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Öko-Feuchttücher

Feuchttücher – ein Must-have für alle Eltern mit Babys und Kleinkinder, oder?!

Die Drogerieregale sind mit ihnen voll gestapelt. Aber ist das ökologisch und nachhaltig sowie gut für den Babypopo? *kopfschüttel*

Wir selbst sind in unserer Babyzeit vom Tochterkind fleißig immer zum Waschbecken gewatschelt, um Waschlappen nass zu machen. Für unterwegs hatten/haben wir die Minipackungen der Wegwerf-Feuchttücher.

Isa von Liebste Windeln zeigt, wie man aus Waschlappen selber Feuchttücher zaubern kann:

Vollzeit-Windelfrei?!

Mit einem kleinen Aussetzer nun die Fortsetzung: Donnerstagsserie – Irgendwo zwischen Windelfrei und Wegwerfwindel

Komplett ohne Windeln?! Es wäre ein Traum: ein Schlüpferchen und Höschen drüber – was für ein schlanker Babypopo!

Ich glaube, das trauen wir uns nicht zu…
Auf der einen Seite, denke ich, fehlt je nach Alltagssituation neben dem großen Tochterkind die Aufmerksamkeit und auf der anderen Seite kann mein Mann kein Pipi und/oder großes Geschäft dort leiden, wo es in unserer zivilisierten Welt nicht hingehört.

Aber wer weiß, vielleicht werden wir als Familie ein top eingespieltes Windelfrei-Team, so dass wir nach kurzer Zeit die Backups auf ein Minimum reduzieren können.

Doch wie auch immer es kommen mag, auch die Teilzeit-Windelfrei-Version kann reichen, um dem Baby das Prinzip von EC näher zu bringen.

Just relax!

Lies auch hier:
Wider die Perfektion: Windelfrei ist kein „Super-Mutter“-Test
Laurie Boucke: Windelfrei – das Wichtigste auf Deutsch!

OT: Gutes für die Umwelt und Bildung

Bei der Aktion „Meike – der Sammeldrache“ kann man nicht nur Gutes für die Umwelt, sondern auch etwas für die Bildung der Kinder tun:

Durch das Sammeln von leeren Druckerpatronen, Tonerkartuschen und gebrauchsfähigen Handys werden Spenden generiert und damit Bildungseinrichtungen unterstützt. […]
„Meike – Der Sammeldrache“ spricht neben Fördervereinen und Eltern auch Mitarbeiter und Unternehmer an: Interessierte tauschen hierbei leere Druckerpatronen, Tonerkartuschen und gebrauchsfähige Handys gegen Prämien ein. Die dazu benötigten 120 Liter Papp-Sammelboxen werden kostenlos in Büros und Einrichtungen geliefert und abgeholt, der Inhalt umweltschonend wieder verwendet bzw. recycelt. Für die vermarktungsfähigen leeren Tonerkartuschen und Tintenpatronen aus den Sammelboxen schreibt der Kooperationspartner INTERSEROH Product Cycle GmbH eine Vergütung in Grünen Umwelt Punkten (GUPs) gut. Diese können dann im „Sammeldrache-Kaufladen“ gegen mehr als 600 attraktive Prämien für die jeweilige Bildungseinrichtung eingetauscht oder gespendet werden.
Das Projekt ist nicht nur für Erwachsene gedacht. Kinder sollen damit gezielt an das Thema „Aktiv gelebter Umweltschutz“ herangeführt werden, denn sie wachsen durch die Teilnahme am Projekt „Meike – der Sammeldrache“ stärker als Gemeinschaft zusammen. Ein gemeinsames Ziel fördert die Kommunikation und den Teamgeist. Auch Unternehmen können für einen guten Zweck tätig werden, sich für eine Schule oder einen Kindergarten engagieren und gleichzeitig leere Druckerpatronen umweltgerecht und völlig kostenfrei entsorgen.

Wer genaueres dazu erfahren mag, findet unter www.sammeldrache.de weiterführende Informationen. Seit Ende September wird diese Aktion über die Seite Schulengel.de abgewickelt.

Von Hebammen und Mütterpflegerinnen…

… oder „Die Helfer des Klapperstorchs“ – eine Dokumentation über den Berufsstand der Hebammen und Mütterpflegerinnen (entdeckt bei Mamazeit Berlin).

Storch

Off topic: Irgendwie schließen sich häufig die Kreise: Dorothea Polster – Frau von Herbert Renz-Polster – ist eine Absolventin der Mütterpflegerinnen-Schule Gießen-Rödgen.

Lies auch hier: Eltern brauchen Rückenwind

 

Stoffwindel versus Wegwerfwindel

Donnerstagsserie – Irgendwo zwischen Windelfrei und Wegwerfwindel

… aktuell bin ich noch dabei für uns zu recherchieren, wie die Ökobilanz für Stoffwindeln wirklich aussieht. Doch meine großen Prüfungen stehen vor der Haustür!!! Deshalb heute nur kurz:

Wegwerfwindel versus Stoffwindel

(entdeckt über facebook-Seite Merla – Natürlich gebunden) – Ist jemand von Euch künstlerisch begabt, ein Cartoon für Windelfrei zu kreieren?! Wir stellen das Bild dann gerne in Euren Namen hier im Blog online!

Noch was anderes: Explosion in Fabrik: Windel-Not befürchtet – Eine Chemiefabrik in Japan ist indirekt für ein Fünftel aller weltweit verkauften Windeln verantwortlich. Nun flog sie in die Luft. Oder auch hier bei nbcnews.com zu lesen: Chemical plant explosions in Japan kill one, may cripple global diaper output – Hat das jemand von Euch in den Nachrichten mitbekommen? An mir, die recht selten Fernsehen schaut, ist es scheinbar vorbeigegangen.

OT: Kein Zuschuss für Stoffwindeln in Berlin

… mich hatte es nicht los gelassen…

Zuschuss Stoffwindeln

… und ich wollte es für Berlin wissen. So schrieb ich die Berliner Stadtreinigung und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt an.

Von der BSR gab es kurz und knapp eine Antwort:

Leider müssen wir Ihnen mitteilen das es keine vergleichbare oder ähnliche Initiative bei den BSR gibt.

Da kam von einer Dame des Senats eine längere Antwort:

Ich bedaure, Ihnen mitteilen zu müssen, dass in Berlin keine Zuschüsse für die Benutzung von Mehrwegwindeln gewährt werden. In Berlin wurden Ende der 90er Jahre entsprechende Projekte initiiert, die jedoch nicht weiter verfolgt wurden. In dieser Zeit etablierten sich diverse Windeldienste. Diese wurde jedoch nicht ausreichend nachgefragt. Darüber hinaus konnten die Ökobilanzen durch die erforderliche Logistik und den hohen Energieaufwand für den Waschvorgang nicht immer überzeugen. Eine Deponierung von unbehandeltem Abfall ist in Deutschland seit 2005 verboten. Abfälle werden seither verwertet bzw. ihre Energieinhalte in Müllverbrennungswerken zunehmend erfolgreich genutzt. Die Berliner Anlage trägt aufgrund ihres guten energetischen Wirkungsgrades die Bezeichnung „Müllheizkraftwerk“.

Was meint Ihr zu letzteren Antwort?

Anderswo sieht’s anders aus: MÜNSTERECK: Schief gewickelt

Lies auch hier: ARTE: Doku über Wickeln und Windelfrei und den Film dazu auf Youtube.

Gaskin: Menschenrecht für Hausgeburten

Die Alternativer-Nobelpreis-Trägerin des Vorjahres Ina May Gaskin war Anfang September in Deutschland und hinterließ ihre Spuren in der hiesigen Hebammenwelt beim Congress der Deutschen Hebammen Zeitschrift.

In der Kongressnachlese ist zu lesen:

Ein Höhepunkt des Kongresses war der Vortrag der amerikanischen Hebamme Ina May Gaskin, der im vergangenen Jahr der alternative Nobelpreis verliehen worden war. Sie hatte 1971 eines der ersten außerklinischen Geburtszentren in den USA gegründet, in dem bis heute über 97 Prozent der betreuten Geburten ohne medizinische Interventionen auskommen. Ihre Erkenntnisse erweiterte sie auch für die klinische Geburt. „Hebammen, die im Krankenhaus arbeiten, müssen eine starke Stimme haben, damit die Arbeit im Kreißsaal nicht nach Schema F läuft“, schreibt sie in der Kongressausgabe der DHZ. Sie wurde mit stehenden Ovationen schon vor ihrem Vortrag gefeiert, in dem sie die historischen Forschungen von Hebammen rühmte und mit heutigen Entwicklungen verglich.

Ina May Gaskin

Ihre Vorstellungen und Voraussetzungen für eine natürliche Geburt im klinischen Umfeld beschreibt sie in ihrem Artikel in der September-Ausgabe der Hebammen Zeitschrift: Hebammenkunst – Die Rettung der normalen Geburt.

Gegenüber der Nachrichtenagentur dapd fordert Gaskin sogar ein Menschenrecht für Hausgeburten:

… „Natürlich brauchen wir Krankenhäuser“, sagte die 72-Jährige. Aber es gebe keinen Grund dafür, kerngesunde Frauen in ein Krankenhaus zu bringen. „Ein Krankenhaus ist ein sehr unprivater Ort, wo dauernd Leute in den Raum platzen und stören“, sagte Gaskin. Für die meisten Frauen sei es schwierig, in dieser Atmosphäre zu entbinden. „Der Körper ist keine Maschine – Gefühle sind ausgesprochen wichtig“, bekräftigte sie. …