Alle Beiträge von bettinazweinull

HesFes 2010!

Weil sich neben Windelfrei-Alltagsberichten und Infos zum Thema Attachment Parenting in diesem Blog manchmal auch Berichte über alternative Projekte wie Hippiedörfer, Geburtszentren oder Eltern-Kind-Büros finden, möchte ich Euch gerne von unserem dreitägigen Besuch beim HomeEducator Summer Festival (HesFes) 2010 berichten, denn dort war es so interessant und anregend, dass wir hinterher dachten: Hey, so sollte es öfter sein, so wäre es schön zu leben!
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Mein windelfreier kleiner Kerl

„Bebe“ sagt der kleine Kerl, knapp 1 1/2, und schaut mich an. „Bebe“. Wir gehen schnell zum Abhalten, wo er ein kleines Geschäft macht und wir begeistert den Strahl bewundern. Auch jetzt, nach etwa einem Monat windelfrei, zeig ich noch stets drauf und sage ihm, wie das heisst und was er da gemacht hat. Es ist häufig ein Anlass für Heiterkeit. Kein Wunder also, dass er das Wort blitzschnell gelernt hat!
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Update: "Unser" Windelfrei

Es gab einmal eine Zeit (lang, lang ist es her…), da war unsere Variante von „Windelfrei“ genau das Richtige: Vollzeitbewindelung mit Wegwerfwindeln, aber dennoch regelmässig Töpfchen anbieten. Nach dem Schlafen, vor dem Wegggehen oder mal zwischendurch. Es war gut, so wie es war, entspannt und bequem, doch gleichzeitig hatte unser Kind die Gelegenheit, im Kontakt zu seinem Körper zu bleiben.
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Der Sinn des Lebens

Heute morgen fragte mich mein Partner, was denn wohl für unser Krabbelkind der Sinn des Lebens wäre. Ich schaute mir den Kleinen an, so neugierig, fröhlich und voller Eifer dabei seine Welt zu erforschen und sagte, dass sein Sinn des Lebens wohl wäre, sich die Welt anzueignen und dabei Freude und Begeisterung über deren Mannigfaltigkeit zu empfinden. Da wurde mir klar, was mir eigentlich für sein Leben bei uns wichtig ist: Der Sinn des Lebens weiterlesen

Ein Kinderbuch über Hausgeburten

Weil eine Mutter (Kelly Mochel) kein passendes Kinderbuch zum Thema Hausgeburt fand, sie aber ihre kleine Tochter auf die Geburt ihres Geschwisterkindes mit einem schönen Buch vorbereiten wollte, schrieb und zeichnete sie einfach selbst eins. Herausgekommen ist ein niedliches Buch mit witzigen, ästhetisch gezeichneten Bildern (hier), das bestimmt auch Erwachsenen viel Spass macht. Ich habs noch nicht gelesen, die Auszüge sehen aber sehr vielversprechend aus:

Homebirthchildrensbook

Stillberatung! Und es hilft tatsächlich!

Vor ein paar Wochen lernte ich auf der Strasse eine Nachbarin kennen, die kürzlich entbunden hatte. Sie klagte über Stillprobleme, es hakte hier und da: Wunde Brustwarzen, Kind trank nicht genung, Stillen im Liegen ging nicht, dadurch waren die Nächte sehr anstrengend etc.

Ihr Bericht erinnerte mich daran, wie es mir gewesen war und viele Probleme kamen mir sehr bekannt vor. Jetzt aber hatte ich Informationen, die ich damals nicht hatte! Sie wollten verbreitet werden. Also ging ich am nächsten Tag nochmal vorbei, klingelte mich im Haus durch und warf ihr einen kleinen Zettel in den Briefkasten:

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Bücher verschenken lohnt sich doch!

Kennt Ihr das? Jemand schenkt Euch ein Buch, was er Euch ganz dick empfiehlt. Ihr stellt es in den Schrank, wo es erstmal eine Weile herumsteht und Euch vorwurfsvoll anschaut. Dann landet es irgendwann, je nachdem wie wichtig Euch Bücher sind, entweder auf dem Müll oder im Keller. Daher verschenke ich eigentlich ungern Bücher. Neulich habe ich es aber doch wieder getan und einer sehr guten Bekannten Gonzales „In Liebe wachsen“ geschenkt. Ich wollte sie einfach in ihrem Gefühl bestätigen und gleichzeitig unterhalten – und dafür eignet sich Gonzales einfach unglaublich gut. Tja, mein Geschenk blieb nicht ohne Wirkung:
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Marathonlaufen oder Treppensteigen?

Was macht eine liebevolle Mutter, die sich des Attachment Parenting verschrieben hat, stillt, trägt, Familienbett hat etc. wenn sie von windelfrei hört? In 90% der Fällen denkt sie sich: „Oh Gott, das ist mir zuviel! Das schaffe ich nicht“ und wickelt mit schlechtem Gewissen weiter. Und schon hat sie wieder zugeschlagen: Die Ganz-oder-Gar-nicht-Falle.
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