelfrei-motiviert. Nicht so wach, nicht so da, nicht so kreativ und weniger fähig, mal nebenbei das Baby auszuziehen und abzuhalten.

Klamotten drinnen: Zu Hause hat sie meistens einfach nur eine warme Hose an. Das ist auch nötig, es ist so kalt, dass sogar in unserer recht warmen Wohnung jetzt die Böden unangenehm werden. Und da sie krabbelt und sich autonom in der Wohnung bewegt, muss sie warm sein. Also wasche und wische ich fleissig. Allerdings gar nicht sooo oft, weil sie ja gar nicht mehr so oft macht. Und an guten Tagen bleiben Hosen und Windel meist trocken.

Nachts hat sie derzeit auch eine Bum Genius oder eine Pampers an. In den Bum Genius schwitzt sie nachts leider, das ist doof. In der Pampers schwitzt sie nicht. Hm. Komisch, oder?

Jedenfalls bleiben diese Windeln zu 90% trocken. Das ist super. Und das mit dem Abhalten hab ich jetzt auch raus, so dass das Bett trocken bleibt ;).

Insgesamt also eine befriedigende, wenn auch mitnichten 100% windelfreie Situation. Aber ich bin da ganz entspannt. Sie streikt nicht mehr und das heißt für mich, dass auch wieder windelfreiere Zeiten kommen. Alles im grünen Bereich.

Super-Nanny eingestellt

Das RTL-Format „SuperNanny“ ist laut Medienberichten eingestellt. Angeblich hat Erziehungscoach Katharina Saalfrank genug davon, dass ihr erzieherischen Inhalte „massiv in den Hintergrund“ gedrängt wurden (zitiert nach Spiegel Online). Sie „wirft hin“, heißt es auf Stern.de.

Das Format lief seit 2004 und mehrfach kritisierten Pädagogen und der Kinderschutzbund die entwürdigende Art der Darstellung von Kindern. Dennoch erhielt Saalfrank 2007 den Deutschen Fernsehpreis als „Bester TV-Coach“. 2010 verhängte die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) ein Bußgeld in Höhe von 30.000 Euro wegen Verletzung der Menschenwürde – ein Kind war vor laufender Kamera geschlagen worden, ohne dass jemand eingegriffen hätte.

Einen ausführlichen Überblick über vielfältige Kritik an der Sendung gibt es im Wikipedia-Artikel dazu.

Aber wie auch immer es war – jetzt isses offenbar vorbei. Ich hab die Sendung ehrlich gesagt nie gesehen. Einer von euch?

Montag! Artgerecht-Treffen, 9:30, Familienzelt

Liebe Runde,

nächsten Montag, 28.11., treffen wir uns im Familienzelt, in der Schönfließer Str. 17, 10439 Berlin. Von 9:30 bis 12:00 haben wir dort einen Raum und wollen ratschen, Tee trinken, Tips austauschen, über Windelfrei, Artgerecht, Wohnideen, Leben, Kinder und die Welt reden.

Interessierte, stille Blog-Mitleser und Netzwerksucher sind ausdrücklich eingeladen, einfach mal reinzuschnuppern. Ich bringe die neuesten News zum Artgerecht-Projekt, meine Lieblingsbücher und Tee mit. Bringt 3 Euro (Raummiete) und natürlich gerne eure Kinder, eure Partner und eure Fragen mit.

Bis Montag :)!


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Thanksgiving – wofür dankbar sein?

Es ist Thanksgiving, meine Inbox verkündet es mit jedem Newsletter, der aus Übersee kommt. Alle sind dankbar – und zwar nicht so wie wir im Oktober beim Erntedank für die Ernte, sondern für alles mögliche!

Barb von der Rethinking Everything Konferenz ist dankbar, dass wir unsere Kinder in Freiheit großziehen und lernen und wachsen wollen, Attachment Parenting International ist dankbar für alles, war ich tue, um Bindung in der Familie zu fördern.

Zum ersten Mal in meinem Leben stelle ich fest, dass ich das eine schöne Tradition finde. Ich will mitspielen!

Also los! Und nicht kitschig werden ;). Okay, ich versuchs mal:

Ich bin dankbar – für meine Familie, denn ohne diesen wilden, großen Clan wäre ich nichts.

Vor allem natürlich für diese beiden heißgeliebten Kinder (hier beim gemeinsamen Waschmaschinen-Fernsehen), ohne die ihr mich hier nicht finden würdet. 🙂

kidsII

Ich bin unendlich dankbar vor allem für all die einfachen Dinge in meinem Leben: Für diese großartigen, gurgelnden, glänzenden Heizkörper in unserer Wohnung, die es meinem Baby ermöglichen, windelfrei auf dem Laminat zu hocken. Für diesen immer freundlich leuchtenden, sojamilch- und sahne-schwangeren Kühlschrank. Für jeden Tag, an dem keiner hustet oder schnieft. Für diesen trotz allem irgendwie demokratischen Rechtsstaat (ja, isser, schaut euch um…) und natürlich für meine besondere Freundin, die Pressefreiheit.

Ich bin dankbar für euch, liebe Leser, die ihr diesem Blog treu bleibt, während ich mit Bronchitis daniederliege und das arme Ding ganz blutleer vor sich hindümpelt!

Ich bin gerade sehr, sehr dankbar für all die Menschen, die mir helfen, das Artgerecht-Projekt voranzutreiben, die das Logo begutachten, am Website-Design mit mir arbeiten, Ideen mit mir austauschen, mich anfeuern, bei mir sind – allen voran Caro, die Großartige, und Julia.

Ich bin sehr dankbar, dass mein Mann an so manchem Morgen nach einer durchgestillten Nacht meine schlechte ich-brauch-SOFORT-was-zu-Essen!!!!-Laune erträgt, die ich kaum verbergen kann bis ich endlich was zwischen den Zähnen habe *knirsch*…

Ich bin dankbar, dass es diesen Planeten gibt (es ist der EINZIGE mit Schokolade!!!) und komme immer mehr dahin, dass meine Kinder mich eines Tages fragen werden, was ich zu seine Rettung getan habe – und dass ich was tun will.

So. Jetzt ihr! Wofür seid ihr dankbar? Ist das überhaupt noch ein „modernes Konzept“ oder findet ihr das doof? Ich finds grad total toll. Dankbar sein fühlt sich schön an – da merk ich endlich wie sehr ich meinen Kühlschrank eigentlich vergöttere ;).

"Mama, wo ist die Pfütze?"

Der Bronchitis-Kopf und ich haben gerade eine irre Beobachtung gemacht. Ging so:

Windelfrei-Kind ist mit Windel im Bett beim Großen und mir. Wir toben und albern herum. Plötzlich krabbelt unser Baby schnurstracks aus dem Bett und zur Zimmertür.

„Huch?“ denke ich, „wo will sie denn hin?“

Draußen ist keiner, alles schon abenddunkel. An der Tür stoppt sie und setzt sich. Schaut an sich runter. Und sucht dann mit der Hand auf dem Boden, so als wollte sie sagen:

„Hey, wo ist meine Pfütze?“

Und richtig – als sie nach erfolgloser Suche wieder zurück kommt, teste ich kurz und ja, ihre Windel ist nass.

Sie hat also

1) das Bett verlassen, um zu pieschern,

2) gewusst, dass eigentlich eine Pfütze unter ihr sein müsste, wenn sie einfach auf den Boden macht.

Sag mir nochmal einer, die wären sich nicht bewusst, was sie machen. Ich jedenfalls war mal wieder begeistert. 10 Monate!

Familie mit 20 Kindern

Wir sind immer noch krank, ich bin total platt, aber das hier hat mich nochmal extra platt gemacht und ich muss es erzählen:

Die Großfamilie Duggar aus Little Rock im US-Bundesstaat Arkansas hat ihr 20. Kind begrüßt. Michelle Duggar ist 45 Jahre alt und hat seit 1988 fast jedes Jahr ein Kind zur Welt gebracht.

Ich wüßte wahnsinnig gerne etwas über die Details, die ich auf der Website der Familie nicht rauskriegen konnte. Wie lange stillt sie ihre Kinder? Trägt sie sie? Wir organisiert man einen Alltag mit jeweils 6 Kindern im Vorschulalter? Wie kriegt man den Beckenboden wieder so schnell fit?

Stillen würde mich interessieren, ob und wie lange, ob nachts und wie oft. Denn wenn man so schnell immer wieder schwanger wird, scheint der Schutzmechanismus des Stillens außer Kraft gesetzt. Das kann natürlich sein, es funktioniert ja längst nicht bei jeder Frau. Dass Gott es so gegeben hat, erscheint mir dennoch eher…unwahrscheinlich. Gott hat sicher gegeben, dass eine Frau viele Kinder hat, aber wenn sie sie lange stillt, hat Gott (oder wer auch immer) auch dafür gesorgt, dass der Körper einer Frau nicht so beansprucht wird.

Allerdings erzählt Mama Duggar, dass es ihr prächtig gehe, fit und gesund.

Parenting Card: Genieße die Zeit!

Treasure this time

„Genieße die Zeit, Kinder werden so schnell groß!“

Wer hat das nicht schon gehört. Aber seien wir mal ehrlich – geht das? Immer? Also…auch in solchen Situationen?

Wenn Du gerade das Baby abhältst und der Große mit einer Erdbeere die Cafe-Sitze bemalt? Wenn ich einen vormittag nur drauf lauere, dass die Kleine endlich einschläft, damit ich wenigstens die ersten 300 Punkte meiner To-Do-Liste irgendwann mal abgearbeitet habe? Wenn wir fast einen Flieger verpassen, weil der Große sich morgens nicht anziehen lassen will mit dem Argument, im Schlafanzug sei es so warm, er wolle nicht in die Jeans? Wenn wir fünf Nächte lang ein zahnendes Baby herumtragen, nur um am sechsten Tag festzustellen, dass es ihr wieder gut geht, der Große jetzt aber Magen-Darm-Grippe hat? Wenn wir immer wieder an unsere eigenen Grenzen stoßen und in den großen, klaren Augen unseres Dreijährigen sehen, dass wir nur Menschen sind, aber gleichzeitig Menschen, die eine große Verantwortung dieser kleinen Seele gegenüber tragen?

Manchmal fällt es mir schwer, die Zeit zu genießen. Vielleicht ist auch das menschlich. Manchmal sehne ich den Tag herbei, an dem sie groß sind. Besonders wenn ich krank, übermüdet, gestresst, außerhalb meiner Mitte bin. Und genau das ist der Punkt. Sobald ich es nicht mehr genießen kann, ist es ein Zeichen dafür, dass ich nicht in meiner Mitte bin. Und ich kann es nicht genießen, wenn ich nicht…genau. Aber wenn…wenn!

Dann gibt es da diese vielen kleinen Momente, die wie Sterne, wie ein silbernes Band durch den SchlafmangelArbeitsstressnebel unserer Tage glitzern… Mit beiden Kindern in der Hängematte liegen und ein Buch vorlesen – unbezahlbar. Die Kleine mit lustigen Grimassen zum Lachen bringen – großartig. Den Großen selig trommeln sehen – besser als jedes Konzert. Ich versuche, achtsam diese Momente zu genießen. Überhaupt in all dem mussnocherledigtwerden, zwischen all den Pseudowichtigkeiten des Erwachsenenalltags Räume zu schaffen, damit diese Momente überhaupt entstehen können.

Sonst sind sie wirklich irgendwann groß und wir haben versäumt, Erinnerungen zu schaffen, die sie und wir mitnehmen können. Und damit ich das nicht vergesse, schau ich diese Woche auf diese Parenting Card. So.